1,7 Mio. Grafikkarten in drei Monaten:
Kryptominer sind langsam satt
Seit Jahren wird der Preis von Grafikkarten auch durch die starke Nachfrage von Kryptominern hochgehalten. Jetzt scheint sich aber eine Sättigung in dem Bereich abzuzeichnen, für AMD und Nvidia ging es im direkten Quartalsvergleich mit dem Absatz von GPUs spürbar zurück.
Die Absatzentwicklung im GPU-Markt
Hoffnung auf sinkende Preise für normale Konsumenten darf nach dieser Analyse aber der Blick auf den Vergleich mit dem letzten Quartal machen. So sank der Absatz von Grafikchips in den ersten drei Monaten dieses Jahres um insgesamt 10 Prozent. Bei AMD sind demnach 6 Prozent weniger GPUs ausgeliefert worden, Nvidia und Intel müssen sich 10 Prozent beziehungsweise 11 Prozent Absatzrückgang in die Bücher schreiben. Jon Peddie Research erfasst für seine Untersuchung GPUs auf Grafikkarten sowie in Prozessoren und Notebooks.
Beim Marktanteil gibt es nur wenig Bewegung
Die Sättigung im Kryptobereich wirkt sich laut Jon Peddie Research dann auch direkt auf die normalen Kunden aus. "Die Spieler, die wegen steigender Preise durch diesen Bereich vor dem Kauf zurückgeschreckt waren, können sich jetzt über ein steigendes Angebot und fallende Preise freuen." Insgesamt konnten im ersten Quartal 2018 24 Millionen dedizierte Grafikchips abgesetzt werden. Die Marktanteile entwickeln sich dabei für AMD und Nvidia leicht positiv, Intel muss einen leichten Rückgang hinnehmen.
Beruhigung auf dem GPU-Markt ist wohl in Sicht
Der Grafikchip-Markt zeigt sich in der Untersuchung der Marktforscher des US-Unternehmen Jon Peddie Research im Vergleich zum Vorjahresquartal noch im Aufwärtstrend und kann 3,4 Prozentpunkte wachsen. Im Besonderen geht diese Steigerung auf den Absatz von Desktop-GPUs zurück, der um 14 Prozent gesteigert werden konnte, bei Grafikchips für Notebooks war ein Rückgang von 3 Prozent registriert worden.
Die Absatzentwicklung im GPU-Markt
Hoffnung auf sinkende Preise für normale Konsumenten darf nach dieser Analyse aber der Blick auf den Vergleich mit dem letzten Quartal machen. So sank der Absatz von Grafikchips in den ersten drei Monaten dieses Jahres um insgesamt 10 Prozent. Bei AMD sind demnach 6 Prozent weniger GPUs ausgeliefert worden, Nvidia und Intel müssen sich 10 Prozent beziehungsweise 11 Prozent Absatzrückgang in die Bücher schreiben. Jon Peddie Research erfasst für seine Untersuchung GPUs auf Grafikkarten sowie in Prozessoren und Notebooks.
Beim Marktanteil gibt es nur wenig Bewegung
Miner sind satt
Abzusehen ist nach Ansicht der Marktforscher auch eine gewisse Sättigung bei Kryptomining-Kunden. Wie Jon Peddie berechnet, waren im letzten Jahr rund 3 Millionen Grafikkarten im Wert von 776 Millionen Dollar in diesem Bereich abgesetzt worden. Alleine in den ersten drei Monaten dieses Jahres hatten Kryptominer dann noch einmal 1,7 Millionen Einheiten gekauft. "Wir glauben der Markt (...) ist gesättigt und Miner die eine Grafikkarte wollten, haben sie jetzt", so die Analyse der Marktforscher.Die Sättigung im Kryptobereich wirkt sich laut Jon Peddie Research dann auch direkt auf die normalen Kunden aus. "Die Spieler, die wegen steigender Preise durch diesen Bereich vor dem Kauf zurückgeschreckt waren, können sich jetzt über ein steigendes Angebot und fallende Preise freuen." Insgesamt konnten im ersten Quartal 2018 24 Millionen dedizierte Grafikchips abgesetzt werden. Die Marktanteile entwickeln sich dabei für AMD und Nvidia leicht positiv, Intel muss einen leichten Rückgang hinnehmen.
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