Rechts gegen Rechts: "Hass hilft" spendet 1 Euro pro Hetz-Kommentar
Die Aktion Rechts gegen Rechts sorgte vor etwa einem Jahr für Erheiterung: Denn man machte einen Neonazi-Aufmarsch zur unfreiwilligen Spendenveranstaltung und "belohnte" jeden marschierten Nazi-Meter mit einer Spende für ein Aussteigerprojekt. Das Ganze geht nun in die Verlängerung, dieses Mal darf das Internet für den guten Zweck hassen.
Auch der Imperator dürfte die Aktion gut finden (Zwinkersmiley)
Nun gibt es eine Neuauflage der Aktion, dieses Mal dürfen sogar alle mitmachen! Denn die vom Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) veranstaltete Aktion greift ein aktuell brandheißes Thema auf: Hetze in Internet und insbesondere den sozialen Medien, Haupt-"Spendenplattform" ist Facebook.
"Hass hilft", so der gewohnt ironische Titel der Kampagne, spendet pro im Internet abgegebenen "menschenverachtenden" Hetzkommentar einen Euro an Flüchtlingsprojekte der Aktion Deutschland Hilft sowie EXIT-Deutschland. Auch hier gilt: "Damit spenden alle Hasser und Hetzer praktisch gegen sich selbst. Zwickmühle, nennt der Fachmann sowas. Denn entweder hören die Online-Hasser auf zu kommentieren. Oder sie sammeln Geld gegen ihre fremdenfeindlichen Interessen", wie man auf der Seite der Aktion nachlesen kann.
Gewohnt ironisch: Rechts gegen Rechts
Die Geldmittel stellen der FC St. Pauli und der TV-Konzern Sky zur Verfügung. Auch Facebook ("mit freundlicher Unterstützung von") wird erwähnt, es ist aber nicht ganz klar, ob das Netzwerk sich finanziell daran beteiligt oder ob das ironisch gemeint ist und Facebook die "wichtigste" Hetz- und somit Spendenplattform zur Verfügung stellt.
Auf der Webseite zu "Hass hilft" findet man auch weitere Informationen, wie man mitmachen kann, aber auch wie man Hetzkommentare melden kann. Denn natürlich sind Volksverhetzung oder Holocaust-Leugnung trotz aller Ironie der Aktion alles andere als lustig, sondern können auch einen Straftatbestand darstellen.
Auch der Imperator dürfte die Aktion gut finden (Zwinkersmiley)
Hass zu Liebe
"Das erste Mal in der Geschichte marschieren Neonazis gegen sich selbst" - Das war das Motto des "unfreiwilligsten Spendenlaufs Deutschlands", der Mitte November in Wunsiedel stattfand. Damals "spendeten" die grimmig dreinblickenden rechten Recken 10.000 Euro für die Aussteiger-Initiative EXIT Deutschland.Nun gibt es eine Neuauflage der Aktion, dieses Mal dürfen sogar alle mitmachen! Denn die vom Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) veranstaltete Aktion greift ein aktuell brandheißes Thema auf: Hetze in Internet und insbesondere den sozialen Medien, Haupt-"Spendenplattform" ist Facebook.
"Hass hilft", so der gewohnt ironische Titel der Kampagne, spendet pro im Internet abgegebenen "menschenverachtenden" Hetzkommentar einen Euro an Flüchtlingsprojekte der Aktion Deutschland Hilft sowie EXIT-Deutschland. Auch hier gilt: "Damit spenden alle Hasser und Hetzer praktisch gegen sich selbst. Zwickmühle, nennt der Fachmann sowas. Denn entweder hören die Online-Hasser auf zu kommentieren. Oder sie sammeln Geld gegen ihre fremdenfeindlichen Interessen", wie man auf der Seite der Aktion nachlesen kann.
Gewohnt ironisch: Rechts gegen Rechts
Die Geldmittel stellen der FC St. Pauli und der TV-Konzern Sky zur Verfügung. Auch Facebook ("mit freundlicher Unterstützung von") wird erwähnt, es ist aber nicht ganz klar, ob das Netzwerk sich finanziell daran beteiligt oder ob das ironisch gemeint ist und Facebook die "wichtigste" Hetz- und somit Spendenplattform zur Verfügung stellt.
Auf der Webseite zu "Hass hilft" findet man auch weitere Informationen, wie man mitmachen kann, aber auch wie man Hetzkommentare melden kann. Denn natürlich sind Volksverhetzung oder Holocaust-Leugnung trotz aller Ironie der Aktion alles andere als lustig, sondern können auch einen Straftatbestand darstellen.
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