Blackberry: Dann bauen wir halt keine Handys mehr
Beim Smartphone-Hersteller Blackberry trägt man sich inzwischen mit dem Gedanken, zukünftig keine Mobiltelefone mehr herzustellen, wenn diese ohnehin fast niemand mehr haben will.
Der neue Firmenchef John Chen hat auch schon einen Plan: Die strategische Ausrichtung des Unternehmens könnte so geändert werden, dass man zukünftig Software entwickelt, die Computer mit allen möglichen Geräten verbindet, seien es nun Autos oder Herzschrittmacher, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Chen, der seinen Posten im November übernahm, will Blackberry binnen der kommenden zwei Jahre wieder auf die Beine bekommen. Im schlimmsten Fall - also falls die Verluste im Smartphone-Geschäft nicht abgestellt werden können - soll die Produktion der Geräte dann eben komplett durch die Software-Entwicklung ersetzt werden. Dies hätte sogar den Vorteil, dass die Gewinnmargen in diesem Bereich ohnehin besser sind als bei Hardware.
Und dies wäre dringend notwendig, wenn Blackberry wie geplant im März 2016 wieder schwarze Zahlen schreiben soll. Es sei denn, es geschieht ein Wunder. Und dies wäre nötig, wenn man bedenkt, dass die Smartphone-Verkaufszahlen allein im letzten Quartal um 77 Prozent unter denen des Vergleichszeitraums im Vorjahr lagen.
Die Grundlagen für die Umstellung sind bereits vorhanden. Denn 2010 kaufte man die Firma QNX, um deren Software als Kern für das neue Blackberry 10-Betriebssystem zu verwenden. Diese läuft aber auch schon in zahlreichen Autos, Industrieanlagen und medizinischen Systemen. Blackberry könnte hier seine Erfahrungen aus der Kommunikation einbringen, um auf dieser Grundlage eine Vernetzung der Systeme zu ermöglichen.
Chen, der seinen Posten im November übernahm, will Blackberry binnen der kommenden zwei Jahre wieder auf die Beine bekommen. Im schlimmsten Fall - also falls die Verluste im Smartphone-Geschäft nicht abgestellt werden können - soll die Produktion der Geräte dann eben komplett durch die Software-Entwicklung ersetzt werden. Dies hätte sogar den Vorteil, dass die Gewinnmargen in diesem Bereich ohnehin besser sind als bei Hardware.
Schnell weg von der Abhängigkeit
Die komplette Stilllegung der Smartphone-Produktion sei aber nur das extremste Szenario. "Mein Plan besteht nicht darin, die Handys loszuwerden. Ich habe den Plan, dass wir nicht mehr von ihnen abhängig sind", so Chen. "Alles was ich tun muss, sind die Einnahmen aus Mobiltelefonen durch etwas anderes zu ersetzen und das Unternehmen würde völlig anders dastehen."Und dies wäre dringend notwendig, wenn Blackberry wie geplant im März 2016 wieder schwarze Zahlen schreiben soll. Es sei denn, es geschieht ein Wunder. Und dies wäre nötig, wenn man bedenkt, dass die Smartphone-Verkaufszahlen allein im letzten Quartal um 77 Prozent unter denen des Vergleichszeitraums im Vorjahr lagen.
Die Grundlagen für die Umstellung sind bereits vorhanden. Denn 2010 kaufte man die Firma QNX, um deren Software als Kern für das neue Blackberry 10-Betriebssystem zu verwenden. Diese läuft aber auch schon in zahlreichen Autos, Industrieanlagen und medizinischen Systemen. Blackberry könnte hier seine Erfahrungen aus der Kommunikation einbringen, um auf dieser Grundlage eine Vernetzung der Systeme zu ermöglichen.
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