G.fast: Erste Wohnung mit über 500 Mbit/s via Kupfer angeschlossen
Die gute alte Kupferleitung wird uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Denn jetzt wurde der Nachweis erbracht, dass diese mit neuen Technologien durchaus in der Lage sind, noch weitaus höhere Datenraten als bisher über DSL-Optimierungen zu erreichen.
Die Breitband-Marke der Telekom Austria, A1, hat in einem Pilotversuch ein Wohn- und Büro-Haus in Wien mit der Technologie versorgt. Nach Darstellung des Unternehmens wurden dabei unter Praxisbedingungen am normalen Telefonanschluss Downstream-Bandbreiten von 519 Megabit pro Sekunde erreicht. Der Upstream lag im Test bei 124 Megabit pro Sekunde.
Hierzulande beginnen die Provider unter Federführung der Deutschen Telekom jetzt damit, die Vectoring-Technologie auszurollen. Diese wird wohl im Laufe des kommenden Jahres einer größeren Zahl von Nutzern zur Verfügung stehen. In Österreich will A1 hingegen ab 2016 G.fast in größerem Stil anbieten.
Die Technik verlangt allerdings erneut noch kürzere Verbindungen zwischen dem Verteilerkasten, bei dem die Glasfaser des Backbones ankommt, und dem Telefonanschluss. Daher setzt man bei dem Unternehmen darauf, die optischen Verbindungen von der Straße bis in den Keller von Häusern weiterzuführen und von da an die klassischen Kupferdrähte für die G.fast-Verbindung in die Wohnung zu nutzen.
Das hat nach Einschätzung von A1 verschiedene Vorteile. So können den Kunden relativ schnell mehrere hundert Megabit pro Sekunde angeboten werden, ohne, dass dafür eine komplette Neuverkabelung des Hauses notwendig ist. Das wäre ein bedeutend höherer Aufwand, als die Weiterführung der Glasfaser vom Verteilerkasten bis in den Keller.
Gleichzeitig sieht man dies auch als Übergangslösung an. In dem Moment beispielsweise, in dem ohnehin Sanierungsarbeiten im Haus selbst stattfinden, könnten dann auch gleich Glasfasern bis in die Wohnung gelegt werden. Im Keller müsste man dann nur noch kurz die Verbindungen wechseln.
Weitere Informationen: G.fast: Gigabit-DSL wurde auf den Weg gebracht
Hierzulande beginnen die Provider unter Federführung der Deutschen Telekom jetzt damit, die Vectoring-Technologie auszurollen. Diese wird wohl im Laufe des kommenden Jahres einer größeren Zahl von Nutzern zur Verfügung stehen. In Österreich will A1 hingegen ab 2016 G.fast in größerem Stil anbieten.
Die Technik verlangt allerdings erneut noch kürzere Verbindungen zwischen dem Verteilerkasten, bei dem die Glasfaser des Backbones ankommt, und dem Telefonanschluss. Daher setzt man bei dem Unternehmen darauf, die optischen Verbindungen von der Straße bis in den Keller von Häusern weiterzuführen und von da an die klassischen Kupferdrähte für die G.fast-Verbindung in die Wohnung zu nutzen.
Das hat nach Einschätzung von A1 verschiedene Vorteile. So können den Kunden relativ schnell mehrere hundert Megabit pro Sekunde angeboten werden, ohne, dass dafür eine komplette Neuverkabelung des Hauses notwendig ist. Das wäre ein bedeutend höherer Aufwand, als die Weiterführung der Glasfaser vom Verteilerkasten bis in den Keller.
Gleichzeitig sieht man dies auch als Übergangslösung an. In dem Moment beispielsweise, in dem ohnehin Sanierungsarbeiten im Haus selbst stattfinden, könnten dann auch gleich Glasfasern bis in die Wohnung gelegt werden. Im Keller müsste man dann nur noch kurz die Verbindungen wechseln.
Weitere Informationen: G.fast: Gigabit-DSL wurde auf den Weg gebracht
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