Telekom stellt die Spieleplattform Gamesload ein
Die Deutsche Telekom zieht Ende Mai den Gamesload-Stecker: Die Distributionsplattform wurde bereits Anfang des Jahres aufgrund von "Erfolglosigkeit" in Frage gestellt, nun ist das Ende beschlossene Sache: Am 28. Mai ist Schluss.
Ende Mai wird der Verkauf von (digitalen) Spielen eingestellt, gleiches gilt für Gametime-Karten sowie das Gamesload-Angebot an Browserspielen, schreibt die Deutsche Telekom. Bisherige Kunden können allerdings beruhigt sein, sie können auf ihre Artikel auch nach dem 28. Mai zugreifen, der Kundenbereich "Mein Gamesload" steht auch nach dem offiziellen Aus für den Verkauf zur Verfügung.
Es ist übrigens nicht das erste "Load"-Angebot der Telekom, von dem man sich nach Erfolglosigkeit trennt oder trennen muss: Softwareload wurde bereits im Jahr 2012 abgestoßen, immerhin gelang es hier, einen Käufer zu finden, das Software-Distributionsportal ging damals an das französische Unternehmen Nexway.
Siehe auch: Telekom: Gnadenfrist für Musicload und Gamesload
Keinen Käufer gefunden
Anfang des Jahres sagte Thomas Kiessling, Innovationschef der Telekom, in einem Interview, dass man versuche, einen Käufer für Gamesload sowie Musicload zu finden. Das ist offenbar nicht gelungen, weshalb der Betrieb der Plattform zum 28. Mai 2014 eingestellt wird, wie ComputerBase unter Berufung auf eine aktuelle und offizielle Mail, die an Kunden verschickt wird, berichtet.Ende Mai wird der Verkauf von (digitalen) Spielen eingestellt, gleiches gilt für Gametime-Karten sowie das Gamesload-Angebot an Browserspielen, schreibt die Deutsche Telekom. Bisherige Kunden können allerdings beruhigt sein, sie können auf ihre Artikel auch nach dem 28. Mai zugreifen, der Kundenbereich "Mein Gamesload" steht auch nach dem offiziellen Aus für den Verkauf zur Verfügung.
Schicksal von Musicload noch offen
Zum Schwester-Portal Musicload gibt es hingegen noch keine neuen Informationen, es ist noch nicht klar, ob die Telekom dafür einen Käufer finden konnte. Sehr wahrscheinlich ist das jedoch nicht, da der Musik-Download-Dienst ebenfalls keinen großen Erfolg hatte. Die Gründe für die Einstellung von Gamesload treffen nämlich auch auf das Musikangebot der Telekom zu: die immer schwierigere Online-Konkurrenzsituation.Es ist übrigens nicht das erste "Load"-Angebot der Telekom, von dem man sich nach Erfolglosigkeit trennt oder trennen muss: Softwareload wurde bereits im Jahr 2012 abgestoßen, immerhin gelang es hier, einen Käufer zu finden, das Software-Distributionsportal ging damals an das französische Unternehmen Nexway.
Siehe auch: Telekom: Gnadenfrist für Musicload und Gamesload
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