Microsoft: Größter Windows 10-Kunde hat bald 400.000 Nutzer

Microsoft macht bei der Umstellung auf sein neuestes Betriebssystem Windows 10 einen ordentlichen Schritt nach vorn. Wie das Unternehmen verkündete, werde man beim bisher größten Kunden die Migration auf die Plattform in Kürze komplett abgeschlossen haben. mehr... Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Bildquelle: Microsoft-News Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Microsoft-News

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Gratulation nach Redmond!
Und wie immer bleibt die Frage: Warum hat Microsoft es einfach nicht geschafft, den Smartphone-Markt zu beherrschen? Ein Unternehmen mit so viel Erfahrung, so vielen Verbindungen, mit so viel Manpower. Rätselhaft.
 
@Qemm386: Da ist nichts rätselhaft, die waren einfach zu spät und haben es zu halbherzig gemacht. Punkt.
 
@dodnet: Ja da ist leider was dran. Sie hatten ja zu Zeiten von Win6.5 Mobile nen ordentlichen Marktanteil. Dann der krasse aber notwendige Umschwung zu WindowsPhone7. Wo aber anfangs und viel zu lange notwendige Features fehlten. Mit dem Windows8 Desaster schlug natürlich leider auch die Stimmung gegenüber WindowsPhone um. Zwecks allgemeiner Kachel Ablehnung. Erlebt man bei sehr vielen mit Win10 noch heute.
Wobei WindowsPhone 8 / 8.1 schon richtig gut waren. Auch wenn stark subventioniert. Aber trotzdem ja beim Kunden erreicht. War der Marktanteil ja teils doch recht ordentlich.
Wie üblich hat MS dann wieder mal nicht durchgehalten.
Wenn man sich Win10M jetzt mal so ansieht. Es ist ein tolles Betriebssystem.
 
@matzenordwind: "Wenn man sich Win10M jetzt mal so ansieht. Es ist ein tolles Betriebssystem."
Leider aber nicht mehr Qualitativ auf einem Level wie die vorherigen BS.
 
@L_M_A_O: was ist denn deiner Meinung nach Qualitativ schlechter?
 
@Navajo: Es gibt mehr Fehler, Fehler werden langsamer behoben und die System-Apps (außer Offlce) sind wahrlich grütze.
 
@matzenordwind: Sie haben zunächst einmal alle bisherigen 6.5 Kunden vor den Kopf gestoßen und vergrault. WM6.5 war ein lokales System ohne Cloud, mit direktem Outlook Sync und einer Menge lustiger bis nützlicher Programme. Ohne jede Migrationsmöglichkeit wurde diese Nutzerbasis "geschlossen". Nicht einmal die rudimentärsten Daten wie SMS oder was auch immer konnte man auf sein neue Windows 7 Phone mitnehmen.

Dann der Systembruch: Plötzlich alles Cloud. Microsoft Account, keine direkte Outlook Sync mehr. Programme ("Apps") nur noch aus dem Store.
Dazu kommen andere schlimme Produktentscheidungen. Ich erinnere mich noch an die Werbeflyer als es noch WP7 Phones verschiedener Hersteller gab (Samsung, HTC, Nokia, ua.). Die sahen vom Display alle gleich aus.
Da hat Microsoft sowas von geschlafen, dass der Startbildschirm nicht personalisierbar war. Und das in der heutigen Welt der totalen Selbstverwirklichung- und Inszenierung. Das hat viele potentielle Nutzer total nicht begeistert und wurde erst mit WP8/8.1 behoben.
Leider hat Microsoft da aber schon den nächsten Fehler gemacht und wieder einmal die Nutzerbasis, die sich aufgebaut hatte "geschlossen", weil es keine Upgrade-Möglichkeit gab. Auch Daten ließen sich nicht auf ein neues WP8 Phone unproblematisch umziehen. Microsoft hätte damals jedem WP7 Kunden ein neues Phone schenken und eine Upgrademöglichkeit schaffen sollen. Aber damals war man noch so überzeugt von sich.

Was auch völlig gefehlt hat und ein Killerargument gewesen wäre, wäre eine direkte Connectivität zu lokalen Windows PCs: Also z.B. Das Windows Phone als Trackpad, als Token, PC Lock, wenn das Phone entfernt wird, Remote Access etc. etc. Da wäre so viel möglich und nötig gewesen. Manches kam dann erst nach und nach.

Und so reiht sich ein Fehler an den anderen und es sind so viele, dass man kaum glauben kann, dass dies ein professionelles Unternehmen sein soll. Jedes anderes Unternehmen wäre bei dieser Summe an Fehlentscheidungen pleite gegangen.

Wobei ich auch sagen muss: Aus technischer Hinsicht sind die getroffenen Entscheidungen durchaus nachvollziehbar. Aber man hat nichts getan, um die Nutzer mitzunehmen, geschweige denn dafür gesorgt, dass deren Daten durchgehend auf die nächste Plattform mitgenommen werden können.
Und wenn Microsoft so bemüht ist, seinen Nutzern den Finger zu zeigen, dann zeigen die Nutzer Microsoft eben auch irgendwann den Finger.

Ich habe inzwischen auch ein kleines Android-Phone zum Testen und bin sehr sehr sehr zufrieden. Man muss sich keine Gedanken mehr darüber machen, ob es eine App gibt oder nicht und auch die Benutzerführung ist sehr schön. An vielen Stellen meiner Meinung nach besser als beim WP8.1.

Und so verliert MS halt einen weiteren Nutzer. Das ist aber bei dieser schwachsinnigen Windows Phone Politik der letzten Jahre nicht verwunderlich.
 
@dodnet: Zu spät wohl nicht. Sie waren am Markt lange bevor es iOS und Android gab. Aber halbherzig stimmt definitiv.
 
@dodnet: wen windows geräte weiterhin android apps supported hätte. Würde ich mir direkt ein smartphone vpn ms kaufen. Nur leider gibts derziet kein aktuelles high end phone von ms
 
@Qemm386: Teilweise habe ich den Eindruck, dass die einfach mal am Ball bleiben müssten, das System langsam immer weiterentwickeln sollten und vor allem den Drittentwicklern eine Sicherheitsgarantie auf mehrere Jahres aussprechen sollten, damit endlich auch mehr Apps kommen. Aber diese Achterbahnfahrt ist wirklich verheerend.
 
@Qemm386: Naja beherrschen muss nicht sein aber bin mir sicher das MS da in Zukunft auch eine nicht unwichtige Rolle spielen wird was Telefonie betrifft auch wenn vielleicht nicht direkt mit reinen Smartphones.
 
@Qemm386: Drei Worte: Worst Marketing Ever.
 
@Bautz: Nee, ich glaube das hat eher HP verdient. Mit webOS/HP Touchpad ein wirklich gutes System rauszubringen, nur um es nach 1-2 Monaten direkt einzustampfen.
 
@dodnet: Gut, da war ja keine Zeit für Marketing ;-)
 
@Qemm386: zu große brüche, zu häufig, zu wenig Engagement, zu wenig feature
 
Es bleibt auch kaum was anderes übrig, wenn Intel Win7 bei Kaby-Lake nicht mehr unterstützt.
Ich begrüße aber den Schritt. Ich mag Windows 10 sehr und werde unsere Firma dieses Jahr auch noch zum Teil umstellen
 
@JasonLA: Je nach Firmengröße sollte das jetzt auch wirklich in Angriff genommen werden, soviel Zeit ist auch nicht mehr.
 
@PakebuschR: Naja, man müsste ja nun nicht alle Bestandsrechner über Bord werfen. Bei Unternehmen wie Accenture gibts normal "fest" alle 2 Jahre ein neues Notebook. Würde also auch reichen, wenn einfach das "Neue" dann Windows 10 ist.
 
@PakebuschR: Solange man nebenher testet, kann man auch gut bis nächstes Jahr auf die Umstellung warten, so machen wir das bei uns.
 
@L_M_A_O: Man sollte aber nicht zu lange warten. Wenn man 10 gleiche Rechner umstellen will, dann geht das schnell. Wenn es 500 Rechner in unterschiedlichen Einsatzgebieten mit verschiedenen Anwendungen sind, dann ist das nicht in ein paar Wochen getan.
 
@Nunk-Junge: Kommt drauf an, nächstes Jahr werden bei uns zuerst ein bisschen mehr als 100 Rechner auf einmal bespielt, die anderen werden nach und nach umgestellt. Mit einer Verteilungssoftware ist das an einem Tag gegessen.
 
@L_M_A_O: Wir nutzen auch ein Werkzeug zur automatisierten Softwareverteilung. Aber man muss auch alle Anwendungen, die man verteilen will, vorher testen. Gruppenrichtlinien müssen überarbeitet werden. Treiber sind ebenfalls wichtig. Und wenn man zwischenzeitlich einen Mischbetrieb zwischen Windows 7 und Windows 10 hat, dann sollte man unbedingt über die Profile nachdenken. Dann müssen auch noch die User geschult werden. Softwareverteilung von OS und Anwendungen geht dann aber schnell.
 
@Nunk-Junge: Ja natürlich, da hast du recht. Dies wurde schon alles erstellt, aktuell ist es schon so, das neue Hardware die kommt, mit Win10 bespielt wird. Nur ältere Geräte werden nicht mit Win10 bespielt.

Nervig ist das ganze mit den Funktions-Upgrades, das die Gruppenrichtlinien nahezu ständig angepasst werden müssen.
 
@L_M_A_O: Feature Update kann man allerdings bis zu 365 Tage zurückstellen.
 
@PakebuschR: Immer noch zu kurz. Es ist nicht schön jedes Jahr Hand an die Gruppenrichtlinien zu legen. Am besten wäre eine nicht so krasse LTSB Version.
 
@L_M_A_O: Die Testphase hatte ich da mit eingeschlossen, kann natürlich jede Firma handhaben wie sie möchte, hauptsache man wird rechtzeitig fertig und lässt keine Häktik entstehen.
 
@JasonLA: is im Prinzip egal, da von der Geschwindigkeit her Skylake = Kabylake....und bis der langsam wird und nicht mehr ausreicht ziehen noch etliche Jahre ins Land. Mein nächste Rechner wird jedenfalls ne Skylake-plattform + Win7!
 
@legalxpuser: Und warum keine Linux Distri oder Win10, um auch die neuen Funktionen des Prozessors nutzen zu können?
 
@legalxpuser: Demnächst liefern HP, Dell & Co. aber nur noch Geräte mit Kaby Lake an Unternehmen aus.
 
Microsoft ist und bleibt ein PC-Hersteller und hat mit Mobil-devices einfach nichts im Portfolio, dass den Platzhirschen wie Google und Co was entgegen zu stellen hat. Sie sind einfach zu langsam in ihren Entscheidungen und auf viel zu vielen Geschäftsfeldern unterwegs. Das Problem kannte IBM zu Zeiten von OS/2 2.xx auch. IBM lebt noch, ist aber aus dem X86 Geschäft ausgestiegen und hat alles Lenovo verkauft. Die können das wohl besser und man erkennt dies an den vielen Varianten von Notebooks a la Thinkpad.
Microsoft ist gut beraten sich auf ihr Kerngeschäft zu konzntrieren. Telefone sollten "Andrere" machen.
 
@JuppK: Der Punkt gefällt mir. Dabei heißt es doch immer, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Aber es ist schon auffällig, dass Microsoft durch IBM erst groß geworden ist, weil diese den PC-Markt verschlafen haben.
Und nun hat Microsoft den Mobil-Markt verschlafen.
Dabei bin ich mir sicher, dass man mit Windows Phone etwas hätte reißen können, wenn man mehr auf Wünsche von Nutzern geachtet hätte.
 
@feinstein: Von welchen Wünschen sprichst du?
 
@L_M_A_O: Die Leute hassten die Kacheln, sie wollten Personalisierung, sie wollten einen direkten Outlook-Sync, sie wollten ihr Microsoft Account wechseln können, ohne ihr Telefon zurück zu setzen, sie wollten eine Outlook-ähnliche Erfahrung mit E-Mail und Kalender auf dem Phone, sie wollten verschiedene Konten für Skype etc. etc. etc.
Das sind so die Klagen, die mir aus der Vergangenheit noch im Kopf sind. Waren sicher noch viel mehr. Zwar hat sich dann im weiteren Verlauf einiges getan, aber auch die Entscheidung die Windows Phone 7 Nutzerbasis abzusägen, also diejenigen zu enttäuschen, die mit Enthusiasmus und Vertrauen auf Windows Phone gesetzt haben, hat ebenfalls nachdrücklich geschadet.
 
@feinstein: Ich stimme dir zu, außer bei den Kacheln, die WP Nutzer die ich kenne, fanden die Kacheln fantastisch und diese waren auch gut von der Personalisierung. Bei Android und co. kann man ja durch die Anordnung sogar weniger personalisieren.

Es waren höchstens Nutzer anderer Plattformen abgeschreckt, weil es sich sehr von dem ersten Aussehen unterschied.

"Microsoft Account wechseln können"
Unter den Datenschutztechnischen-Aspekten aber nur schwierig umsetzbar, vor allem auch für kostenpflichtige Apps, etc.
 
@L_M_A_O: Die Kacheln wurden von den potentiellen Umsteigern ziemlich gehasst. Das stimmt. Da hätte Microsoft einfach was anbieten müssen, um es denen zu erleichtern. Nach und nach wären sie dann schon auf die Vorzüge der Kacheln gekommen.
Ich finde es halt nach wie vor unfassbar, wie blauäugig unprofessionell Microsoft das damals gemacht hat. Man hat sich wirklich gedacht, dass die Welt auf Windows Phone wartet und man es sich leisten kann die bisherigen Nutzer zu veräppeln.
Hat halt leider nur nicht funktioniert.
 
@feinstein: Du solltest dich mal wirklich um die Entstehungsgeschichte von MS informieren. Bill Gates und Paul Allen Waren die Gründer der "Softwareschmiede" und hatten mit Hardware rein gar nix zu tun! IBM baute die Computer und die zwei schrieben halt ein gebrauchsfähiges Betriebssystem. Als Apple dann den Macintosh mit grafischer Oberfläche 1984 auf den Markt brachten zogen diese Mit Windows nach. Es gibt aber nach 2 Sekunden bei Google und Co hunderte Seiten, die die Firmengeschichte gut aufgearbeitet haben, einfach mal da nachlesen!
 
@Roger_Tuff: Wer redet denn von Hardware? Und was haben Apple und Windows damit zu tun?
Tatsache ist, dass der PC aufkam und der damalige Computergigant IBM diese Entwicklung verschlafen hatte. Darum brauchten sie MS-DOS von MS und so fing alles an. Das war der Deal ihres Lebens, da sie MS-DOS nur lizensierten und nicht verkauften.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben sie schon kurz nach Beginn des Deals ihren Umsatz auf $100.000 monatlich gesteigert. Das war der Deal ihres Lebens.
 
@feinstein: Also: @JuppK schrieb"Microsoft ist und bleibt ein PC-Hersteller" und du "Der Punkt gefällt mir", von daher ging ich von aus, dass du auch seiner Meinung bist. MS hatte anfangs nix mit Hardware zu tun, ausser mit dessen Softwareumsetzung zur Hardware. Später kamen dann Mouse und Tastertur von MS dazu und jetzt vieles andere an Hardware. So weit wie ich weiß, baut MS auch heute noch keine PCs. Natürlich hat IBM Lizenskosten an MS entrichtet, denn die hatten die Software zu ihrer Hardware!
 
@Roger_Tuff: Ich habe das, was er geschrieben hat als Hersteller "für" PC oder PC-Software-Hersteller interpretiert. Ich glaube so war es auch gemeint. Dass MS kein Hardwarehersteller im klassischen Sinn ist, ist ja offensichtlich.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte