Speicherkrise: Microsoft führt Surface-Geräte mit nur noch 8 GB RAM ein
Microsoft hat gerade sein komplettes Surface-Lineup für das Jahr 2026 komplettiert. Ohne große Ankündigung kommen nun auch noch Neuauflagen der kleineren ARM-basierten Surface-Modelle mit 12- und 13-Zoll-Display aus dem letzten Jahr hinzu - mit nur noch acht Gigabyte Arbeitsspeicher.
In den USA listet Microsofts Online-Store laut VideoCardZ die neuen Varianten bereits, wobei der Einstiegspreis mit 849 Dollar für das Tablet und mit 949 Dollar für das Laptop benannt wird. Dafür erhält der Kunde eine bis auf den von normalerweise 16 auf jetzt nur noch acht Gigabyte halbierten Arbeitsspeicher ein identisches Gerät mit einer achtkernigen Ausgabe des Qualcomm Snapdragon X Plus und 256 GB Flash-Speicher.
Ein pikantes Detail, das die mit weniger Arbeitsspeicher ausgestatteten neuen Varianten der Surface-Produkte noch unattraktiver machen könnte, besteht darin, dass sie aufgrund der Verwendung von noch acht Gigabyte RAM den Status als offizieller "Copilot+ PC" verlieren. Für dieses "Zertifikat" setzt Microsoft nämlich mindestens 16 GB RAM voraus, weshalb die Käufer der "Sparversionen" keine Unterstützung für die mit der Neural-Processing-Unit der Snapdragon-X-SoCs ermöglichten, lokal laufenden KI-Features von Windows 11 bieten.
In Deutschland kann man beim Kauf des Surface Laptop und Surface Pro in den "kleinen" Versionen noch deutlich günstiger davonkommen. So kosten die Versionen mit 16 GB RAM und 256 GB SSD sowie dem achtkernigen Snapdragon X Plus aktuell jeweils "nur" 749 Euro. Anscheinend werden hier allerdings nur Restbestände abgesetzt, sodass keine Modelle mit mehr Flash-Speicher mehr verfügbar sind und sich die Preisgestaltung mit Beginn des Vertriebs der neuen 8-GB-Modelle wie oben erwähnt stark zum Negativen verändern könnte.
Siehe auch:
Weniger RAM, weniger Copilot
Microsoft versucht der Speicherkrise mit einer Anpassung der Speicherausstattung seiner im letzten Jahr vorgestellten Surface-Modelle mit ARM-Plattform entgegenzutreten. Die schon damals als Einsteigermodelle für Schüler und Studenten positionierten, etwas günstigeren Varianten des Surface Pro mit 12-Zoll-Display und des Surface Laptop mit 13-Zoll-Display sind nun auf Wunsch mit weniger RAM zu haben.In den USA listet Microsofts Online-Store laut VideoCardZ die neuen Varianten bereits, wobei der Einstiegspreis mit 849 Dollar für das Tablet und mit 949 Dollar für das Laptop benannt wird. Dafür erhält der Kunde eine bis auf den von normalerweise 16 auf jetzt nur noch acht Gigabyte halbierten Arbeitsspeicher ein identisches Gerät mit einer achtkernigen Ausgabe des Qualcomm Snapdragon X Plus und 256 GB Flash-Speicher.
Neue Preise sind trotz weniger RAM höher als die alten
Die neuen Modelle kosten übrigens mehr als Microsoft zum Marktstart der "Originale" im letzten Jahr in den USA als Mindestpreis ansetzte: das Surface Pro mit 12 Zoll startete damals für 799 Dollar mit 16 GB RAM und 256 GB SSD, während das Surface Laptop mit 13 Zoll bei gleicher Speicherausstattung damals für 899 Dollar an den Start ging. Diese Varianten kosten mittlerweile aber nach einer Preiserhöhung infolge der Speicherkrise jeweils mindestens 200 Dollar mehr.Ein pikantes Detail, das die mit weniger Arbeitsspeicher ausgestatteten neuen Varianten der Surface-Produkte noch unattraktiver machen könnte, besteht darin, dass sie aufgrund der Verwendung von noch acht Gigabyte RAM den Status als offizieller "Copilot+ PC" verlieren. Für dieses "Zertifikat" setzt Microsoft nämlich mindestens 16 GB RAM voraus, weshalb die Käufer der "Sparversionen" keine Unterstützung für die mit der Neural-Processing-Unit der Snapdragon-X-SoCs ermöglichten, lokal laufenden KI-Features von Windows 11 bieten.
In Deutschland kann man beim Kauf des Surface Laptop und Surface Pro in den "kleinen" Versionen noch deutlich günstiger davonkommen. So kosten die Versionen mit 16 GB RAM und 256 GB SSD sowie dem achtkernigen Snapdragon X Plus aktuell jeweils "nur" 749 Euro. Anscheinend werden hier allerdings nur Restbestände abgesetzt, sodass keine Modelle mit mehr Flash-Speicher mehr verfügbar sind und sich die Preisgestaltung mit Beginn des Vertriebs der neuen 8-GB-Modelle wie oben erwähnt stark zum Negativen verändern könnte.
Zusammenfassung
- Microsoft veröffentlicht Surface-Modelle mit nur acht Gigabyte RAM
- Diese ARM-Geräte reagieren direkt auf die globale Speicherkrise hier
- Trotz weniger Arbeitsspeicher steigen die Einstiegspreise nun deutlich
- Neugeräte verlieren den offiziellen Copilot Plus PC Status in Gänze
- Käufer erhalten keinen Zugriff auf lokale KI-Funktionen von Windows
- Aktuelle Restbestände in Deutschland sind momentan noch preiswerter
Siehe auch:
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Surface Pro & Surface Laptop mit Snapdragon X2 werden deutlich teurer
- Surface Laptop 8 mit Snapdragon X2: Leak liefert Details & Bilder vorab
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Microsoft Surface Laptop Ultra: Über-Laptop mit Nvidia ARM-CPU
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