Holoride ausprobiert: Virtual-Reality-Spiele während der Autofahrt

Holoride bringt Virtual-Reality-Erfahrungen ins Auto - natürlich nicht für den Fahrer. Beifahrer oder auch Kinder auf dem Rücksitz können die Technik-Spielerei hingegen risikofrei nutzen und damit sogar Reiseübelkeit verhindern. Unser Kollege Johannes Knapp hat die Holoride Retrofit Edition in München ausprobiert.

Herzstück des rund 799 Euro teuren Sets ist eine HTC Vive Flow, also eine recht leichte und kompakte VR-Brille mit einer Akkulaufzeit von rund 14 Stunden. Ebenfalls gibt es den Pro 2-Controller von 8BitDo und eine Box mit Sensoren, welche in der Nähe der Windschutzscheibe installiert wird. Diese sammelt dann während der Fahrt Daten und sendet sie in Echtzeit an das Headset.

Diese Informationen, etwa zur Fahrzeugposition oder Beschleunigung, können direkt von Spielen genutzt werden, was das Risiko von Reise- oder VR-Übelkeit deutlich senken soll - während der Testfahrt hat dies bereits gut funktioniert. Spiele, vor allem Casual-Games, liefert Holoride über ein Abonnement, es lassen sich aber auch auf anderem Wege erhältliche VR-Inhalte nutzen oder Filme anschauen.