Ex-CIA-Chef will Edward Snowden "hängen" sehen
James Woolsey, der bis 1995 den Auslandsgeheimdienst CIA geleitet hat, hält nichts von einer Amnestie für Whistleblower Edward Snowden, ganz im Gegenteil: Er fordert eine Anklage wegen Hochverrats und meint, dass Snowden gehängt werden sollte.
"Ich glaube, dass eine Amnestie (für Snowden) idiotisch wäre", sagte James Woolsey, der zwei Jahre die Central Intelligence Agency (CIA) geleitet hat, gegenüber dem konservativen US-Nachrichtensender Fox News (via Heise). Er wies nicht nur jegliche Überlegungen zu einer Begnadigung von sich, sondern forderte die Todesstrafe für den Aufdecker der ursprünglich als PRISM bekannt gewordenen NSA-Schnüffelaffäre.
"Er sollte wegen Hochverrats vor Gericht gestellt werden und bei einer Verurteilung an seinem Hals aufgehängt werden, bis er tot ist", so der 72-jährige Woolsey. Fox News sprach außerdem mit dem ehemaligen Vorsitzenden des US-Generalstabs (Joint Chiefs of Staff), General Hugh Shelton (71), auch dieser bezeichnete die angedachte Amnestie für Snowden als "schweren Fehler."
Zuletzt hatte es Bewegung in der Angelegenheit gegeben, eine Task-Force der NSA hatte angedeutet, dass man unter Umständen dem derzeit in Russland sitzenden Whistleblower eine Rückkehr in die USA ermöglichen könnte, zumindest wenn dieser von der Veröffentlichung weiterer Geheimdokumente absieht.
Offiziell beharrt das Weiße Haus auf Strafverfolgung, Snowden habe geheime Dokumente durchsickern lassen, für Regierungssprecher Jay Carney ist und bleibt das eine schwere Straftat.
Rick Ledgett, ein hochrangiger NSA-Offizieller, der den Schaden der Snowden-Leaks in einer Untersuchung bewerten soll, hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, wenigstens ein bisschen auf Snowden zuzugehen: Die USA sollten zumindest einen Dialog mit dem Whistleblower erwägen, schon alleine um die Veröffentlichung weiterer brisanter Informationen zu verhindern.
Siehe auch: Richter - NSA-Praktiken verstoßen gegen Verfassung
"Er sollte wegen Hochverrats vor Gericht gestellt werden und bei einer Verurteilung an seinem Hals aufgehängt werden, bis er tot ist", so der 72-jährige Woolsey. Fox News sprach außerdem mit dem ehemaligen Vorsitzenden des US-Generalstabs (Joint Chiefs of Staff), General Hugh Shelton (71), auch dieser bezeichnete die angedachte Amnestie für Snowden als "schweren Fehler."
Zuletzt hatte es Bewegung in der Angelegenheit gegeben, eine Task-Force der NSA hatte angedeutet, dass man unter Umständen dem derzeit in Russland sitzenden Whistleblower eine Rückkehr in die USA ermöglichen könnte, zumindest wenn dieser von der Veröffentlichung weiterer Geheimdokumente absieht.
Offiziell beharrt das Weiße Haus auf Strafverfolgung, Snowden habe geheime Dokumente durchsickern lassen, für Regierungssprecher Jay Carney ist und bleibt das eine schwere Straftat.
Rick Ledgett, ein hochrangiger NSA-Offizieller, der den Schaden der Snowden-Leaks in einer Untersuchung bewerten soll, hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, wenigstens ein bisschen auf Snowden zuzugehen: Die USA sollten zumindest einen Dialog mit dem Whistleblower erwägen, schon alleine um die Veröffentlichung weiterer brisanter Informationen zu verhindern.
Siehe auch: Richter - NSA-Praktiken verstoßen gegen Verfassung
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