Firefox-Bug reißt Browser und manchmal den PC in den Abgrund
Auch der Firefox ist anfällig für eine Attacke, die zur Überlastung des Browsers und dessen Absturz führt - und die teilweise auch noch schlimmere Folgen nach sich zieht. Entdeckt wurde das Problem vom Sicherheitsforscher Sabri Haddouche, der gerade erst einen Überlastungsangriff auf die WebKit-Engine in Apples Safari-Browsern präsentiert hatte.
Haddouche befasst sich schon länger mit Schwachstellen in Software, die DoS-Attacken möglich machen. Für gewöhnlich sollten Anwendungen externen Input, der zur Überlastung führen kann, abfangen und in eine Fehlerbehandlung schicken. Nicht immer ist das aber der Fall, wie auch der jüngste Bug in Firefox zeigt, den der Entwickler jetzt an die Herstellerfirma Mozilla gemeldet hat.
Das Demo-Skript tut im Grunde nichts anderes, als immer wieder Dateien mit sehr langen Namen zu generieren, die im Millisekundentakt heruntergeladen werden sollen. Dadurch wird der Inter-Process-Communication (IPC)-Kanal zwischen der Haupt- und der Child-Instanz von Firefox geflutet, was den Browser zum Absturz bringt. Zumindest Nutzer unter Mac und Linux bekommen dann statt der gewünschten Webseite nur noch den Crash-Dialog angezeigt. Unter Windows geht es zum Teil noch weiter und das gesamte System wird mit in den Abgrund gerissen.
Haddouche hat den Bug gerade erst an Mozilla gemeldet, daher liegt aktuell noch kein Patch vor. Das übliche Verfahren, Informationen zu einer Schwachstelle erst einige Zeit nach der Informationsübermittlung an die Entwickler öffentlich zu machen, wurde hier nicht eingehalten, da der Bug-Report von Firefox öffentlich ist - immerhin handelt es sich ja um ein Open Source-Projekt, an dem theoretisch jeder mitwirken kann.
Download Mozilla Firefox - Open-Source-Browser
Das Demo-Skript tut im Grunde nichts anderes, als immer wieder Dateien mit sehr langen Namen zu generieren, die im Millisekundentakt heruntergeladen werden sollen. Dadurch wird der Inter-Process-Communication (IPC)-Kanal zwischen der Haupt- und der Child-Instanz von Firefox geflutet, was den Browser zum Absturz bringt. Zumindest Nutzer unter Mac und Linux bekommen dann statt der gewünschten Webseite nur noch den Crash-Dialog angezeigt. Unter Windows geht es zum Teil noch weiter und das gesamte System wird mit in den Abgrund gerissen.
Mobil gibt es kein Problem
Aus einem nicht näher bekannten Grund tritt das Problem beim Firefox auf Android-Systemen nicht auf. Und auch iOS-Nutzer bleiben verschont, weil die Firefox-Version auf diesem System nicht die hauseigene Quantum-Engine, sondern Apples WebKit verwendet.Haddouche hat den Bug gerade erst an Mozilla gemeldet, daher liegt aktuell noch kein Patch vor. Das übliche Verfahren, Informationen zu einer Schwachstelle erst einige Zeit nach der Informationsübermittlung an die Entwickler öffentlich zu machen, wurde hier nicht eingehalten, da der Bug-Report von Firefox öffentlich ist - immerhin handelt es sich ja um ein Open Source-Projekt, an dem theoretisch jeder mitwirken kann.
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Christian Kahle
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