Berliner Polizei holte heute mehrere Facebook-Hetzer aus dem Bett
Die Schlagzahl der Behörden gegen jene, die auf diversen Online-Kanälen massive Hetzkampagnen gegen andere Menschen betreiben, nimmt weiter zu. Am heutigen Morgen wurden in Berlin gleich zehn Nutzer von der Polizei geweckt, die mit Durchsuchungsbeschlüssen vor den Türen stand.
Federführend bei der Aktion war das Berliner Landeskriminalamt (LKA). Dessen Beamte aus der Abteilung des Polizeilichen Staatsschutzes rückten in der Zeit von 6 bis 10 Uhr in mehrere Wohnungen in der Hauptstadt ein. Die Ermittlungen hatten ihren Ausgang insbesondere in rechtsgerichteten Hetzbeiträgen in sozialen Netzwerken, teilte die Polizei mit.
Insgesamt 60 Beamte schwärmten in den Stadtteilen Buch, Niederschöneweide, Bohnsdorf, Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Reinickendorf und Friedenau aus und statteten den Verdächtigen Hausbesuche ab. Dabei wurden diverse internetfähige Geräte wie Smartphones und Computer als zu überprüfende Beweisstücke eingepackt und mitgenommen. "Die Auswertung dauert noch an", hieß es. Durch die hohe Auslastung der entsprechenden Abteilungen kann dies aber nach praktischen Erfahrungen viele Monate dauern, so dass für die Beschuldigten quasi ein Neukauf ansteht, wenn sie nicht über längere Zeit offline sein wollen.
Zurück gibt es die Geräte ohnehin nur, wenn auf ihnen wirklich nichts belastendes zu finden ist. "Geräte, die als Tatmittel Verwendung finden, werden dabei von der Staatsanwaltschaft und dem Gericht regelmäßig dauerhaft eingezogen", erklärten die Behörden.
Die konkreten Auslöser der Ermittlungen, die zu den Durchsuchungen führten, teilte die Polizei nicht mit. Es gehe aber um Nutzer, die "in sozialen Netzwerken gegen geflüchtete Menschen und Asylbegehrende, deren Unterkünfte oder andere Minderheiten agitieren". Entsprechende Beispiele gingen in der letzten Zeit hinlänglich durch die Medien und dürften den meisten Nutzern schon selbst begegnet sein.
Insgesamt 60 Beamte schwärmten in den Stadtteilen Buch, Niederschöneweide, Bohnsdorf, Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Reinickendorf und Friedenau aus und statteten den Verdächtigen Hausbesuche ab. Dabei wurden diverse internetfähige Geräte wie Smartphones und Computer als zu überprüfende Beweisstücke eingepackt und mitgenommen. "Die Auswertung dauert noch an", hieß es. Durch die hohe Auslastung der entsprechenden Abteilungen kann dies aber nach praktischen Erfahrungen viele Monate dauern, so dass für die Beschuldigten quasi ein Neukauf ansteht, wenn sie nicht über längere Zeit offline sein wollen.
Zurück gibt es die Geräte ohnehin nur, wenn auf ihnen wirklich nichts belastendes zu finden ist. "Geräte, die als Tatmittel Verwendung finden, werden dabei von der Staatsanwaltschaft und dem Gericht regelmäßig dauerhaft eingezogen", erklärten die Behörden.
Die konkreten Auslöser der Ermittlungen, die zu den Durchsuchungen führten, teilte die Polizei nicht mit. Es gehe aber um Nutzer, die "in sozialen Netzwerken gegen geflüchtete Menschen und Asylbegehrende, deren Unterkünfte oder andere Minderheiten agitieren". Entsprechende Beispiele gingen in der letzten Zeit hinlänglich durch die Medien und dürften den meisten Nutzern schon selbst begegnet sein.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Google Suncatcher: Satellit meldet sich mit schrägem Haiku aus dem All
- Disney+ Premium: Verbraucherzentrale mahnt wegen Bildqualität ab
- Microsoft: Fehlende Taskleistenfunktion in Windows 11 ist ein Feature
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- SMS-of-Death-Exploit bringt Android-Smartphones zum Absturz
- Windows-Veteran erklärt: Das ist das große Problem des Task-Managers
- Geldregen durch Datensteuer in Frankreich: 5,5 Cent/GB Abgabe geplant
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren IT/EDV-Ecke Computer-Hardware und Systeme Tails 7.16 we
d-hubs - Gestern 09:13 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Vorgestern 17:59 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - Vorgestern 16:28 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Vorgestern 04:22 Uhr -
WordPress 7.1.4 ist draußen
d-hubs - 29.10. 08:08 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen