Windows 8.1 with Bing: Kostenloses Betriebssystem vorgestellt

Microsoft hat die Einführung einer kostenlosen Windows-Variante mit Bing-Integration bekanntgegeben. Diese ist allerdings nur für die Vorinstallation auf bestimmten, kleineren Endgeräten bestimmt, die dafür sorgen sollen, dass Tablets und kleine Notebooks mit Windows 8.1 bald erheblich günstiger erhältlich sind.
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Wie Microsoft über sein offizielles Windows Experience Blog bekanntgab, will man in Kürze mit dem Vertrieb des sogenannten Windows 8.1 with Bing beginnen. Windows 8.1 with Bing bietet nach Angaben von Brandon LeBlanc von Microsoft, das gleiche Nutzungserlebnis wie die normale Ausgabe des aktuellen Betriebssystems, hat aber Bing als Standard-Suchmaschine im Internet Exlorer eingestellt.

Die Nutzer können diese Einstellung auf Wunsch bequem über die üblichen Menüs des Browsers ändern, so dass sie weiterhin die volle Kontrolle über die Wahl ihrer bevorzugten Suchmaschine behalten. LeBlanc stellte gleichzeitig klar, dass Windows 8.1 with Bing nur in vorinstallierter Form angeboten werden soll, also nicht zum offiziellen Download bereitstehen wird. Der Vertrieb erfolgt besonders bei Tablets in Verbindung mit Office 365, das bei diesen Geräten mit einem einjährigen Abonnement vorinstalliert wird.

Der Grund für die Markteinführung der ohne Lizenzabgaben erhältlichen Version von Windows 8.1 mit Bing-Integration ist, dass Microsoft bald die Kosten für die Gerätehersteller senken will, um sein Betriebssystem auf Tablets populärer zu machen. Weil die Lizenzkosten bisher dafür sorgen, dass Windows-Tablets etwas teurer sind als Geräte mit Android, soll der Wegfall die Nutzung von Windows auf den Geräten attraktiver machen.

Um die Preise von Windows-Tablets zu drücken, hat Microsoft mit Windows 8.1 Update (1) kürzlich auch die Hardware-Anforderungen seines Betriebssystems reduziert. Es kann nun auf Geräten mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher und nur 16 GB Flash-Speicher installiert werden, so dass die Hersteller weniger in teurere Hardware-Ausstattung investieren müssen. Microsoft profitiert vom kostenlosen Vertrieb der Windows 8.1 Variante mit Bing zwar nicht mehr durch Lizenzeinnahmen, doch eine größere Verbreitung von Windows und den damit ausgelieferten Diensten soll dem Softwarekonzern auf Umwegen Geld einbringen.
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