Firefox stärkt Privatsphäre: Mozilla-Browser sagt Trackern den Kampf an

Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Geralt Altmann/CC0
Der Mozilla-Browser hatte es zuletzt schwer, sich von Chrome Marktanteile zurückzuholen. Trotz diverser optischer wie funktioneller Überarbeitungen, die man mit der Veröffentlichung von Version 57 vor knapp einem Jahr begonnen hat, geht es in Sachen Marktanteilen nach unten. Mozilla versucht, den Negativtrend u. a. durch Privatsphäre-Features zu stoppen.

Abwärtstrend

Ende September 2017 wurde mit Firefox 57 das größte Update bzw. der bedeutendste Neustart in der Geschichte des Browsers durchgeführt. Die Nutzer, die teilweise zurückkehrten, waren angetan und so mancher meinte, dass er der Anwendung wieder dauerhaft eine Chance geben wird. Doch nach einer kurzen Erholung der Marktanteile sackte die Anzahl der Nutzer (laut NetMarketShare) wieder ab, im Juli 2018 rutschte man sogar erstmals auf unter zehn Prozent.

Ob man mit Privatsphäre-Features die Nutzer wieder in Scharen zu Firefox locken kann, ist fraglich bis unwahrscheinlich. Für Anwender, für die der Datenschutz eine besonders große Rolle spielt, sind die nun angekündigten Maßnahmen aber sicher eine willkommene Angelegenheit.


Denn Mozilla hat per Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man demnächst diverse Web-Tracker von Haus aus blocken wird. Außerdem wollen die Macher des Browsers den Nutzern mehr Kontrolle geben, welche Informationen sie mit Webseiten teilen.

Zunächst will Mozilla jene Tracker blockieren, die die Seitenladezeiten verlangsamen. Man schreibt, dass laut einer Studie von Ghostery 55,4 Prozent der Gesamtzeiten auf einer durchschnittlichen Webseite für Tracker Dritter draufgeht. Das Blockieren dieser Tracker ist bereits in Firefox Nightly implementiert, wenn alles nach Plan läuft, dann wird das ab Firefox 63 (Oktober 2018) für alle verfügbar gemacht.

Danach will Mozilla das Cross-Site-Tracking ansprechen, hier werden Nutzer über mehrere Seiten hinweg verfolgt. Das ist derzeit für Firefox 65 (Januar 2019) geplant. Schließlich will Mozilla Tracker ansprechen, die zum so genannten "Fingerprinting" von Anwendern dienen, hier werden Nutzer etwa über Geräte-Eigenschaften identifiziert. Außerdem will Mozilla Cryptomining-Scripts konsequent unterbinden. Dieser Schritt hat noch keinen Termin bzw. anvisierte Veröffentlichungs-Version.

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