Apple-Chef: Berechnungen von Komponenten-Kosten sind immer falsch
Die Berechnungen zu den Kosten von Hardware-Komponenten sind seit Jahren groß in Mode - vor allem bei Apple-Produkten. Sollen sie doch immer wieder zeigen, wie günstig die Geräte in der Herstellung sind, während ein hoher Preis verlangt wird. Während die Zahlen aber ohnehin nur das halbe Bild zeigen, stimmt wohl noch nicht einmal dieses.
Während einer Telefonkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen wurde Apple-Chef Tim Cook hinsichtlich der Apple Watch genau auf diese Kostenaufstellungen und die möglichen Gewinnmargen bei der neuen Smartwatch angesprochen. Daraufhin erklärte dieser, dass er für die Apple Watch zwar noch keine Berechnungen gesehen habe, diese aber schon bei den anderen Produkten stets deutlich an der Realität vorbei gingen. "Ich habe niemals eine gesehen, die auch nur annähernd gestimmt hat", erklärte Cook.
Zuletzt hatte es natürlich entsprechende Aufstellungen zum iPhone 6 gegeben. Dabei kamen die Marktforscher von IHS iSuppli zu dem Ergebnis, dass die einzelnen Komponenten im Großhandel und die Arbeitskraft, sie zusammenzubauen, es etwa auf eine Gesamtsumme von 200 Dollar bringen. Daraus schlussfolgerte man eine Bruttogewinnmarge von 69 Prozent.
Bekanntlich wäre das aber auch noch der reine Gewinn, den der Verkauf eines Produktes in die Kassen spült - selbst wenn die Zahlen so stimmen würden. Denn in den Berechnungen spielt es jeweils nur eine Rolle, was einzelne Bauteile kosten und wie hoch der Arbeitseinsatz beim Zusammenbau ist. Dass auch nennenswerte Summen in die Entwicklung verschiedener Technologien und des Gerätes selbst, in den Vertrieb, das Marketing und andere Bereiche fließen, bleibt erst einmal unberücksichtigt.
Das soll keineswegs heißen, das Apple geringe Gewinnmargen hätte - die Bilanzen sprechen hier klar eine andere Sprache. Doch scheint es müßig, solchen Berechnungen mehr Gehalt zuzusprechen, als einen ungefähren Anhaltspunkt, wie die Produkte im direkten Vergleich mit anderen Geräten abschneiden. Hinsichtlich der Apple Watch erklärte Cook, dass die Margen ohnehin unterdurchschnittlich für Apple seien. Das war aber zu erwarten - immerhin handelt es sich um eine komplett neue Produktkategorie, die erst einmal höhere Investitionen in Entwicklung und Marketing erfordert und in der die Komponenten noch nicht in den gewohnt hohen Mengen gefertigt werden.
Zuletzt hatte es natürlich entsprechende Aufstellungen zum iPhone 6 gegeben. Dabei kamen die Marktforscher von IHS iSuppli zu dem Ergebnis, dass die einzelnen Komponenten im Großhandel und die Arbeitskraft, sie zusammenzubauen, es etwa auf eine Gesamtsumme von 200 Dollar bringen. Daraus schlussfolgerte man eine Bruttogewinnmarge von 69 Prozent.
Bekanntlich wäre das aber auch noch der reine Gewinn, den der Verkauf eines Produktes in die Kassen spült - selbst wenn die Zahlen so stimmen würden. Denn in den Berechnungen spielt es jeweils nur eine Rolle, was einzelne Bauteile kosten und wie hoch der Arbeitseinsatz beim Zusammenbau ist. Dass auch nennenswerte Summen in die Entwicklung verschiedener Technologien und des Gerätes selbst, in den Vertrieb, das Marketing und andere Bereiche fließen, bleibt erst einmal unberücksichtigt.
Das soll keineswegs heißen, das Apple geringe Gewinnmargen hätte - die Bilanzen sprechen hier klar eine andere Sprache. Doch scheint es müßig, solchen Berechnungen mehr Gehalt zuzusprechen, als einen ungefähren Anhaltspunkt, wie die Produkte im direkten Vergleich mit anderen Geräten abschneiden. Hinsichtlich der Apple Watch erklärte Cook, dass die Margen ohnehin unterdurchschnittlich für Apple seien. Das war aber zu erwarten - immerhin handelt es sich um eine komplett neue Produktkategorie, die erst einmal höhere Investitionen in Entwicklung und Marketing erfordert und in der die Komponenten noch nicht in den gewohnt hohen Mengen gefertigt werden.
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