Mining-Boom bricht ein, Grafikkarten dürften bald günstiger werden
In den vergangenen Monaten sorgte der Boom an Kryptowährungen für klingelnde Kassen bei den Herstellern von Grafikkarten. Denn GPUs sind besonders gut zum Schürfen von Bitcoin und Co. geeignet. Für Spieler war das hingegen weniger gut, denn die Preise von Hochleistungskarten schossen in die Höhe. Doch es gibt Hoffnung.
Viele halten Kryptowährungen für eine Blase, erst gerade schimpfte der ehemalige PayPal-CEO Bill Harris, dass Bitcoin und Co. die "größte Betrugsmasche aller Zeiten" seien. PC-Spieler sind aus einem anderen Grund weniger gut auf das Thema zu sprechen, denn der Boom der digitalen Währungen hatte zur Folge, dass Top-GPUs nur schwer und überteuert zu bekommen waren.
Doch der Boom scheint dem Ende zuzugehen bzw. sich zu verändern. Denn laut einem Bericht von Digitimes (via Digital Trends) rechnen die taiwanesischen Grafikkartenhersteller Gigabyte Technology, Micro-Star International (MSI) und TUL für den April, dass die Bestellungen nach unten gehen und zwar signifikant.
Für die normalen Kunden bedeutet das, dass die Preise nach unten gehen werden, für die Hersteller ist das aber natürlich weniger gut, da sie sich an die zuletzt glänzenden Verkäufe gewöhnt haben. Gigabyte kam auf um rund 51 Prozent höhere Profite, MSI konnte sich um 33,5 Prozent verbessern.
Aktuell gibt die Mining-Szene das Geschäft nicht auf, sondern spezialisiert sich. So warten viele auf den Antminer E3 von Bitman, dieser ist als so genanntes Application Specific Integrated Circuit (ASIC) für Ether spezialisiert und erfordert nicht mehr den Massenkauf von Grafikkarten.
Siehe auch:
Doch der Boom scheint dem Ende zuzugehen bzw. sich zu verändern. Denn laut einem Bericht von Digitimes (via Digital Trends) rechnen die taiwanesischen Grafikkartenhersteller Gigabyte Technology, Micro-Star International (MSI) und TUL für den April, dass die Bestellungen nach unten gehen und zwar signifikant.
Einbruch
So heißt es, dass die Bestellungen um 40 Prozent zurückgegangen seien. Grund dafür ist ein "drastischer Rückgang" der Nachfrage nach Kryptowährungs-Mining-Maschinen. Anfang April soll der Mining-Wahn "abrupt" eingebrochen sein, das hatte eine unmittelbare Folge auf die GPU-Bestellungen.Für die normalen Kunden bedeutet das, dass die Preise nach unten gehen werden, für die Hersteller ist das aber natürlich weniger gut, da sie sich an die zuletzt glänzenden Verkäufe gewöhnt haben. Gigabyte kam auf um rund 51 Prozent höhere Profite, MSI konnte sich um 33,5 Prozent verbessern.
Aktuell gibt die Mining-Szene das Geschäft nicht auf, sondern spezialisiert sich. So warten viele auf den Antminer E3 von Bitman, dieser ist als so genanntes Application Specific Integrated Circuit (ASIC) für Ether spezialisiert und erfordert nicht mehr den Massenkauf von Grafikkarten.
Siehe auch:
- Google verbannt alle Mining-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store
- AMD streitet hohen Anteil von Mining am Grafikkarten-Umsatz ab
- Nvidia: Mining-Nachfrage sinkt - Turing-Karten trotzdem nicht in Kürze
- Windows Defender stoppt rasend schnell verbreitete Mining-Malware
- Irrer Raubzug in Island: 600 Bitcoin-Mining-Rechner gestohlen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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