Oculus VR: Demo-Stationen in Supermärkten tagelang ohne Besucher
Eine Vertriebspartnerschaft zwischen der Facebook-Tochter Oculus und der Supermarkt-Kette BestBuy sollte beiden Partnern viele Vorteile bringen. Nun allerdings rudert man wieder ordentlich zurück. Das Interesse der Kunden an der Möglichkeit, die VR-Systeme in den Märkten auszuprobieren, ist doch sehr begrenzt.
Als im April letzten Jahres die ersten Oculus VR-Ecken in den Filialen eingerichtet wurden, freute sich BestBuy-Chef Hubert Joly noch, dass dies eine coole Sache sei, die den Kunden eine Menge Spaß bereiten werde. Diese sollten länger in den Geschäften gehalten werden, indem sie die VR-Systeme vor Ort ausprobierten. So sollten sie nicht nur die Oculus-Systeme selbst kaufen, sondern nebenbei noch einiges Andere mitnehmen.
Wie Business Insider nun aber berichtet, werden jetzt 200 der rund 500 Demo-Stationen in den BestBuy-Märkten wieder geschlossen. Grund ist schlicht das mangelnde Interesse der Besucher. Verschiedene für die Betreuung der Stationen mitverantwortlichen Verkäufer in den Supermärkten berichteten davon, dass immer wieder mehrere Tage vergehen, bis dann doch mal ein Besucher die VR-Brille aufsetzen und das System ausprobieren will. Selbst offensive Ansprachen halfen da wenig. Vor allem nach Weihnachten war das Interesse wie abgerissen.
Die Vertriebspartnerschaft mit BestBuy wird allerdings weitergeführt. Die dauerhaften Demo-Stationen soll es nun aber nur noch in bestimmtem Märkten geben. In den anderen werden gelegentlich gesonderte Marketing-Aktionen durchgeführt, bei denen die Geräte dann nach Ankündigung vor Ort ausprobiert werden können.
Wie Business Insider nun aber berichtet, werden jetzt 200 der rund 500 Demo-Stationen in den BestBuy-Märkten wieder geschlossen. Grund ist schlicht das mangelnde Interesse der Besucher. Verschiedene für die Betreuung der Stationen mitverantwortlichen Verkäufer in den Supermärkten berichteten davon, dass immer wieder mehrere Tage vergehen, bis dann doch mal ein Besucher die VR-Brille aufsetzen und das System ausprobieren will. Selbst offensive Ansprachen halfen da wenig. Vor allem nach Weihnachten war das Interesse wie abgerissen.
Oculus: Nur saisonale Änderungen
Seitens Oculus bestätigte man den Rückbau, will aber öffentlich natürlich nicht von mangelndem Interesse sprechen. Als Begründung werden stattdessen saisonale Änderungen im Marketing-Konzept angeführt. Eine Sprecherin des Unternehmens betonte aber, dass man weiterhin der Ansicht sei, dass eine Live-Demo das beste Verkaufsargument für VR ist.Die Vertriebspartnerschaft mit BestBuy wird allerdings weitergeführt. Die dauerhaften Demo-Stationen soll es nun aber nur noch in bestimmtem Märkten geben. In den anderen werden gelegentlich gesonderte Marketing-Aktionen durchgeführt, bei denen die Geräte dann nach Ankündigung vor Ort ausprobiert werden können.
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Christian Kahle
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