Microsoft KI-Super-App: Die Einheits-App ist auf dem Weg, Rollout läuft
Microsoft legt seine KI-Assistenten für Privat- und Geschäftskunden zusammen. Eine neue Einheits-App soll die bisherige Verwirrung beenden und den Wechsel zwischen Konten erleichtern. Dafür fallen jedoch einige beliebte Funktionen weg.
Der weltweite Rollout beginnt auf mobilen Geräten und im Web. Versionen für Windows und macOS folgen ab Mitte September. In der neuen Oberfläche können Nutzer zwischen privaten und geschäftlichen Konten wechseln. Die Daten bleiben getrennt: Arbeitgeber erhalten keinen Zugriff auf private Suchanfragen. Bestehende Chatverläufe werden automatisch in das neue System übertragen.
Nutzer müssen ihre bisherigen Daten aus diesen Bereichen vor dem Stichtag manuell sichern. Die Grundfunktionen des Assistenten bleiben kostenlos, unterliegen jedoch strengeren Kapazitätsgrenzen. Wer das Limit erreicht, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen oder warten. Damit soll die Serverauslastung besser gesteuert werden.
Für IT-Abteilungen bedeutet das Update zusätzlichen Aufwand. Ist die bisherige App von Überwachungsfunktionen wie Windows Recall ausgeschlossen, müssen Administratoren die Ausnahmeregelungen für die neue Software erneut manuell konfigurieren. Die alten Einstellungen werden nicht automatisch übernommen. Das kann in großen Netzwerken zu Verzögerungen führen.
Aktuelle Schätzungen gehen von rund 38 Millionen monatlichen Nutzern der kostenlosen Variante aus. Im Vergleich zum Konkurrenten ChatGPT, der ein Vielfaches an Anwendern verzeichnet, besteht noch deutliches Wachstumspotenzial. Die Zusammenführung der Dienste gilt als wichtiger Baustein, um langfristig mehr Nutzer an das eigene Ökosystem zu binden.
Wie bewertet ihr die Zusammenlegung der beiden Apps? Werdet ihr die gestrichenen Funktionen vermissen oder überwiegen für euch die Vorteile der neuen Übersichtlichkeit? Schreibt es in die Kommentare!
Siehe auch:
Microsoft vereint seine KI-Assistenten
Der Softwarekonzern Microsoft führt Mitte August 2026 die bislang getrennten Anwendungen Copilot und Copilot 365 in einer App zusammen. Das soll die Nutzung übersichtlicher machen und Verwirrung beim Wechsel zwischen den Varianten verringern. Künftig gibt es ein Programm für private und berufliche Zwecke.Der weltweite Rollout beginnt auf mobilen Geräten und im Web. Versionen für Windows und macOS folgen ab Mitte September. In der neuen Oberfläche können Nutzer zwischen privaten und geschäftlichen Konten wechseln. Die Daten bleiben getrennt: Arbeitgeber erhalten keinen Zugriff auf private Suchanfragen. Bestehende Chatverläufe werden automatisch in das neue System übertragen.
Drei Funktionen werden eingestellt
Wie Microsoft in einem Support-Dokument erklärt, bringt die Umstellung auch Einschnitte mit sich. Ab dem 18. August 2026 entfallen drei Funktionen. Nicht mehr verfügbar sind die Erstellung von Audiobeiträgen über die Podcast-Funktion, der Gruppenchat und Deep Research für Endanwender.Nutzer müssen ihre bisherigen Daten aus diesen Bereichen vor dem Stichtag manuell sichern. Die Grundfunktionen des Assistenten bleiben kostenlos, unterliegen jedoch strengeren Kapazitätsgrenzen. Wer das Limit erreicht, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen oder warten. Damit soll die Serverauslastung besser gesteuert werden.
Für IT-Abteilungen bedeutet das Update zusätzlichen Aufwand. Ist die bisherige App von Überwachungsfunktionen wie Windows Recall ausgeschlossen, müssen Administratoren die Ausnahmeregelungen für die neue Software erneut manuell konfigurieren. Die alten Einstellungen werden nicht automatisch übernommen. Das kann in großen Netzwerken zu Verzögerungen führen.
Weg zur umfassenden Super-App
Der Konzern bereitet den Weg für eine umfassende Plattform vor. Unter der Leitung von Jacob Andreou, der die Entwicklung verantwortet, soll der Assistent stärker in den Alltag der Anwender integriert werden. Andreou kam zuvor vom Unternehmen Snap und verfolgt die Vision einer zentralen Anlaufstelle für digitale Aufgaben.Aktuelle Schätzungen gehen von rund 38 Millionen monatlichen Nutzern der kostenlosen Variante aus. Im Vergleich zum Konkurrenten ChatGPT, der ein Vielfaches an Anwendern verzeichnet, besteht noch deutliches Wachstumspotenzial. Die Zusammenführung der Dienste gilt als wichtiger Baustein, um langfristig mehr Nutzer an das eigene Ökosystem zu binden.
Wie bewertet ihr die Zusammenlegung der beiden Apps? Werdet ihr die gestrichenen Funktionen vermissen oder überwiegen für euch die Vorteile der neuen Übersichtlichkeit? Schreibt es in die Kommentare!
Was ändert sich bei der Copilot-App?
Microsoft legt die private und geschäftliche Copilot-Version zu einer einheitlichen App zusammen. Das bedeutet für Sie im Arbeitsalltag: Schluss mit zwei verschiedenen Icons in der Taskleiste. Sie können künftig nahtlos zwischen Ihrem privaten und geschäftlichen Konto wechseln.
Die neue Oberfläche kombiniert Chat-Funktionen und Bildgenerierung mit der direkten Anbindung an Microsoft 365. So können Sie beispielsweise direkt aus dem Chat auf Word oder Excel zugreifen, was den Wechsel zwischen KI-Assistenz und Dokumentenbearbeitung deutlich flüssiger macht.
Die neue Oberfläche kombiniert Chat-Funktionen und Bildgenerierung mit der direkten Anbindung an Microsoft 365. So können Sie beispielsweise direkt aus dem Chat auf Word oder Excel zugreifen, was den Wechsel zwischen KI-Assistenz und Dokumentenbearbeitung deutlich flüssiger macht.
Wann erhalte ich das neue Update?
Der Rollout erfolgt in mehreren Wellen. Mitte August 2026 startete die Verteilung für Mobilgeräte und die Web-Version. Wenn Sie die App auf dem Smartphone nutzen, müssen Sie das Update möglicherweise manuell über den App Store anstoßen.
Für Windows- und Mac-Nutzer beginnt die weltweite Verteilung Mitte September 2026. Die Web-Adressen ändern sich ebenfalls: Aus m365.cloud.microsoft wird künftig copilot.cloud.microsoft, wobei Weiterleitungen automatisch eingerichtet werden.
Für Windows- und Mac-Nutzer beginnt die weltweite Verteilung Mitte September 2026. Die Web-Adressen ändern sich ebenfalls: Aus m365.cloud.microsoft wird künftig copilot.cloud.microsoft, wobei Weiterleitungen automatisch eingerichtet werden.
Wo landen meine bisherigen Chats?
Ihre bisherigen Chatverläufe und generierten Inhalte ziehen automatisch in die neue App um. Sie müssen dafür nichts weiter tun. Dateien, die Sie mit der eigenständigen App geteilt oder erstellt haben, werden künftig zentral in OneDrive gespeichert.
Dort können Sie diese bequem über den Desktop oder mobil verwalten. Beachten Sie jedoch, dass für zusätzlichen Speicherplatz in OneDrive ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich sein könnte, falls Ihr Gratis-Speicher bereits voll ist.
Dort können Sie diese bequem über den Desktop oder mobil verwalten. Beachten Sie jedoch, dass für zusätzlichen Speicherplatz in OneDrive ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich sein könnte, falls Ihr Gratis-Speicher bereits voll ist.
Wird Copilot jetzt kostenpflichtig?
Die grundlegenden Chat- und Bildfunktionen bleiben weiterhin kostenlos. Allerdings weist Microsoft darauf hin, dass Gratis-Nutzer künftig schneller an Kapazitätsgrenzen stoßen könnten, da die Limits in der neuen App strenger ausfallen können.
Wer die KI intensiv im Arbeitsalltag nutzt oder komplexe, mehrstufige Aufgaben bewältigen muss, benötigt ein kostenpflichtiges Microsoft-365-Abonnement. Damit schalten Sie höhere Nutzungslimits, fortschrittlichere Modelle und erweiterte Funktionen frei.
Wer die KI intensiv im Arbeitsalltag nutzt oder komplexe, mehrstufige Aufgaben bewältigen muss, benötigt ein kostenpflichtiges Microsoft-365-Abonnement. Damit schalten Sie höhere Nutzungslimits, fortschrittlichere Modelle und erweiterte Funktionen frei.
Kommt bald eine Copilot "Super App"?
Die aktuelle Zusammenlegung gilt als technischer Grundstein für eine weitaus größere Vision. Es heißt, dass Microsoft noch bis Ende September 2026 eine sogenannte "Super App" auf den Markt bringen möchte, um die KI-Marke weiter zu stärken.
Laut Branchenberichten soll diese App Chat, KI-Programmierung und neue AutoPilot-Agenten in einer einzigen Plattform vereinen. Ziel sei es wohl, eine stärkere Konkurrenz zu ChatGPT aufzubauen und den Arbeitsalltag der Nutzer noch zentraler zu unterstützen.
Laut Branchenberichten soll diese App Chat, KI-Programmierung und neue AutoPilot-Agenten in einer einzigen Plattform vereinen. Ziel sei es wohl, eine stärkere Konkurrenz zu ChatGPT aufzubauen und den Arbeitsalltag der Nutzer noch zentraler zu unterstützen.
Zusammenfassung
- Microsoft führt Copilot und Copilot 365 im Spätsommer 2026 zusammen
- Die neue einheitliche Anwendung startet zuerst auf Mobilgeräten und im Web
- Drei Funktionen wie die Podcast-Erstellung und Gruppenchats fallen weg
- Die kostenlose Nutzung bleibt bestehen, erhält aber strengere Limits
- IT-Abteilungen müssen Ausnahmeregelungen manuell neu konfigurieren
- Mit dem Update bereitet Microsoft den Weg für eine umfassende Super-App
Siehe auch:
- Microsoft-Chef warnt: KI-Modelle stehlen heimlich Firmenwissen
- Microsoft testet Kimi K3: Steckt in Copilot bald eine KI aus China?
- Microsoft-Baustelle Xbox: Erst großer Hype, jetzt Massenentlassungen
- Microsoft-CEO Nadella warnt vor gefährlicher KI-Monopolbildung
- Microsoft baut größtes KI-Rechenzentrum, mit Gaskraftwerk von Chevron
Thema: