Mozilla zeigt kommende Funktionen für den Firefox-Browser
Die Entwickler des Open Source-Unternehmens Mozilla haben einen Ausblick auf die Veränderungen gegeben, die in der kommenden Zeit in den Browser Firefox einfließen sollen. Dabei steht die Verbesserung der Suchfunktionen im Vordergrund der Arbeit.
Animation der neuen Suche
Es hatte sich kürzlich schon angedeutet, dass in dem Bereich etwas getan wird. Denn Mozilla hatte seine jahrelange exklusive Partnerschaft mit Google beendet. Bisher war dessen Suchmaschine in Firefox die Standard-Auswahl - wofür das Unternehmen gutes Geld bezahlte. Zukünftig soll im Firefox-Suchfeld eine größere Varianz herrschen - so wird in den USA beispielsweise Yahoo zum Standard, in Russland Yandex, in China Baido und in Europa bleibt Google bestehen.
Verbunden wird dies mit einer Funktion, die sich Ein-Klick-Suche nennt. Diese beruht auf der Tatsache, dass die Nutzer in der überwiegenden Zahl der Fälle ohnehin das erste Ergebnis in den Trefferlisten auswählen, wenn sie nach einer bestimmten Funktion suchen. Nun wird man im Browser auch direkt auf diese Seite geführt - ohne Umweg über die Ergebnisliste. Davon dürfte wohl vor allem die Wikipedia profitieren, deren Artikel zu vielen Themen an der ersten Stelle in den Trefferlisten stehen.
Bei welchen Suchmaschinen die Ein-Klick-Suche durchgeführt wird, kann der Anwender in den Einstellungen festlegen. Dort findet sich auch die Auswahl für die Standard-Suche. Hier betont Mozilla, dass man die größte Auswahl überhaupt anbiete, zumindest was die größeren Browser angeht. Insgesamt sind in den 88 verschiedenen Sprachversionen, in denen Firefox derzeit verfügbar ist, aktuell 61 verschiedene Dienste zu finden - neben den Großen Google, Bing und Yahoo finden sich hier auch kleinere Anbieter wie DuckDuckGo oder auch die Suchfunktionen speziellerer Dienste wie die Wikipedia, eBay oder Twitter. Bei Bedarf können weitere hinzugefügt werden. Befindet man sich auf einer Seite mit einem Suchfeld, genügt es, in die Browser-Suche zu klicken und bekommt eine entsprechende Option angeboten.
Wann die neuen Suchfunktionen in Firefox zur Verfügung stehen werden, wurde noch nicht genannt. Allerdings kann damit gerechnet werden, dass es sehr schnell geht, da das bisher gültige Abkommen mit Google im Dezember ausläuft.
Download Mozillas Firefox-Browser
Animation der neuen Suche
Es hatte sich kürzlich schon angedeutet, dass in dem Bereich etwas getan wird. Denn Mozilla hatte seine jahrelange exklusive Partnerschaft mit Google beendet. Bisher war dessen Suchmaschine in Firefox die Standard-Auswahl - wofür das Unternehmen gutes Geld bezahlte. Zukünftig soll im Firefox-Suchfeld eine größere Varianz herrschen - so wird in den USA beispielsweise Yahoo zum Standard, in Russland Yandex, in China Baido und in Europa bleibt Google bestehen.
Die Qual der Wahl
Die Nutzer können sich allerdings entscheiden, ob sie einen anderen Anbieter wählen wollen. Und genau dies wird Mozilla mit einer Neuerung wesentlich vereinfachen. So muss zukünftig nicht mehr das Suchfeld an sich umgestellt werden. Statt dessen geht wie gewohnt beim Tippen ein Feld mit verschiedenen Vorschlägen auf. In diesem befinden sich auch Buttons für eine ganze Reihe von Suchmaschinen, die direkt mit ausgewählt werden können.Verbunden wird dies mit einer Funktion, die sich Ein-Klick-Suche nennt. Diese beruht auf der Tatsache, dass die Nutzer in der überwiegenden Zahl der Fälle ohnehin das erste Ergebnis in den Trefferlisten auswählen, wenn sie nach einer bestimmten Funktion suchen. Nun wird man im Browser auch direkt auf diese Seite geführt - ohne Umweg über die Ergebnisliste. Davon dürfte wohl vor allem die Wikipedia profitieren, deren Artikel zu vielen Themen an der ersten Stelle in den Trefferlisten stehen.
Bei welchen Suchmaschinen die Ein-Klick-Suche durchgeführt wird, kann der Anwender in den Einstellungen festlegen. Dort findet sich auch die Auswahl für die Standard-Suche. Hier betont Mozilla, dass man die größte Auswahl überhaupt anbiete, zumindest was die größeren Browser angeht. Insgesamt sind in den 88 verschiedenen Sprachversionen, in denen Firefox derzeit verfügbar ist, aktuell 61 verschiedene Dienste zu finden - neben den Großen Google, Bing und Yahoo finden sich hier auch kleinere Anbieter wie DuckDuckGo oder auch die Suchfunktionen speziellerer Dienste wie die Wikipedia, eBay oder Twitter. Bei Bedarf können weitere hinzugefügt werden. Befindet man sich auf einer Seite mit einem Suchfeld, genügt es, in die Browser-Suche zu klicken und bekommt eine entsprechende Option angeboten.
Wann die neuen Suchfunktionen in Firefox zur Verfügung stehen werden, wurde noch nicht genannt. Allerdings kann damit gerechnet werden, dass es sehr schnell geht, da das bisher gültige Abkommen mit Google im Dezember ausläuft.
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Christian Kahle
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