Leicht, clever, günstig: Lenovo zeigt VR-Brille mit Windows Holographic
Der chinesische Hersteller Lenovo hat im Vorfeld der diese Woche stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas sein Virtual-Reality-Headset vorgestellt. Das Besondere dabei: Es ist ein Gerät, das mit Windows Holographic arbeitet und vor allem besonders günstig sein wird. Denn kosten soll das Ganze zwischen 300 und 400 Dollar.
Ein weiterer Grund, warum der Durchbruch noch nicht ganz erfolgt ist, war auch der Preis: Die Anschaffungskosten für VR-Brillen bewegen sich inklusive des benötigten leistungsstarken Rechners im vierstelligen Euro-Bereich. Für den Massenmarkt ist Virtual Reality derzeit also schlichtweg noch ein zu teures Vergnügen.
Das weiß man auch bei Lenovo: Denn die Chinesen haben kurz vor der CES eine VR-Brille enthüllt, die verhältnismäßig günstig ist. Einen genauen Preis nannte das Unternehmen zwar genauso wenig wie einen Veröffentlichungstermin, laut Engadget hat die Lenovo-Lösung aber viel Potenzial. Das derzeit 350 Gramm schwere Vorabmodell sei "überraschend" bequem und eine "elegante" Lösung, so das Blog. Zum Vergleich: Konkurrent HTC Vive bringt etwa 550 Gramm auf die Waage, bei Oculus Rift sind es 470 Gramm.
Innen bietet das noch namenlose Headset zwei OLED-Bildschirme mit einer Auflösung von jeweils 1440 x 1440 Pixel. Clever gelöst: Das Headset kann mit Hilfe eines Scharniers auf- bzw. ausgeklappt werden, man kann also kurz in die echte Welt blicken, ohne das gesamte Headset abnehmen zu müssen.
Als wohl interessantesten Ansatz bezeichnet Engadget die zwei an der Front montierten Kameras: Damit kann der reale Raum erfasst und in einen virtuellen verwandelt werden und das - ohne wie etwa bei HTC Vive - Markierungen für das Tracking platzieren zu müssen. Details, wie das System arbeitet, hat Lenovo aber keine verraten. Wie gut es funktioniert, muss das Headset auch erst unter Beweis stellen, beim Ausprobieren war der Funktionsumfang jedenfalls noch beschränkt.
Es ist möglich oder sogar wahrscheinlich, dass die Kameras auch einen "Live-Stream" der realen Umgebung ermöglichen werden. Das bedeutet, dass man in der VR-Brille auch Mixed Reality nach Vorbild von Microsofts HoloLens bieten könnte oder dürfte. Das liegt auch daran, dass als Betriebssystem Windows Holographic zum Einsatz kommt.
Noch kein Durchbruch
2016 war das Jahr von Virtual Reality: Mit Oculus Rift und Vive VR haben die Großen des noch jungen Geschäfts ihre Lösungen auf den Markt gebracht, der Hype war einigermaßen groß. Das bedeutet aber nicht, dass die Kunden sich davon anstecken ließen. Denn zwar war das Thema VR omnipräsent, es stellte sich aber schnell heraus, dass die Technologie noch einigermaßen tief in den Kinderschuhen steckt.Ein weiterer Grund, warum der Durchbruch noch nicht ganz erfolgt ist, war auch der Preis: Die Anschaffungskosten für VR-Brillen bewegen sich inklusive des benötigten leistungsstarken Rechners im vierstelligen Euro-Bereich. Für den Massenmarkt ist Virtual Reality derzeit also schlichtweg noch ein zu teures Vergnügen.
Das weiß man auch bei Lenovo: Denn die Chinesen haben kurz vor der CES eine VR-Brille enthüllt, die verhältnismäßig günstig ist. Einen genauen Preis nannte das Unternehmen zwar genauso wenig wie einen Veröffentlichungstermin, laut Engadget hat die Lenovo-Lösung aber viel Potenzial. Das derzeit 350 Gramm schwere Vorabmodell sei "überraschend" bequem und eine "elegante" Lösung, so das Blog. Zum Vergleich: Konkurrent HTC Vive bringt etwa 550 Gramm auf die Waage, bei Oculus Rift sind es 470 Gramm.
Innen bietet das noch namenlose Headset zwei OLED-Bildschirme mit einer Auflösung von jeweils 1440 x 1440 Pixel. Clever gelöst: Das Headset kann mit Hilfe eines Scharniers auf- bzw. ausgeklappt werden, man kann also kurz in die echte Welt blicken, ohne das gesamte Headset abnehmen zu müssen.
Als wohl interessantesten Ansatz bezeichnet Engadget die zwei an der Front montierten Kameras: Damit kann der reale Raum erfasst und in einen virtuellen verwandelt werden und das - ohne wie etwa bei HTC Vive - Markierungen für das Tracking platzieren zu müssen. Details, wie das System arbeitet, hat Lenovo aber keine verraten. Wie gut es funktioniert, muss das Headset auch erst unter Beweis stellen, beim Ausprobieren war der Funktionsumfang jedenfalls noch beschränkt.
Es ist möglich oder sogar wahrscheinlich, dass die Kameras auch einen "Live-Stream" der realen Umgebung ermöglichen werden. Das bedeutet, dass man in der VR-Brille auch Mixed Reality nach Vorbild von Microsofts HoloLens bieten könnte oder dürfte. Das liegt auch daran, dass als Betriebssystem Windows Holographic zum Einsatz kommt.
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