Telekom muss LTE-Volumen deutlich aufstocken
Die Deutsche Telekom musste auf den steigenden Druck von Verbraucherschützern reagieren und seinen Kunden mit stationärem LTE-Anschluss erst einmal deutlich mehr Datenvolumen überlassen.
Die Nutzer, die einen "Call & Surf Comfort via Funk"-Tarif gebucht haben, erhielten dieser Tage eine E-Mail, die über ein kostenfreies Zusatzvolumen informierte. Monatlich erhalten sie nun erst einmal 30 Gigabyte zusätzlich, bevor möglicherweise die Drosselung greift. Voraussetzung ist allerdings, dass der Vertrag vor dem 5. Dezember des letzten Jahres abgeschlossen wurde.
"Tatsächlich geht die kostenfreie Volumenerhöhung zurück auf eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Sachsen von Ende 2013, mit der sie die Ausgestaltung der LTE-Tarife der Telekom gerügt und die Telekom zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert hatte", erklärte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hier geht es darum, dass die Telekom in der Werbung den Eindruck erweckte, dass die LTE-Anbindung eine gleichwertige Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss darstellt. Aufgrund einer Abmahnung durch die Verbraucherschützer änderte das Unternehmen seine Tarifpräsentation im Internet, so dass jetzt klarer wird, dass man hier keineswegs eine vergleichbare Daten-Flatrate erhält.
Weiterhin verpflichtet sich der Netzbetreiber, den Kunden, die sich zuvor für einen entsprechenden Anschluss entschieden, monatlich eine dreimalige kostenfreie Zubuchung von jeweils 10 Gigabyte zu ermöglichen. "Die meisten Bestandskunden hatten allerdings mangels einer entsprechenden Information seitens der Telekom davon bislang keine Kenntnis", so Henschler. Erst jetzt wurden alle betroffenen Kunden per E-Mail informiert. Dabei gewährt die Telekom - entgegen der Verpflichtung in der Unterlassungserklärung, die die bis zu dreimalige Zubuchung nur als Option vorsah - jedem Bestandskunden von vornherein 30 zusätzliche Gigabyte pro Monat.
Die Verbraucherzentrale behielt sich das Recht vor, den Umfang des gewährten Zusatzvolumens daraufhin auf den Prüfstand zu stellen, ob es den Ansprüchen der Kunden genügt oder ob die Mehrheit der Nutzer es ebenfalls vollständig verbraucht. In letzterem Falle kann man eine weitere Erhöhung von der Telekom verlangen.
"Wir werden nun auf das Feedback der Verbraucher warten, inwieweit die zusätzlichen 30 Gigabyte dem in der Werbung versprochenen Anspruch des Call & Surf Tarifs, einen Festnetzanschluss zu ersetzen, gerecht wird. Da der Tarif haushalts- und nicht gerätebezogen ausgestaltet ist, wird dies gerade in Haushalten mit mehreren Endgeräten interessant werden", führte Henschler aus.
"Tatsächlich geht die kostenfreie Volumenerhöhung zurück auf eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Sachsen von Ende 2013, mit der sie die Ausgestaltung der LTE-Tarife der Telekom gerügt und die Telekom zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert hatte", erklärte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hier geht es darum, dass die Telekom in der Werbung den Eindruck erweckte, dass die LTE-Anbindung eine gleichwertige Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss darstellt. Aufgrund einer Abmahnung durch die Verbraucherschützer änderte das Unternehmen seine Tarifpräsentation im Internet, so dass jetzt klarer wird, dass man hier keineswegs eine vergleichbare Daten-Flatrate erhält.
Weiterhin verpflichtet sich der Netzbetreiber, den Kunden, die sich zuvor für einen entsprechenden Anschluss entschieden, monatlich eine dreimalige kostenfreie Zubuchung von jeweils 10 Gigabyte zu ermöglichen. "Die meisten Bestandskunden hatten allerdings mangels einer entsprechenden Information seitens der Telekom davon bislang keine Kenntnis", so Henschler. Erst jetzt wurden alle betroffenen Kunden per E-Mail informiert. Dabei gewährt die Telekom - entgegen der Verpflichtung in der Unterlassungserklärung, die die bis zu dreimalige Zubuchung nur als Option vorsah - jedem Bestandskunden von vornherein 30 zusätzliche Gigabyte pro Monat.
Die Verbraucherzentrale behielt sich das Recht vor, den Umfang des gewährten Zusatzvolumens daraufhin auf den Prüfstand zu stellen, ob es den Ansprüchen der Kunden genügt oder ob die Mehrheit der Nutzer es ebenfalls vollständig verbraucht. In letzterem Falle kann man eine weitere Erhöhung von der Telekom verlangen.
"Wir werden nun auf das Feedback der Verbraucher warten, inwieweit die zusätzlichen 30 Gigabyte dem in der Werbung versprochenen Anspruch des Call & Surf Tarifs, einen Festnetzanschluss zu ersetzen, gerecht wird. Da der Tarif haushalts- und nicht gerätebezogen ausgestaltet ist, wird dies gerade in Haushalten mit mehreren Endgeräten interessant werden", führte Henschler aus.
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