Unitymedia/Kabel BW startet 200-Mbit/s-Anschlüsse (Update)
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW schaltet neue Bandbreiten auf den Anschlüssen seiner Kunden frei. Von da an wird es auch möglich sein, Internet-Anbindungen mit einer Downstream-Bandbreite von bis zu 200 Megabit pro Sekunde zu buchen, teilte das Unternehmen mit.
Die neuen Anschlüsse werden demnach ab heute in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg angeboten. Rund 12 Millionen Haushalte sollen dort Zugang zu der Technologie haben. Gebucht werden kann die neue Bandbreiten-Stufe dann im Rahmen des Tarifs "2Play Premium 200" (Kabel BW / Unitiymedia), der - wie bei den Kabelanbietern inzwischen recht üblich - eine Laufzeit von zwei Jahren hat und nur binnen der ersten zwölf Monaten zum Werbepreis von 35 Euro im Monat erhältlich ist. Anschließend steigen die monatlichen Gebühren auf 42 Euro.
Der Schwachpunkt der Kabel-Anbieter bleibt dabei die Upstream-Bandbreite. Diese ist auf spärliche 10 Megabit pro Sekunde begrenzt und kann somit nicht annähernd mit der Entwicklung des Downstreams mithalten. Bei den neuen DSL-Angeboten der Deutschen Telekom erhält man diese Bandbreite bereits beim 50-Megabit-Anschluss. Zukünftige Vectoring-Kunden, die 100 Megabit pro Sekunde beim Download erreichen, werden in der Gegenrichtung mit 40 Megabit pro Sekunde bedient.
Wer zu dem neuen Kabel-Tarif gleich noch Fernsehkanäle dazu haben möchte, kann sich für den Tarif "3Play Premium 200" (Kabel BW / Unitiymedia) entscheiden. Dieser kostet in den ersten zwölf Monaten jeweils 43 Euro im Monat, anschließend werden 50 Euro im Monat fällig. In dem Paket sind unter anderem 24 HD-Sender enthalten. Der Anbieter legt außerdem ein Kabelmodem für Telefon und Internet sowie den Horizon HD Receiver für den TV-Empfang drauf.
Während die DSL-Anbieter mit dem Vectoring, das bereits für 100 Megabit pro Sekunde Änderungen der Hardware erfordert, langsam an die Grenzen dessen stoßen, was ohne größeren Arbeitsaufwand zu realisieren ist, müssen die Kabelbetreiber so schnell noch nicht mit ihren Technikern ausrücken, um die Infrastruktur umzubauen. "Unsere Coax-Glasfaser-Technologie stößt mit dem aktuellen Entwicklungsschritt zudem noch lange nicht an ihre Grenzen", erklärte Unitymedia/KabelBW-Chef Lutz Schüler.
Mit dem aktuell eingesetzten DOCSIS 3.0-Standard lassen sich durch weitere Entwicklungsschritte theoretisch bereits bis zu 600 Megabitpro Sekunde im Downstream realisieren. "Mittelfristig streben wir Transferraten im Gigabit-Bereich an", so Schüler weiter. Hierfür müssen ebenfalls keine allzugroßen Änderungen vorgenommen werden, da die Kabel an sich durchaus für solche Geschwindigkeiten geeignet sind.
Volumenbegrenzungen mit anschließender Drosselung sind bei Kabel BW auch im neuen Tarif nicht vorgesehen. Genaueres dazu erfahren Sie in unserem FAQ-Beitrag zum Thema: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Update, 3. November: Der Anbieter hat die neuen Tarife auf seinen Webseiten nun freigeschaltet. Sie sind somit ab sofort erhältlich:
Der Schwachpunkt der Kabel-Anbieter bleibt dabei die Upstream-Bandbreite. Diese ist auf spärliche 10 Megabit pro Sekunde begrenzt und kann somit nicht annähernd mit der Entwicklung des Downstreams mithalten. Bei den neuen DSL-Angeboten der Deutschen Telekom erhält man diese Bandbreite bereits beim 50-Megabit-Anschluss. Zukünftige Vectoring-Kunden, die 100 Megabit pro Sekunde beim Download erreichen, werden in der Gegenrichtung mit 40 Megabit pro Sekunde bedient.
Wer zu dem neuen Kabel-Tarif gleich noch Fernsehkanäle dazu haben möchte, kann sich für den Tarif "3Play Premium 200" (Kabel BW / Unitiymedia) entscheiden. Dieser kostet in den ersten zwölf Monaten jeweils 43 Euro im Monat, anschließend werden 50 Euro im Monat fällig. In dem Paket sind unter anderem 24 HD-Sender enthalten. Der Anbieter legt außerdem ein Kabelmodem für Telefon und Internet sowie den Horizon HD Receiver für den TV-Empfang drauf.
Während die DSL-Anbieter mit dem Vectoring, das bereits für 100 Megabit pro Sekunde Änderungen der Hardware erfordert, langsam an die Grenzen dessen stoßen, was ohne größeren Arbeitsaufwand zu realisieren ist, müssen die Kabelbetreiber so schnell noch nicht mit ihren Technikern ausrücken, um die Infrastruktur umzubauen. "Unsere Coax-Glasfaser-Technologie stößt mit dem aktuellen Entwicklungsschritt zudem noch lange nicht an ihre Grenzen", erklärte Unitymedia/KabelBW-Chef Lutz Schüler.
Mit dem aktuell eingesetzten DOCSIS 3.0-Standard lassen sich durch weitere Entwicklungsschritte theoretisch bereits bis zu 600 Megabitpro Sekunde im Downstream realisieren. "Mittelfristig streben wir Transferraten im Gigabit-Bereich an", so Schüler weiter. Hierfür müssen ebenfalls keine allzugroßen Änderungen vorgenommen werden, da die Kabel an sich durchaus für solche Geschwindigkeiten geeignet sind.
Volumenbegrenzungen mit anschließender Drosselung sind bei Kabel BW auch im neuen Tarif nicht vorgesehen. Genaueres dazu erfahren Sie in unserem FAQ-Beitrag zum Thema: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Update, 3. November: Der Anbieter hat die neuen Tarife auf seinen Webseiten nun freigeschaltet. Sie sind somit ab sofort erhältlich:
- 2Play Premium 200 bei Kabel BW bzw. Unitiymedia
- 3Play Premium 200 bei Kabel BW bzw. Unitiymedia
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