Microsoft holt all seine Entwickler ans kommende Windows

Der Software-Konzern Microsoft will alle Entwickler-Teams an der Arbeit an der nächsten Version seines Betriebssystems Windows beteiligen. Dadurch sollen verschiedene Features, die von den Nutzern verlangt werden, schneller implementiert werden können.
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Das geht aus einer internen Mitteilung hervor, berichtete die US-Tageszeitung Seattle Times. Demnach wurden in der Struktur des Unternehmens die bisher bestehenden festen Zuordnungen von Entwicklern ein gutes Stück aufgeweicht. So soll schlicht mehr Personal zur Verfügung stehen, das in entscheidenden Phasen die Entwicklung von Windows schneller und stärker vorantreibt.

Grenzen überschreiten

"Bisher gab es ein Windows-Team, ein Windows Phone-Team, ein Xbox-Team. Während es eine allgemeine Ausrichtung darauf gibt, dass ein gemeinsamer Kern und ein konsistentes Design wichtig sind, gab es organisatorische Grenzen, die überschritten werden müssen, um dies zu erreichen. Diese Barrieren gibt es nicht mehr", heißt es in dem Papier.

Das Ziel besteht also im Wesentlichen darin, dass alle Teams einerseits einen Überblick darüber haben, was in anderen Bereichen gearbeitet wird, andererseits aber auch eigene Beiträge dazu leisten. So wird es beispielsweise eher möglich, dass die GUI-Entwickler eine Änderung in den Kernel einbringen, die für eine bestimmte Idee für die Benutzeroberfläche von Vorteil wäre.

Dabei sind bei weitem nicht nur jene Entwickler beteiligt, die in der einen oder anderen Form ohnehin an Windows arbeiten, sondern auch andere Arbeitsgruppen. Entsprechend kommen auch Beiträge herein, die von den Azure-, Office-, Skype- oder Bing-Teams kommen.
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