Blackberry: Verluste klettern aufs Umsatz-Niveau
Beim Smartphone-Hersteller Blackberry geht es immer weiter bergab und die Verluste summieren sich inzwischen auf Milliarden-Beträge. Sie sind inzwischen fast so groß wie der Umsatz des Unternehmens.
Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor. Demnach brachen die Einnahmen im gesamten letzten Geschäftsjahr, das Anfang März endete, von 11,1 Milliarden auf nun nur noch 6,8 Milliarden Dollar ein. Parallel dazu weitete sich der Nettoverlust von 646 Millionen auf 5,9 Milliarden Dollar aus.
Im abschließenden vierten Quartal hatte das Unternehmen dabei einen Fehlbetrag von 423 Millionen Dollar zu vermelden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte hier noch ein Gewinn von 98 Millionen Dollar verzeichnet werden. Der Umsatz brach in diesem Zeitraum um 64 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Die ohnehin nicht besonders rosigen Prognosen der Analysten wurden damit deutlich verfehlt.
Trotzdem versucht man sich bei dem Unternehmen zuversichtlich zu geben. Denn die Neuausrichtung schreitet voran und ein neues Management-Team soll frischen Wind bringen. Der neue Firmenlenker John Chen geht zwar nicht davon aus, dass das Unternehmen so schnell aus den roten Zahlen herauskommt, doch zumindest will man es schaffen, im Geschäftsjahr 2016 wieder profitabel zu arbeiten.
Einige positive Zeichen will Chen trotz der anhaltenden Krise bereits erkannt haben. Was beispielsweise die Reduzierung der Kosten angeht, liege man ein Quartal vor dem ursprünglichen Zeitplan. "Ich bin froh, dass das Unternehmen wieder im Aktivitätsmodus angekommen ist", erklärte der Manager.
Im abschließenden vierten Quartal hatte das Unternehmen dabei einen Fehlbetrag von 423 Millionen Dollar zu vermelden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte hier noch ein Gewinn von 98 Millionen Dollar verzeichnet werden. Der Umsatz brach in diesem Zeitraum um 64 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Die ohnehin nicht besonders rosigen Prognosen der Analysten wurden damit deutlich verfehlt.
Blackbeery 10 schleppt sich dahin
Einer der entscheidenden Gründe, warum Blackberry bisher noch immer keine Trendwende gelingen konnte, liegt in einem weitgehenden Desinteresse der Kunden an der neuen Blackberry 10-Plattform. Von 3,4 Millionen Smartphones, die das Unternehmen in den zurückliegenden drei Monaten verkaufen konnte, ist mit 1,1 Millionen noch nicht einmal ein Drittel mit dem neu entwickelten Betriebssystem bestückt.Trotzdem versucht man sich bei dem Unternehmen zuversichtlich zu geben. Denn die Neuausrichtung schreitet voran und ein neues Management-Team soll frischen Wind bringen. Der neue Firmenlenker John Chen geht zwar nicht davon aus, dass das Unternehmen so schnell aus den roten Zahlen herauskommt, doch zumindest will man es schaffen, im Geschäftsjahr 2016 wieder profitabel zu arbeiten.
Einige positive Zeichen will Chen trotz der anhaltenden Krise bereits erkannt haben. Was beispielsweise die Reduzierung der Kosten angeht, liege man ein Quartal vor dem ursprünglichen Zeitplan. "Ich bin froh, dass das Unternehmen wieder im Aktivitätsmodus angekommen ist", erklärte der Manager.
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