Snowden: "Fragen ist günstiger als spionieren"
Edward Snowden hat sich in Großbritannien in einer "alternativen Weihnachtsbotschaft" an die Bevölkerung gewandt und sie vor den Folgen der Überwachungsmaßnahmen ihrer Regierung gewarnt. Seine Äußerungen wurden über den Fernsehsender Channel 4 ausgestrahlt.
Die Öffentlichkeit habe jüngst erfahren, dass die Regierungen der USA und Großbritanniens ein System für die massenhafte Überwachung auf globaler Ebene geschaffen haben und damit praktisch jeden einzelnen Schritt der Bevölkerung nachverfolgen könnten. Der britische Autor George Orwell habe bereits in seinem bekannten Buch "1984" vor den Folgen der Sammlung derartiger Informationen gewarnt.
Die von Orwell beschriebenen Überwachungsmaßnahmen in Form von Mikrofonen in Büchern und Kameras in Fernsehern seien jedoch kein Vergleich zu den heute üblichen Methoden. Wir tragen laut Snowden "Sensoren in unseren Taschen" (Smartphones) die unseren Aufenthaltsort jederzeit aufzeichnen könnten.
Snowden rief die Bürger dazu auf, sich Gedanken über die Folgen dieser Möglichkeiten für den Durchschnittsmenschen zu machen. Heute geborene Kinder würden ohne die Wahrnehmung dessen aufwachsen, was wir als Privatsphäre verstehen. Sie würden nie erfahren, was es heiße, einen privaten Moment zu erleben oder frei zu denken. Dies habe grundlegende Auswirkungen auf die Privatsphäre in der Zukunft.
Snowden erklärte, dass die derzeit geführte Diskussion zum Thema Überwachung und Privatsphäre darüber entscheide, wie sehr wir der uns umgebenden Technologie und den sie regulierenden Regierungen vertrauen sollten. Gemeinsam müsse man eine bessere Balance zwischen beiden Faktoren finden. Die massenhafte Überwachung der Menschen müsse deshalb unbedingt beendet werden, so der ehemalige NSA-Mitarbeiter.
Die Regierungen müssten daher daran erinnert werden, dass es "immer günstiger ist zu fragen als zu spionieren", wenn sie wissen wollen, wie es den Menschen geht.
Die von Orwell beschriebenen Überwachungsmaßnahmen in Form von Mikrofonen in Büchern und Kameras in Fernsehern seien jedoch kein Vergleich zu den heute üblichen Methoden. Wir tragen laut Snowden "Sensoren in unseren Taschen" (Smartphones) die unseren Aufenthaltsort jederzeit aufzeichnen könnten.
Snowden rief die Bürger dazu auf, sich Gedanken über die Folgen dieser Möglichkeiten für den Durchschnittsmenschen zu machen. Heute geborene Kinder würden ohne die Wahrnehmung dessen aufwachsen, was wir als Privatsphäre verstehen. Sie würden nie erfahren, was es heiße, einen privaten Moment zu erleben oder frei zu denken. Dies habe grundlegende Auswirkungen auf die Privatsphäre in der Zukunft.
Snowden erklärte, dass die derzeit geführte Diskussion zum Thema Überwachung und Privatsphäre darüber entscheide, wie sehr wir der uns umgebenden Technologie und den sie regulierenden Regierungen vertrauen sollten. Gemeinsam müsse man eine bessere Balance zwischen beiden Faktoren finden. Die massenhafte Überwachung der Menschen müsse deshalb unbedingt beendet werden, so der ehemalige NSA-Mitarbeiter.
Die Regierungen müssten daher daran erinnert werden, dass es "immer günstiger ist zu fragen als zu spionieren", wenn sie wissen wollen, wie es den Menschen geht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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