HTC verkauft wesentlich mehr VR-Systeme als Oculus
Wir nähern uns der Zeit, in der die Virtual Reality-Systeme HTC Vive und Oculus Rift ein gutes Jahr auf dem Markt sind. Und die Hersteller hüllen sich weiter in Schweigen über die realen Verkaufszahlen. Doch nun gab ein Branchen-Insider zumindest einen ungefähren Überblick.
Bei diesem handelt es sich um Tim Sweeney, den Gründer von Epic Games. Dieser erklärte in einem Interview, dass bisher rund eine halbe Million VR-Headsets verkauft worden sind. Diese Zahl umfasst nur die PC-basierten Systeme - also im Wesentlichen HTC Vive und Oculus Rift. Hinzu kommen dann noch die PlayStation VR und die billigeren Smartphone-Lösungen wie Samsungs GearVR.
Mit den Aussagen Sweeneys lässt sich nun auch eine Aussage von HTC etwas besser einordnen, wonach man auf jeden Fall deutlich mehr als 140.000 Vive-Systeme habe absetzen können. Aktuell dürfte die reale Zahl eher beim doppelten liegen. Denn Sweeney führte aus: "Die HTC Vive verkauft sich gegenüber Oculus im Verhältnis Zwei zu Eins." Bei einer halben Million verkauften Geräten insgesamt dürfte HTC also deutlich mehr als 300.000 Stück verkauft haben.
Für den Epic-Gründer hat der größere Erfolg HTCs aber einen klaren Grund: Die Vive ist schlicht die offenere Plattform. Oculus versucht hingegen die Nutzer möglichst weitgehend an die eigene Plattform inklusive des Stores zu binden - und lässt in letzteren auch nichts anderes hinein. Das könnte sich auf längere Sicht als Fehler herausstellen. Sweeney ist sich zumindest ziemlich sicher, dass das Verhältnis der Verkaufszahlen sich in absehbarer Zeit nicht großartig ändern wird.
Mit den Aussagen Sweeneys lässt sich nun auch eine Aussage von HTC etwas besser einordnen, wonach man auf jeden Fall deutlich mehr als 140.000 Vive-Systeme habe absetzen können. Aktuell dürfte die reale Zahl eher beim doppelten liegen. Denn Sweeney führte aus: "Die HTC Vive verkauft sich gegenüber Oculus im Verhältnis Zwei zu Eins." Bei einer halben Million verkauften Geräten insgesamt dürfte HTC also deutlich mehr als 300.000 Stück verkauft haben.
Vive ist offener
Noch vor einem Jahr dürfte kaum jemand vorhergesehen haben, dass sich die Sache in dieser Art entwickeln wird. Denn Oculus stand quasi als Synonym für richtige VR-Systeme. Und als die Preise bekannt wurden, glaubte auch kaum jemand, dass HTC größere Mengen loswerden könnte.Für den Epic-Gründer hat der größere Erfolg HTCs aber einen klaren Grund: Die Vive ist schlicht die offenere Plattform. Oculus versucht hingegen die Nutzer möglichst weitgehend an die eigene Plattform inklusive des Stores zu binden - und lässt in letzteren auch nichts anderes hinein. Das könnte sich auf längere Sicht als Fehler herausstellen. Sweeney ist sich zumindest ziemlich sicher, dass das Verhältnis der Verkaufszahlen sich in absehbarer Zeit nicht großartig ändern wird.
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