Microsoft sichert das Internet of Things jetzt mit Hilfe des Linux-Kernels
Microsoft kündigte am Montag eine neue Sicherheitstechnologie namens Azure Sphere an, die intelligente smarte Geräte aller Art schützen soll. Bewerkstelligen wird das der Konzern mithilfe von Linux, das es selbst jahrelang eher als "große Bedrohung für geistiges Eigentum und Sicherheit" hingestellt hat.
Microsoft will künftig mit Azure Sphere helfen, Mikrocontroller (MCU), die in smarten Geräten aller Art verbaut werden, sicherer zu machen. Das hat Microsoft-Präsident Brad Smith in einem Security News Briefing bekannt gegeben. Die Überraschung dabei: Azure Sphere basiert auf Linux. Es ist das erste Mal, dass Microsoft Linux direkt in ein eigenes Produkt integriert beziehungsweise auf dessen Kernel aufbaut. Nach dem Einstieg in die Linux Foundation vor rund zwei Jahren und der Einbindung des Windows Subsystem für Linux (WSL) nun ein weiterer Schritt, den man sicherlich nicht so von dem Software-Riesen erwartet hätte.
Brad Smith kündigt Azure Sphere an...
... und stellt es lizenzfrei bereit
Microsoft werde daher bei seinem neuen Sicherheitsprogramm für IoT auf eine vollkommen neue Software auf Basis des Linux-Betriebssystems setzen.
Das ist aber nicht das einzige ungewöhnliche an der neuen Technik. Microsoft wird Azure Sphere für eine neue Klasse von MCUs lizenzfrei weitergeben, um Barrieren für Partner zu minimieren, die Azure Sphere Chips entwickeln und herstellen wollen. Chiphersteller Mediatek ist als erstes an Bord dieses Partnerprogramms.
Mediatek hat bereits angekündigt, dass man dabei sei mit einigen Kunden kompatible Azure Sphere-zertifizierte Chips auszuprobieren. Die Chips sollen ab dem dritten Quartal 2018 breiter verfügbar sein. Der erste Azure Sphere Chip ist der MediaTek MT3620. Weitere Chip-Partner sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.
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... und stellt es lizenzfrei bereit
"Wir bleiben ein Windows-Unternehmen"
"Natürlich sind und bleiben wir ein Windows-Unternehmen," unterstrich Brad Smith bei der Veranstaltung in San Francisco. Sein Team habe aber erkannt, dass eine "Vollversion von Windows" nicht die beste Lösung für einen Mikrocontroller sein kann. "Nach 43 Jahren ist dies das erste Mal, dass wir einen eigenen Linux-Kernel ankündigen und herausbringen werden", so Brad Smith.Microsoft werde daher bei seinem neuen Sicherheitsprogramm für IoT auf eine vollkommen neue Software auf Basis des Linux-Betriebssystems setzen.
Das ist aber nicht das einzige ungewöhnliche an der neuen Technik. Microsoft wird Azure Sphere für eine neue Klasse von MCUs lizenzfrei weitergeben, um Barrieren für Partner zu minimieren, die Azure Sphere Chips entwickeln und herstellen wollen. Chiphersteller Mediatek ist als erstes an Bord dieses Partnerprogramms.
Mediatek hat bereits angekündigt, dass man dabei sei mit einigen Kunden kompatible Azure Sphere-zertifizierte Chips auszuprobieren. Die Chips sollen ab dem dritten Quartal 2018 breiter verfügbar sein. Der erste Azure Sphere Chip ist der MediaTek MT3620. Weitere Chip-Partner sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.
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