Werkzeugkasten mit vielen Teilen:
Microsoft bringt Service Fabric
Der Software-Konzern Microsoft will die Entwicklung von Cloud-Anwendungen auf Basis seiner Azure-Infrastruktur deutlich erleichtern. Im Zuge der Entwickler-Konferenz Build wird das Unternehmen dafür in den kommenden Tagen eine Developer Preview der neuen "Service Fabric" veröffentlichen.
Aktuell können Programmierer bereits eine ganze Reihe von Azure-Diensten nutzen. Allerdings ist dies teilweise recht komplex, da in verschiedenen Fällen relativ mächtige Dienste herangezogen werden. Das ist oft gar nicht nötig, da nur ein kleiner Teil der jeweiligen Funktionalität genutzt werden soll. Es reicht aber kaum, sich dann nur auf bestimmte Features zu beschränken und es ist aus verschiedenen Gründen nötig, den Rest zumindest zu berücksichtigen - sonst kann es beispielsweise zu Sicherheitsproblemen kommen.
Im Zuge von Service Fabric werden die Azure-Dienste nun in zahlreiche kleine Komponenten aufgespalten, die jeweils einzeln eingesetzt und miteinander kombiniert werden können. Der Vorteil liegt nicht nur darin, das daraus entstehende Applikationen so weniger komplex sind. Auf Seiten Microsofts als Betreiber der Cloud-Services können die einzelnen Bestandteile der Infrastruktur so einfacher und mit weniger Fehlerquellen gewartet werden.
Die gleiche Technologie will Microsoft nun auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Eine angepasste Version soll es nicht geben. Auf der Build wird mit der Developer Preview ein erster Einblick möglich sein. Verbunden wird deren Start mit der Veröffentlichung eines entsprechenden Software Development Kits, das sich in das neue Visual Studio 2015 einbettet.
Mit einer generellen Verfügbarkeit von Service Fabric ist den Angaben zufolge dann im Laufe des Jahres zu rechnen. Entwickler können sich auch darauf einstellen, dass die Features in den kommenden Windows Server 2016 und das nächste System Center-Release integriert werden, die beide im kommenden Jahr zu haben sein sollen. Anfangs werden dabei ausschließlich Windows-Entwickler bedient, der Support für Linux ist aber auch vorgesehen.
Im Zuge von Service Fabric werden die Azure-Dienste nun in zahlreiche kleine Komponenten aufgespalten, die jeweils einzeln eingesetzt und miteinander kombiniert werden können. Der Vorteil liegt nicht nur darin, das daraus entstehende Applikationen so weniger komplex sind. Auf Seiten Microsofts als Betreiber der Cloud-Services können die einzelnen Bestandteile der Infrastruktur so einfacher und mit weniger Fehlerquellen gewartet werden.
Intern schon genutzt
Bei Microsoft sind diese Microservices schon seit einiger Zeit intern im Einsatz. Sie stehen beispielsweise hinter Skype for Business (Lync) und der Azure SQL Database. Aber auch bei der Entwicklung von Intune, Event Hubs, DocumentDB und dem Sprachassistenten Cortana spielte die neue Struktur bereits eine Rolle.Die gleiche Technologie will Microsoft nun auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Eine angepasste Version soll es nicht geben. Auf der Build wird mit der Developer Preview ein erster Einblick möglich sein. Verbunden wird deren Start mit der Veröffentlichung eines entsprechenden Software Development Kits, das sich in das neue Visual Studio 2015 einbettet.
Mit einer generellen Verfügbarkeit von Service Fabric ist den Angaben zufolge dann im Laufe des Jahres zu rechnen. Entwickler können sich auch darauf einstellen, dass die Features in den kommenden Windows Server 2016 und das nächste System Center-Release integriert werden, die beide im kommenden Jahr zu haben sein sollen. Anfangs werden dabei ausschließlich Windows-Entwickler bedient, der Support für Linux ist aber auch vorgesehen.
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