G.fast: Gigabit-DSL wurde auf den Weg gebracht
G.fast, eine neue Technologie für die Datenübertragung in Kupferkabeln, hat die erste Stufe der Standardisierung durch die Internationale Fernmeldeunion ITU erfolgreich absolviert.
In den letzten Monaten wurden an den Spezifikationen noch einige Optimierungen vorgenommen. Die Technologie soll es in der Theorie so nun ermöglichen, in den klassischen Telefonnetzen auf der letzten Meile Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde über eine Strecke von bis zu 250 Metern zu übertragen.
Die Technik soll den Providern bei der Befriedigung des weiterhin steigenden Hungers nach Bandbreite noch einmal etwas Spielraum geben, bis endlich flächendeckend Glasfaser-Verbindungen gelegt werden konnten. Da die DSL-Betreiber derzeit schon kaum noch mit den Geschwindigkeitssteigerungen konkurrierender Technologien wie beispielsweise den Fernsehnetzen mithalten können, hat man bei der ITU den Zeitplan für die Standardisierung gestrafft. G.fast soll so schnellstmöglich bereitgestellt werden können.
In der Spezifikation ITU-T G.9701 wurden jetzt die Daten für den physikalischen Layer festgelegt. Dies ist die Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Standards. Parallel dazu können die Hersteller von Chips für Kommunikationssysteme nun außerdem beginnen, die ersten Halbleiter-Designs für die Technologie zu entwerfen und mit den Tests zu beginnen. Die Ergebnisse dessen sollen in die Ausarbeitung der Spezifikationen für die weiteren Layer einfließen.
G.fast ist deshalb so wichtig für die DSL-Anbieter, weil diese mit der Vectoring-Technologie, die gerade eingeführt wird, gerade einmal auf 100 Megabit pro Sekunde aufrüsten können - und selbst dies nur mit erheblichen Anstrengungen. Die TV-Kabelnetzbetreiber, die mit DOCSIS 3.0 arbeiten, arbeiten schon mit solchen Bandbreiten und müssen derzeit nur den Hebel umlegen, um auf deutlich höhere Werte zu kommen.
Letztlich ist G.fast aber eben auch keine Universallösung, denn es hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie auch andere DSL-Technologien. So bricht die Bandbreite beim Überschreiten einer gewissen Distanz schnell zusammen. Und nur durch die Kombination mit Vectoring konnte dafür gesorgt werden, dass die Störungen zwischen den verschiedenen Kabeln, die in der Praxis nebeneinander in die Häuser laufen, die Technik nicht unter das Niveau von ADSL drücken.
Die Technik soll den Providern bei der Befriedigung des weiterhin steigenden Hungers nach Bandbreite noch einmal etwas Spielraum geben, bis endlich flächendeckend Glasfaser-Verbindungen gelegt werden konnten. Da die DSL-Betreiber derzeit schon kaum noch mit den Geschwindigkeitssteigerungen konkurrierender Technologien wie beispielsweise den Fernsehnetzen mithalten können, hat man bei der ITU den Zeitplan für die Standardisierung gestrafft. G.fast soll so schnellstmöglich bereitgestellt werden können.
In der Spezifikation ITU-T G.9701 wurden jetzt die Daten für den physikalischen Layer festgelegt. Dies ist die Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Standards. Parallel dazu können die Hersteller von Chips für Kommunikationssysteme nun außerdem beginnen, die ersten Halbleiter-Designs für die Technologie zu entwerfen und mit den Tests zu beginnen. Die Ergebnisse dessen sollen in die Ausarbeitung der Spezifikationen für die weiteren Layer einfließen.
G.fast ist deshalb so wichtig für die DSL-Anbieter, weil diese mit der Vectoring-Technologie, die gerade eingeführt wird, gerade einmal auf 100 Megabit pro Sekunde aufrüsten können - und selbst dies nur mit erheblichen Anstrengungen. Die TV-Kabelnetzbetreiber, die mit DOCSIS 3.0 arbeiten, arbeiten schon mit solchen Bandbreiten und müssen derzeit nur den Hebel umlegen, um auf deutlich höhere Werte zu kommen.
Letztlich ist G.fast aber eben auch keine Universallösung, denn es hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie auch andere DSL-Technologien. So bricht die Bandbreite beim Überschreiten einer gewissen Distanz schnell zusammen. Und nur durch die Kombination mit Vectoring konnte dafür gesorgt werden, dass die Störungen zwischen den verschiedenen Kabeln, die in der Praxis nebeneinander in die Häuser laufen, die Technik nicht unter das Niveau von ADSL drücken.
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Christian Kahle
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