XG.Fast: Mehr als 5 Gigabit/s über dünne Kupferdrähte gebracht
Zumindest auf den letzten Metern könnte die alte Kupferleitung bei vielen Internet-Nutzern noch deutlich länger erhalten bleiben, als es zu erwarten wäre. Dafür sprechen auch neue Forschungsergebnisse von Alcatel-Lucent und der BT, die es geschafft haben, mehrere Gigabit pro Sekunde durch die Leitungen zu pumpen.
Wie die Partner nun mitteilten, hätten sie es geschafft, immerhin 5,6 Gigabit pro Sekunde durch die dünnen Kupferdrähte zu bringen, mit denen die alten Festnetzanschlüsse realisiert wurden. Zum Einsatz kam dafür eine Technologie, die als XG.Fast bezeichnet wird und eine Weiterentwicklung des bereits bekannten G.Fast darstellt.
Allerdings wird G.Fast schon nicht mehr als geeignet angesehen, die DSL-Infrastrukturen in ihrer bisherigen Form aufzuwerten - also schnellere Anschlüsse auf der letzten Meile vom Verteilerkasten zur Telefondose in der Wohnung herzustellen. In der Praxis soll die Technik dann Vorteile bringen, wenn nur noch die Verkabelung in Mietshäusern zu überbrücken ist, bei denen eine Glasfaser im Keller ankommt - dann spart man sich aber immerhin die Verlegung neuer Kabel bis in die Wohnungen, was oft mit dem Aufreißen von Wänden einher ginge.
Das wird sich auch mit XG.Fast nicht ändern. Das bisherige Maximum von 5,6 Gigabit pro Sekunde erreichten die Forscher der beiden Partner-Unternehmen über eine Kabelstrecke von 35 Metern. Ist der Kupferdraht 100 Meter lang, erreicht man aber immerhin noch 1,8 Gigabit pro Sekunde.
Die BT als größter Festnetzbetreiber Großbritanniens hat in der letzten Zeit erste Pilotprojekte mit G.Fast ins Rollen gebracht. Dabei schafft man es, die angeschlossenen Haushalte in den beiden Städten Huntingdon und Gosforth in der Praxis mit bis zu 330 Megabit pro Sekunde im Downstream zu versorgen. Durch eine Optimierung der Technologie soll es im Laufe der kommenden ein bis zwei Jahre möglich sein, den Wert auf bis zu 500 Megabit pro Sekunde hochzuschrauben.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Allerdings wird G.Fast schon nicht mehr als geeignet angesehen, die DSL-Infrastrukturen in ihrer bisherigen Form aufzuwerten - also schnellere Anschlüsse auf der letzten Meile vom Verteilerkasten zur Telefondose in der Wohnung herzustellen. In der Praxis soll die Technik dann Vorteile bringen, wenn nur noch die Verkabelung in Mietshäusern zu überbrücken ist, bei denen eine Glasfaser im Keller ankommt - dann spart man sich aber immerhin die Verlegung neuer Kabel bis in die Wohnungen, was oft mit dem Aufreißen von Wänden einher ginge.
Das wird sich auch mit XG.Fast nicht ändern. Das bisherige Maximum von 5,6 Gigabit pro Sekunde erreichten die Forscher der beiden Partner-Unternehmen über eine Kabelstrecke von 35 Metern. Ist der Kupferdraht 100 Meter lang, erreicht man aber immerhin noch 1,8 Gigabit pro Sekunde.
Die BT als größter Festnetzbetreiber Großbritanniens hat in der letzten Zeit erste Pilotprojekte mit G.Fast ins Rollen gebracht. Dabei schafft man es, die angeschlossenen Haushalte in den beiden Städten Huntingdon und Gosforth in der Praxis mit bis zu 330 Megabit pro Sekunde im Downstream zu versorgen. Durch eine Optimierung der Technologie soll es im Laufe der kommenden ein bis zwei Jahre möglich sein, den Wert auf bis zu 500 Megabit pro Sekunde hochzuschrauben.
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