Määääääh: PC-Ziegensimulator erscheint auf Steam
Ein Spiele-Studio programmiert aus Spaß ein "Spiel" bzw. einen "Ziegensimulator" und stellt ein Video davon auf YouTube. Das Internet entdeckt es und mehr als zwei Millionen Hits später lassen sich die Entwickler überreden, es tatsächlich zu veröffentlichen.
Es ist eine typische Geschichte, wie sie nur das Internet schreiben kann. Der virale Hit "Goat Simulator", also "Ziegensimulator", war nur als eine Art Technik-Demo bzw. Witz gedacht. Doch er begeistert die Nutzer derart, dass dessen Macher sich überreden lassen, es zu einem echten Spiel zu machen und es auf Steam zu veröffentlichen.
Begonnen hat alles Anfang Februar: Die Coffee Stain Studios ("Sanctum") veröffentlichen auf YouTube ein Video einer Ziege, die durch eine Computer-generierte Landschaft wandert, von Autos überfahren wird, auf Kräne klettert und gegen alle nur denkbaren Hindernisse rennt. Ziegenalltag eben.
Dieses "erste Alpha-Gameplay" war nach Angaben der Entwickler aber lediglich eine "Spielerei" und kein ernstgemeintes Projekt. Im eigenen Blog wurde es folgendermaßen beschrieben: "Man stelle sich ein Skateboard-Spiel vor, bei dem man aber kein Skater ist, sondern eine Ziege und in dem man nicht Tricks ausführt, sondern Zeug zerstört."
Doch das absurd-komische Video wurde rasch von Blogs und Foren entdeckt und verbreitete sich rasend schnell. Wie Eurogamer berichtet, hatte das zur Folge, dass das schwedische Studio mit Anfragen nach dem Ziegensimulator nach eigenen Angaben "bombardiert" worden ist.
Und man ließ sich auch tatsächlich überreden und hat nun angekündigt, dass das Spiel auf der Valve-Plattform Steam erscheinen wird. Auf der Webseite kann der Ziegensimulator für zehn Dollar vorbestellt werden. Auf Gamasutra erklärt Anton Westbergh, Chef der Coffee Stain Studios, warum man sich doch dazu entschieden hat: "Wir haben ein ganzes Team an Free to Play- und Mobile-Experten sowie Psychologen angeheuert. Alle fanden, dass die Idee blöd ist, also haben wir uns entschieden, es zu bringen."
Da soll noch einer sagen, dass das Internet für nichts gut ist...
Begonnen hat alles Anfang Februar: Die Coffee Stain Studios ("Sanctum") veröffentlichen auf YouTube ein Video einer Ziege, die durch eine Computer-generierte Landschaft wandert, von Autos überfahren wird, auf Kräne klettert und gegen alle nur denkbaren Hindernisse rennt. Ziegenalltag eben.
Dieses "erste Alpha-Gameplay" war nach Angaben der Entwickler aber lediglich eine "Spielerei" und kein ernstgemeintes Projekt. Im eigenen Blog wurde es folgendermaßen beschrieben: "Man stelle sich ein Skateboard-Spiel vor, bei dem man aber kein Skater ist, sondern eine Ziege und in dem man nicht Tricks ausführt, sondern Zeug zerstört."
Doch das absurd-komische Video wurde rasch von Blogs und Foren entdeckt und verbreitete sich rasend schnell. Wie Eurogamer berichtet, hatte das zur Folge, dass das schwedische Studio mit Anfragen nach dem Ziegensimulator nach eigenen Angaben "bombardiert" worden ist.
Und man ließ sich auch tatsächlich überreden und hat nun angekündigt, dass das Spiel auf der Valve-Plattform Steam erscheinen wird. Auf der Webseite kann der Ziegensimulator für zehn Dollar vorbestellt werden. Auf Gamasutra erklärt Anton Westbergh, Chef der Coffee Stain Studios, warum man sich doch dazu entschieden hat: "Wir haben ein ganzes Team an Free to Play- und Mobile-Experten sowie Psychologen angeheuert. Alle fanden, dass die Idee blöd ist, also haben wir uns entschieden, es zu bringen."
Da soll noch einer sagen, dass das Internet für nichts gut ist...
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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