Teams: Microsoft arbeitet endlich an Performance-Verbesserungen

Microsoft hat nach eigenen Angaben die Performance seiner Kommunikationsplattform Teams deutlich verbessert. In den vergangenen Wochen seien mehrere Optimierungen ausgerollt worden, die Teams schneller machen. Der hohe Speicherverbrauch bleibt aber.
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Lags sollen schrumpfen

Wie der Konzern mitteilte, wurde die Verzögerung beim Wechsel zwischen Chats um rund 20 Prozent verringert. Nutzer sollen dadurch schneller auf Unterhaltungen zugreifen können, insbesondere auf Rechnern mit nur 8 Gigabyte Arbeitsspeicher oder bei langsamen Netzwerkverbindungen. Zudem habe Microsoft Fehler behoben, die dazu führten, dass Teams zeitweise nicht mehr auf Eingaben reagierte oder beim Scrollen hängen blieb. Von diesem Problem waren vor allem Anwender auf MacOS betroffen.

Bereits Ende 2025 hatte Microsoft umfangreiche Änderungen an der technischen Architektur von Teams vorgestellt. Durch eine Kombination aus Web- und nativen Komponenten konnte demnach die Darstellung von Videoinhalten beschleunigt werden. Interne Messungen zeigten eine um zehn Prozent verkürzte Ladezeit für Videos in Besprechungen, während eingefrorene Videobilder um 36 Prozent zurückgingen.

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Trotz dieser Verbesserungen hält Microsoft an der umstrittenen WebView2-Technologie fest, auf der Teams basiert. Ein Wechsel zu einer vollständig nativen Anwendung für Windows oder MacOS ist nicht geplant. Als Begründung nennt Microsoft eine einheitliche technische Grundlage über verschiedene Plattformen hinweg sowie eine schnellere Einführung neuer Funktionen. Die gemeinsame Codebasis erleichtere außerdem Entwicklung und Fehlersuche.

RAM-Auslastung bleibt hoch

Gleichzeitig arbeitet der Konzern weiter an der Optimierung der WebView2-Integration. Nach eigenen Angaben konnten dadurch unter anderem die Speichernutzung im Leerlauf deutlich gesenkt und Chat-Wechsel beschleunigt werden. Ein weiterer Fehler, der auf das Laden einer dynamischen Bibliothek von WebView2 zurückgeführt wurde, soll inzwischen ebenfalls behoben sein.

Dennoch sorgt der Ressourcenbedarf von Teams weiterhin für Kritik. Selbst auf einem Testsystem ohne aktive Unterhaltungen oder Benachrichtigungen belegte die Anwendung nahezu ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Während laufender Videoanrufe kann der Verbrauch sogar auf bis zu zwei Gigabyte ansteigen. Microsoft räumt ein, dass die gemeinsame Infrastruktur der Anwendung zu Leistungseinbußen führen kann, und plant daher, bestimmte Anruffunktionen zukünftig in separate Prozesse auszulagern.

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Zusammenfassung
  • Microsoft hat die Performance von Teams verbessert - Chat-Wechsel um 20 Prozent beschleunigt
  • Behobene Fehler: Teams reagierte nicht mehr oder blieb beim Scrollen hängen (besonders MacOS)
  • Ende 2025 Änderungen an der Architektur - Videos laden zehn Prozent schneller, eingefrorene Bilder um 36 Prozent reduziert
  • Microsoft bleibt bei WebView2-Technologie - eine vollständig native App ist nicht geplant
  • Teams belegt im Leerlauf knapp ein Gigabyte RAM, bei Videoanrufen bis zu zwei Gigabyte
  • Geplant ist, bestimmte Anruffunktionen zukünftig in separate Prozesse auszulagern

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