Google-Werbeprogramme verwechselt:
Junge bekommt 100.000€-Rechnung
Ein junger Nutzer aus Spanien dürfte den Schreck seines bisherigen Lebens bekommen haben, als ihm eine Rechnung von Google ins Haus flatterte und der Suchmaschinenkonzern rund hunderttausend Euro von ihm forderte. Verursacht wurde diese durch eine Verwechselung der Werbeprogramme des Unternehmens.
Alles begann damit, dass der 12-jährige José Javier einige Videoclips auf YouTube geladen hatte, berichtete die spanische Zeitung El Pais. In diesen ist er mit einigen Freunden zusammen zu sehen, die bereits eine eigene Band gegründet haben. Die Aufnahmen ihrer Musik brachten es in der Folge auch tatsächlich zu vergleichsweise guten Abrufzahlen, was den Jungs dann wohl etwas zu Kopfe stieg.
Die Logik, die daraus in den Köpfen 12-Jähriger erwächst, ist durchaus nachvollziehbar. Sie sahen bereits hohe Werbeeinnahmen aus ihrer YouTube-Bekanntheit sprudeln und stellten sich vor, wie sie mit ihrer Band auf der Plattform immer berühmter werden. Es lockten Einnahmen, mit denen sie sich erst neue Instrumente und später, wenn sie denn richtig reich geworden sind, auch ein gemeinsames Anwesen kaufen könnten.
Über mehrere Wochen hinweg kam nun aber eine ordentliche Summe an Forderungen von Googles Werbeabteilung zusammen. Zum Start waren es bescheidene 15 Euro, Anfang September dann schon 19.700 Euro und irgendwann wurde der Betrag sechsstellig. Als die Forderung dann auch per Post zugestellt wurde, wurden auch die Eltern auf die Sache aufmerksam und schalteten einen Anwalt ein. Inzwischen hat man auch bei Google einen Blick auf die Angelegenheit geworfen und erklärte, die Rechnung stornieren zu wollen. Etwas anderes dürfte dem Unternehmen auch kaum übrig bleiben, denn der Junge ist noch nicht im geschäftsfähigen Alter. Angesichts der Sache wies Google aber auch noch einmal explizit darauf hin, dass Eltern die Accounts ihrer Kinder überprüfen und die vorhandenen Schutzeinstellungen aktivieren sollten.
Die Mutter kritisierte hingegen, dass so etwas überhaupt passieren konnte. Zwar verifiziert Google einen Werbekunden anhand einer Bankverbindung - im vorliegenden Fall genügte es aber, dass der Junge die Daten zu seinem Sparbuch in das entsprechende Formular eintrug.
Die Logik, die daraus in den Köpfen 12-Jähriger erwächst, ist durchaus nachvollziehbar. Sie sahen bereits hohe Werbeeinnahmen aus ihrer YouTube-Bekanntheit sprudeln und stellten sich vor, wie sie mit ihrer Band auf der Plattform immer berühmter werden. Es lockten Einnahmen, mit denen sie sich erst neue Instrumente und später, wenn sie denn richtig reich geworden sind, auch ein gemeinsames Anwesen kaufen könnten.
Reich und berühmt werden
So machte sich José als Account-Verwalter daran, die Monetarisierung der Videoclips in Gang zu bringen. Dabei verwechselte er aber die beiden Google-Werbeprogramme AdSense und AdWords. Statt also dafür zu sorgen, dass im Umfeld der Videos Werbung geschaltet wird und anteilig Einnahmen für die Band abfallen, kaufte er Werbeplätze ein, um noch mehr YouTube-Nutzer auf die eigenen Clips aufmerksam zu machen. Und angesichts der folgerichtig immer weiter steigenden Zugriffe wurde er wohl auch nicht so schnell auf das Problem aufmerksam.Über mehrere Wochen hinweg kam nun aber eine ordentliche Summe an Forderungen von Googles Werbeabteilung zusammen. Zum Start waren es bescheidene 15 Euro, Anfang September dann schon 19.700 Euro und irgendwann wurde der Betrag sechsstellig. Als die Forderung dann auch per Post zugestellt wurde, wurden auch die Eltern auf die Sache aufmerksam und schalteten einen Anwalt ein. Inzwischen hat man auch bei Google einen Blick auf die Angelegenheit geworfen und erklärte, die Rechnung stornieren zu wollen. Etwas anderes dürfte dem Unternehmen auch kaum übrig bleiben, denn der Junge ist noch nicht im geschäftsfähigen Alter. Angesichts der Sache wies Google aber auch noch einmal explizit darauf hin, dass Eltern die Accounts ihrer Kinder überprüfen und die vorhandenen Schutzeinstellungen aktivieren sollten.
Die Mutter kritisierte hingegen, dass so etwas überhaupt passieren konnte. Zwar verifiziert Google einen Werbekunden anhand einer Bankverbindung - im vorliegenden Fall genügte es aber, dass der Junge die Daten zu seinem Sparbuch in das entsprechende Formular eintrug.
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