Spartan: Der mysteriöse Microsoft-Browser zeigt sich (nun wirklich)

Unter dem Codenamen Spartan entwickelt Microsoft derzeit einen neuen Browser, das dürfte feststehen. Dieser stellt bisher aber so etwas wie ein Mysterium dar, es taucht zwar immer wieder die eine oder andere Information auf, ein echtes Bild von Spartan lässt sich aber bisher nicht zeichnen. Der aktuellste Leak ändert das. Der neue Browser, den Microsoft für Windows 10 entwickelt, hat sich zwar zuletzt auf einem Screenshot "gezeigt", mittlerweile dürfte aber klar sein, dass dieser ein Fake war. Neowin hat nun Screenshots von Spartan erhalten und beteuert, dass diese authentisch sind.
Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Ja, die beiden Leak-Fotos sind verschwommen... Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)...und unscharf, erlauben aber einen Nachbau (s. u.)

1:1-Nachbau

Auf Basis dieser (verschwommenen) Fotos sowie eigener Informationen hat das Blog die Benutzeroberfläche des Browsers nachgebaut, damit bekommt man einen deutlich besseren Eindruck von Spartan, es soll sich um ein 1:1-Mockup handeln.

Eines ist auch gleich auf den ersten Blick zu erkennen: Spartan erinnert durchaus an die Konkurrenten Firefox und Chrome, was aber auch nach Ansicht von Neowin keine schlechte Sache sei. Die Navigations- bzw. Bedienelemente (Vor, Zurück, Neu laden) in der linken oberen Ecke sowie die über der Adressleiste sitzenden Tabs können als Browser-Standard bezeichnet werden. Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Neowin hat für dieses Mockup auch die eigenen Informationen verwendet, man beteuert, dass Spartan tatsächlich so aussieht Interessanter wird es auf der rechten Seite: Dort ist (in der URL-Leiste) ein Stern für Favoriten zu finden, das entspricht der Lösung des Google-Browsers Chrome. Gleich neben der Leiste ist das Symbol für den "Reading Mode" platziert, damit wird der Text aus einem Artikel extrahiert, was das Lesen erleichtern soll.

Weiter rechts ist ein Ordner-Symbol (für Lesezeichen) sowie ein kreisrundes für Teilen zu finden, letzteres ist bereits seit Windows 8 bekannt und erlaubt die Weitergabe eines Links für soziale Netzwerke oder auch E-Mail. Ganz rechts sind drei Punkte für Einstellungen platziert.

Spartan läuft in einem randlosen Fenster, damit soll der verfügbare Platz optimal ausgenutzt werden. Am unteren Rand ist keinerlei UI-Element zu finden. Laut Neowin ist Spartan auch schnell, ob er Chrome und Co. hinter sich lassen kann, könne man derzeit (ohne ausführliche Tests) aber nicht sagen. Cortana ist übrigens aktuell noch nicht eingebaut.

Vielen Dank an WinFuture-Leser Knarzi für den Hinweis.
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