Windows 10: Technical Preview ab morgen für Tester verfügbar
Microsoft hat soeben nicht nur den neuen Namen für Windows 10 offiziell enthüllt, sondern auch die heute erscheinende Windows Technical Preview erstmals offiziell präsentiert. Diese soll ab Morgen für interessierte Tester zum Download angeboten werden.
Während Microsofts Event wurde Windows 10 in Form der vor kurzem erstmals gesichteten Build 9841 gezeigt, bei der es sich auch um die Technical Preview handeln wird. Nach Angaben von Microsoft Deutschland wird die Preview ab ungefähr 18 Uhr deutscher Zeit zur Verfügung gestellt.
Das neue Starmenü in Windows 10 (The Verge)
Man wolle mit Windows 10 und der technischen Vorschau zunächst die richtige Balance finden, um den Nutzern von Windows 7 ein gewohntes Nutzungserlebnis auf ihren bereits vorhandenen Rechnern zu bieten. Unter anderem wird dazu das Startmenü wieder eingeführt, wobei hier natürlich eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten stattfindet und wie bereits von uns berichtet auch die Live Tiles eingebunden werden können.
Außerdem wird wie erwartet auch die Verwendung der "Universal Apps", also der Anwendungen aus dem Windows Store, im Fenster auf dem Desktop möglich sein. Dadurch lassen sich die beiden unterschiedlichen Arten von Anwendungen parallel auf dem Desktop verwenden und auch per Snap-View nebeneinander anordnen. Mit einem neuen Button in der Taskleiste kann der Nutzer außerdem den neuen "Task View" nutzen, bei dem alle geöffneten Anwendungen in einer Übersicht angezeigt werden und der Wechsel zwischen mehreren Desktops möglich wird.
Eine weitere Neuerung für "Power-User" ist, dass Microsoft in der Kommandozeile das Einfügen von Ordneradressen per Strg+V ermöglicht - nach vielen Jahren. Insgesamt gehe es vor allem darum, mit Windows 10 endlich eine breite Masse von Anwendern anzusprechen, die allesamt gleichermaßen gut mit dem neuen Betriebssystem arbeiten sollen, hieß es.
Dennoch bleibt es laut Belfiore definitiv nicht nur bei Änderungen für Unternehmenskunden und Anwender, die nur mit Maus und Tastatur arbeiten. Stattdessen will man auch den Anwendern entgegenkommen, die eine Kombination von Touchscreen und traditionellen Eingabegeräten verwenden oder gar ausschließlich per Touch mit Windows interagieren.
Dazu will sich Microsoft zwar erst Anfang 2015 äußern, doch schon jetzt zeigte Belfiore, dass die Charms-Bar am rechten Bildschirmrand auch in der Technical Preview weiterhin enthalten ist. Bei Touch-Geräten wird außerdem der Task View ebenfalls zur Verfügung stehen. Um auf ihn zuzugreifen, wird von Links hereingewischt. Außerdem zeigte Belfiore eine "Design-Studie", bei der Elemente des Startmenüs und der bildschirmfüllende Startscreen von Windows 8 verschmolzen wurden. Damit will man vor allem Kunden bedienen, die ein 2-in-1-Gerät mit Touch und Tastatur verwenden.
Man wolle im Rahmen des morgen beginnenden Windows Insider Programms "mehr teilen als jemals zuvor" und dies auch "früher als bisher" tun, so Terry Myerson. Im Rahmen des Programms sollen interessierte Tester Zugriff auf das neue Betriebssystem bekommen und mithelfen, ein Produkt zu schaffen, "das alle unsere Kunden lieben werden", so der Manager weiter.
Was die geplanten Neuerungen für Endkunden angeht, will sich Microsoft im Frühjahr äußern. Dazu ist unter anderem eine neue BUILD-Konferenz im April 2015 geplant, bei der es um die Entwicklung von Anwendungen für alle Varianten von Windows mit Hilfe der neuen einheitlichen Plattform gehen soll. Die Markteinführung von Windows 10 sei im weiteren Verlauf des Jahres 2015 geplant.
Siehe auch:
Erste Schnupperversion für Notebook und Desktop
Wie Microsofts Windows-Chef Joe Belfiore während einer Präsentationsveranstaltung im kalifornischen San Francisco erklärte, handelt es sich bei der Windows 10 Technical Preview zunächst um eine sehr frühe Ausgabe des neuen Betriebssystems, bei dem man zunächst auf eine Ausrichtung auf die Verwendung auf Notebooks und Desktop-Systeme setzt, also vor allem Unternehmenskunden einen Ausblick auf die nächste Windows-Version geben will.Während Microsofts Event wurde Windows 10 in Form der vor kurzem erstmals gesichteten Build 9841 gezeigt, bei der es sich auch um die Technical Preview handeln wird. Nach Angaben von Microsoft Deutschland wird die Preview ab ungefähr 18 Uhr deutscher Zeit zur Verfügung gestellt.
Das neue Starmenü in Windows 10 (The Verge)
Man wolle mit Windows 10 und der technischen Vorschau zunächst die richtige Balance finden, um den Nutzern von Windows 7 ein gewohntes Nutzungserlebnis auf ihren bereits vorhandenen Rechnern zu bieten. Unter anderem wird dazu das Startmenü wieder eingeführt, wobei hier natürlich eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten stattfindet und wie bereits von uns berichtet auch die Live Tiles eingebunden werden können.
Ein frischer Mix aus Windows 7 und 8
Man verbinde die bekannten Elemente von Windows 7 mit Elementen von Windows 8, so Belfiore. Der Nutzer kann dabei das Betriebssystem umfangreich den eigenen Bedürfnissen anpassen und unter anderem das Startmenü in seiner Größe verändern. Außerdem wurde das Sucherlebnis verbessert, so dass man nun im Startmenü bereits Ergebnisse abrufen kann, wobei lokale und Web-Ergebnisse gleichermaßen angezeigt werden.Außerdem wird wie erwartet auch die Verwendung der "Universal Apps", also der Anwendungen aus dem Windows Store, im Fenster auf dem Desktop möglich sein. Dadurch lassen sich die beiden unterschiedlichen Arten von Anwendungen parallel auf dem Desktop verwenden und auch per Snap-View nebeneinander anordnen. Mit einem neuen Button in der Taskleiste kann der Nutzer außerdem den neuen "Task View" nutzen, bei dem alle geöffneten Anwendungen in einer Übersicht angezeigt werden und der Wechsel zwischen mehreren Desktops möglich wird.
Neue Funktionen ganz nach Nutzerwünschen
Um den Umgang mit den Store- und normalen Desktop-Apps zu erleichtern, wird bei mehreren geöffneten Fenstern außerdem eine "Snap Assist" genannte Ansicht geboten, bei der man das geteilt anzudockende Fenster selbst auswählen kann, wobei die jeweilige Anwendung von einem der mehreren Desktops hervorgeholt werden kann. Mit diesen Neuerungen wolle man zeigen, dass sich die Windows-Entwickler nach den Wünschen der Kunden richten, so Belfiore.Eine weitere Neuerung für "Power-User" ist, dass Microsoft in der Kommandozeile das Einfügen von Ordneradressen per Strg+V ermöglicht - nach vielen Jahren. Insgesamt gehe es vor allem darum, mit Windows 10 endlich eine breite Masse von Anwendern anzusprechen, die allesamt gleichermaßen gut mit dem neuen Betriebssystem arbeiten sollen, hieß es.
Dennoch bleibt es laut Belfiore definitiv nicht nur bei Änderungen für Unternehmenskunden und Anwender, die nur mit Maus und Tastatur arbeiten. Stattdessen will man auch den Anwendern entgegenkommen, die eine Kombination von Touchscreen und traditionellen Eingabegeräten verwenden oder gar ausschließlich per Touch mit Windows interagieren.
Dazu will sich Microsoft zwar erst Anfang 2015 äußern, doch schon jetzt zeigte Belfiore, dass die Charms-Bar am rechten Bildschirmrand auch in der Technical Preview weiterhin enthalten ist. Bei Touch-Geräten wird außerdem der Task View ebenfalls zur Verfügung stehen. Um auf ihn zuzugreifen, wird von Links hereingewischt. Außerdem zeigte Belfiore eine "Design-Studie", bei der Elemente des Startmenüs und der bildschirmfüllende Startscreen von Windows 8 verschmolzen wurden. Damit will man vor allem Kunden bedienen, die ein 2-in-1-Gerät mit Touch und Tastatur verwenden.
Windows Insider Preview Programm startet morgen
Microsoft will bereits ab morgen mit der Auslieferung der Windows Technical Preview Build beginnen, bei der es sich wie erwähnt um eine frühe Vorabversion handelt. Diese soll zunächst Desktop- und Notebook-Nutzer ansprechen, bevor dann später auch eine Server-Variante folgt. Die Testversion soll "enthusiastische Fans" ansprechen, die ihrer Meinung oft mit viel Kraft Ausdruck verleihen.Man wolle im Rahmen des morgen beginnenden Windows Insider Programms "mehr teilen als jemals zuvor" und dies auch "früher als bisher" tun, so Terry Myerson. Im Rahmen des Programms sollen interessierte Tester Zugriff auf das neue Betriebssystem bekommen und mithelfen, ein Produkt zu schaffen, "das alle unsere Kunden lieben werden", so der Manager weiter.
Was die geplanten Neuerungen für Endkunden angeht, will sich Microsoft im Frühjahr äußern. Dazu ist unter anderem eine neue BUILD-Konferenz im April 2015 geplant, bei der es um die Entwicklung von Anwendungen für alle Varianten von Windows mit Hilfe der neuen einheitlichen Plattform gehen soll. Die Markteinführung von Windows 10 sei im weiteren Verlauf des Jahres 2015 geplant.
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