Xbox Live: Multiplayer-Gaming unter Windows 10 gratis nutzbar
Der Software-Konzern Microsoft wird sein kommendes Betriebssystem Windows 10 mit einer eigenen Fassung des Spieledienstes Xbox Live ausstatten. Damit können sich dann auch PC- und Smartphone-Gamer der Plattform anschließen, die bisher im Wesentlichen auf die Konsolen des Unternehmens beschränkt ist.
Der für die Xbox-Plattform verantwortliche Community-Manager Larry Hryb, der eher unter dem Pseudonym Major Nelson bekannt ist, bestätigte dies und stellte klar, dass es nicht zwingend notwendig sein wird, hierfür einen kostenpflichtigen Account zu buchen - insbesondere, wenn es darum geht, in PC-Spielen über das Internet gegen andere Nutzer anzutreten.
Auf den Konsolen wird ein kostenpflichtiges Abo benötigt, um die Multiplayer-Features des Dienstes nutzen zu können. Unter Windows 10 sieht dies anders aus. "Xbox Live Gold wird für das Online-Multiplayer-Gaming über unsere Dienste auf Windows 10-PCs und -Telefonen nicht benötigt", erklärte Hryb.
Besonders überraschend ist dies nicht. Denn wenn Microsoft sich entschieden hätte, für das Online-Gaming auf PCs über Xbox Live Geld zu verlangen, hätte man wohl kaum damit rechnen können, in größerem Umfang Nutzer zu gewinnen. Denn es gibt genügend Alternativen, über die PC-Gamer sich miteinander auch ohne Zusatzkosten verbinden können.
Trotzdem darf man gespannt sein, wie viel Anklang der Service bei den Windows-Nutzern finden wird. Microsoft hat schon mehrfach versucht, auf PCs einen eigenen Gaming-Dienst zu etablieren - so beispielsweise mit Games for Windows Live. Allerdings war dem kein Erfolg beschieden - was aber auch an den Registrierungskosten und einer Reihe von Fehlern gelegen haben dürfte.
Nun also der erneute Versuch: In Windows 10 werden die Nutzer eine neue Xbox-App vorfinden, über die sich neben dem Multiplayer-Gaming auch soziale Kontakte und Videomitschnitte von Spielen organisieren lassen. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, Xbox One-Spiele per Stream auf Computern zu nutzen.
Besonders überraschend ist dies nicht. Denn wenn Microsoft sich entschieden hätte, für das Online-Gaming auf PCs über Xbox Live Geld zu verlangen, hätte man wohl kaum damit rechnen können, in größerem Umfang Nutzer zu gewinnen. Denn es gibt genügend Alternativen, über die PC-Gamer sich miteinander auch ohne Zusatzkosten verbinden können.
Trotzdem darf man gespannt sein, wie viel Anklang der Service bei den Windows-Nutzern finden wird. Microsoft hat schon mehrfach versucht, auf PCs einen eigenen Gaming-Dienst zu etablieren - so beispielsweise mit Games for Windows Live. Allerdings war dem kein Erfolg beschieden - was aber auch an den Registrierungskosten und einer Reihe von Fehlern gelegen haben dürfte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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