Die Tastatur-App Swype wird aufgegeben und nicht weiterentwickelt
Pioniere haben es oftmals nicht leicht. Denn als erstes eine Idee zu haben wird nicht immer belohnt, das ist auch häufig im Technik-Geschäft der Fall. Nun kommt ein weiteres Beispiel für eine derart "gescheiterte" Anwendung hinzu und die hat einen durchaus bekannten Namen: Swype.
Das Ergebnis war Swype. Bei dieser Eingabemethode wischte man sich von Buchstabe zu Buchstabe, der Finger blieb bei einem Wort dauerhaft auf dem Bildschirm. Das jeweilige Zeichen wird hier über Richtungsänderungen erkannt, eine Sprachdatenbank hilft, das richtige Wort auszuwählen und korrigiert "intelligent".
Die Methode erfordert ein wenig Übung und Eingewöhnung, bis heute gibt es aber so manchen, der darauf schwört. Denn das Swype-Konzept haben auch andere Anbieter wie SwiftKey aufgegriffen. Swype war aber dennoch populär, auf Huawei-Geräten ist das sogar das vorinstallierte Keyboard.
Doch laut einem Bericht von XDA-Developers (via derStandard) wird Swype vom Anbieter Nuance nun aufgegeben. Auf Reddit schrieb ein Nutzer, dass er mit dem Nuance-Support in Kontakt war und ihm dort mitgeteilt wurde, dass man das Swype+Dragon-Keyboard auf Android nicht länger aktualisieren wird.
Nuance gibt an, dass man das Endkonsumenten-Geschäft schweren Herzens verlässt, aber man will sich künftig auf KI-Lösungen für Geschäftskunden konzentrieren. "Wir hoffen, dass ihr Swype genossen habt, denn wir haben zweifellos gerne mit der Swype-Community zusammengearbeitet", schreibt das Unternehmen.
Der Swype-Anbieter hat das Aus mittlerweile auch über offizielle Kanäle bestätigt und ausrichten lassen, dass alle Swype-Versionen nicht mehr weiterentwickelt werden.
Wischen und Tippen in einem
Mit der rapide steigenden Popularität von Smartphones und Touchscreens vor rund einem Jahrzehnt fragte sich so mancher, ob die klassische Methode, jeden Buchstaben einzeln drücken zu müssen, noch zeitgemäß ist. Cliff Kushler, Erfinder der T9-Eingabehilfe für klassische Handys, war anderer Meinung und überlegte, wie man Wischen und Tippen kombinieren kann.Das Ergebnis war Swype. Bei dieser Eingabemethode wischte man sich von Buchstabe zu Buchstabe, der Finger blieb bei einem Wort dauerhaft auf dem Bildschirm. Das jeweilige Zeichen wird hier über Richtungsänderungen erkannt, eine Sprachdatenbank hilft, das richtige Wort auszuwählen und korrigiert "intelligent".
Die Methode erfordert ein wenig Übung und Eingewöhnung, bis heute gibt es aber so manchen, der darauf schwört. Denn das Swype-Konzept haben auch andere Anbieter wie SwiftKey aufgegriffen. Swype war aber dennoch populär, auf Huawei-Geräten ist das sogar das vorinstallierte Keyboard.
Doch laut einem Bericht von XDA-Developers (via derStandard) wird Swype vom Anbieter Nuance nun aufgegeben. Auf Reddit schrieb ein Nutzer, dass er mit dem Nuance-Support in Kontakt war und ihm dort mitgeteilt wurde, dass man das Swype+Dragon-Keyboard auf Android nicht länger aktualisieren wird.
Nuance gibt an, dass man das Endkonsumenten-Geschäft schweren Herzens verlässt, aber man will sich künftig auf KI-Lösungen für Geschäftskunden konzentrieren. "Wir hoffen, dass ihr Swype genossen habt, denn wir haben zweifellos gerne mit der Swype-Community zusammengearbeitet", schreibt das Unternehmen.
Der Swype-Anbieter hat das Aus mittlerweile auch über offizielle Kanäle bestätigt und ausrichten lassen, dass alle Swype-Versionen nicht mehr weiterentwickelt werden.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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