Spartan-Browser: Wie viel Internet Explorer steckt unter der Haube?
Der neue Microsoft-Browser, der derzeit noch als Project Spartan bezeichnet wird, war bereits vor der offiziellen Enthüllung am Mittwoch so etwas wie ein offenes Geheimnis. Was aber steckt unter der Haube des neuen Browsers? Microsoft spricht von einem neuen Browser mit neuer Engine, ob man den (stark weiterentwickelten) Trident-Fork aber tatsächlich so bezeichnen kann, ist Interpretationssache.
Stattdessen heißt es, dass eine "neue Rendering-Engine" entwickelt worden sei, und Spartan auch ein brandneuer Browser sei. Dem widersprechen aber einige Experten und meinen, dass Spartan in so mancher Hinsicht nach wie vor ein IE sei bzw. der alte Microsoft-Browser die oder eine Basis dafür bilde.
Denn für manche Legacy-Webseiten lädt Spartan bei Bedarf eigens die IE11-Engine (für ActiveX und Browser Helper Objects), die neue wird hingegen regulär bei "modernen" Websites eingesetzt. Der duale Browser-Modus von Windows 10 wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Falle von Windows 10 für den Desktop zum Einsatz kommen und nicht bei Smartphones und kleineren Tablets.
Per Update auf ZDNet hat Microsoft mittlerweile die Angelegenheit klargestellt bzw. näher erläutert: Demnach ist die "neue" Engine von Spartan (edgehtml.dll) ein Fork von Trident (mshtml.dll) bzw. hat als solcher begonnen. In den vergangenen Monaten habe sich die neue Engine aber weit vom Ausgangspunkt entfernt, weshalb sie nun als völlig eigenständige Engine bezeichnet werden könne, auch weil sie auf "stark unterschiedlichen" Grundsätzen aufbaue. Dazu gehören u. a. Interoperabilität sowie der Verzicht auf Document Modes.
Siehe auch: Windows 10: Spartan-Browser vorgestellt - neues Design & Cortana
Rendering-Engine
Was ist Spartan wirklich? Das ist die Frage, die sich Microsoft-Experten derzeit stellen. Im Mittelpunkt der Debatte steht der wichtigste Bestandteil eines Browsers, nämlich die Rendering-Engine. Microsoft hat nach der Vorstellung von Spartan am Mittwoch einen längeren Blogbeitrag zum Windows-10-Browser veröffentlicht und erwähnt dabei nicht einmal Trident, die Engine des IE.Stattdessen heißt es, dass eine "neue Rendering-Engine" entwickelt worden sei, und Spartan auch ein brandneuer Browser sei. Dem widersprechen aber einige Experten und meinen, dass Spartan in so mancher Hinsicht nach wie vor ein IE sei bzw. der alte Microsoft-Browser die oder eine Basis dafür bilde.
Denn für manche Legacy-Webseiten lädt Spartan bei Bedarf eigens die IE11-Engine (für ActiveX und Browser Helper Objects), die neue wird hingegen regulär bei "modernen" Websites eingesetzt. Der duale Browser-Modus von Windows 10 wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Falle von Windows 10 für den Desktop zum Einsatz kommen und nicht bei Smartphones und kleineren Tablets.
Per Update auf ZDNet hat Microsoft mittlerweile die Angelegenheit klargestellt bzw. näher erläutert: Demnach ist die "neue" Engine von Spartan (edgehtml.dll) ein Fork von Trident (mshtml.dll) bzw. hat als solcher begonnen. In den vergangenen Monaten habe sich die neue Engine aber weit vom Ausgangspunkt entfernt, weshalb sie nun als völlig eigenständige Engine bezeichnet werden könne, auch weil sie auf "stark unterschiedlichen" Grundsätzen aufbaue. Dazu gehören u. a. Interoperabilität sowie der Verzicht auf Document Modes.
Siehe auch: Windows 10: Spartan-Browser vorgestellt - neues Design & Cortana
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