Chrome killt beliebte Werbeblocker:
Google stopft letzte Schlupflöcher

Mit dem Update auf Chrome 150 schließt Google letzte Schlupflöcher für beliebte Werbeblocker wie uBlock Origin. Ab Version 151 werden Manifest-V2-Erweiterungen gar nicht mehr funktionieren. Nutzer können mehr Werbung akzeptieren oder den Browser wechseln.
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Das endgültige Aus für beliebte Werbeblocker

Eigentlich hatte Chrome mit einem neuen Geschwindigkeitsrekord gerade erst für positive Schlagzeilen gesorgt. Doch jetzt steht eine Zäsur bei dem Browser an, die vielen Nutzern nicht so recht gefallen dürfte. So sorgt Google dafür, dass viele Werbeblocker bald überhaupt nicht mehr funktionieren.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 150 Ende Juni 2026 wird das Unternehmen eine der letzten Möglichkeiten entfernen, ältere Erweiterungen wie uBlock Origin im Browser zu verwenden. Der Wechsel von der alten Schnittstelle Manifest V2 auf das restriktivere Manifest V3, der schon im Sommer 2024 startete und im März 2025 zu ersten Einschränkungen führte, erreicht damit die finale Phase.


Bislang konnten Anwender das Aus von Manifest V2 durch bestimmte Startparameter und versteckte Einstellungen umgehen. In Chrome 150 wird jedoch die entscheidende Flag "ExtensionManifestV2Disabled" aus dem Code gestrichen. Zwar lässt sich uBlock Origin dann noch über umständliche Wege in den Entwicklerwerkzeugen reaktivieren, doch das System ist fragil. Das Update markiert daher mehr oder weniger das Ende für klassische Werbeblocker.

Chrome 151 sperrt alte Erweiterungen

Mit dem Update auf Chrome 151 wird das alte System dann vollständig blockiert. Wie Nutzer in unterschiedlichen Foren (via PiunikaWeb) analysieren, fallen dann auch die letzten Parameter wie "ExtensionManifestV2Unsupported" ersatzlos weg. Ohne tiefgreifende Eingriffe in den Programmcode verweigern alte Add-ons damit komplett ihren Dienst.

Google plant diesen Schritt seit Jahren. Der Wechsel auf Manifest V3 bringt für Anwender theoretisch Vorteile bei der Sicherheit und Geschwindigkeit, da Erweiterungen weniger tief in den Browser eingreifen dürfen. Gleichzeitig schränkt das neue Regelwerk die Effizienz von Inhaltsfiltern stark ein. Entwickler von Werbeblockern können Netzwerkanfragen nicht mehr dynamisch blockieren, sondern müssen vorgegebene Listen verwenden.

Einige erfahrene Nutzer weichen bereits auf angepasste Chromium-Forks aus, bei denen die alte Schnittstelle durch interne Schalter am Leben gehalten wird. Normale Endanwender zwingt die aktuelle Entwicklung jedoch zu einer Entscheidung. Entweder akzeptieren sie künftig mehr Werbung im Netz und nutzen schwächere Filter, oder sie wechseln zu einem alternativen Browser.

Nutzt ihr Chrome und uBlock Origin und werdet ihr nun den Browser wechseln? Oder stört euch das Ende der alten Adblocker gar nicht? Teilt eure Pläne mit uns in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Google Chrome stellt Ende Juni 2026 endgültig auf das neue Manifest V3 um
  • In Chrome 150 wird die wichtige Flag ExtensionManifestV2Disabled entfernt
  • Das Update auf Version 151 blockiert alte Erweiterungen nun vollständig
  • Beliebte Werbeblocker wie uBlock Origin funktionieren bald nicht mehr
  • Werbeblocker müssen nun starre Listen statt dynamischer Filter verwenden
  • Anwender müssen künftig auf andere Browser oder spezielle Forks ausweichen
  • Neue Regeln sollen die Sicherheit sowie die Geschwindigkeit verbessern

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