Google stellt Unterstützung für Chrome-Plug-Ins ein
Der Internetkonzern Google wird ab Anfang 2014 die Verwendung von Plug-Ins in ihrer bisherigen Form bei seinem Browser Chrome stark einschränken. Der Großteil der Add-ons wird dann nicht mehr nutzbar sein, so dass zum Beispiel Produkte wie Java oder auch Silverlight nicht mehr verwendet werden können.
Wie der Sicherheitsingenieur Justin Schuh über das offizielle Chrome-Blog bekannt gab, wird der Google-Browser ab Januar 2014 nur noch die am weitesten verbreiteten Plug-Ins unterstützen. Stattdessen sollen die Entwickler Webstandards nutzen, um bestimmte Features direkt über die Engine des Browsers umzusetzen.
Die Plug-In-Nutzung wird laut Schuh im Lauf des Jahres 2014 zurückgefahren. Dabei ist zu bedenken, dass hier nicht von den weit verbreiteten sogenannten Chrome Extensions die Rede ist. Die Sperrung beschränkt sich also auf die deutlich tiefergreifenden Plug-Ins auf Basis der sogenannten Netscape Plug-In Application Programming Interface Technologie (NPAPI).
Das Web habe sich weiterentwickelt, so dass die heutigen Browser schneller, sicherer und leistungsfähiger sind als ihre Ahnen, so Schuh. Mit der NPAPI werde aber weiterhin eine Architektur aus den Neunzigerjahren unterstützt, die inzwischen zu einer Hauptquelle von Abstürzen, Hängern, Code-Komplexität und Sicherheitsproblemen geworden ist. Daher werde die NPAPI-Unterstützung ab 2014 eingestellt.
Ab Januar werden nur noch einige wenige Plug-Ins unterstützt. Neben Microsofts Silverlight, das im August nur noch von 15 Prozent der Chrome-User gestartet, aber nicht unbedingt genutzt wurde, kommen auch noch Unity, Google Earth, Java, Google Talk und Facebook Video hinzu. Java ist aus Sicherheitsgründen ab Werk allerdings ohnehin deaktiviert.
Flash und einige Google-eigene Plug-Ins sind von der Abschaltung der NPAPI nicht betroffen, weil sie über das von Google selbst entwickelte PPAPI (Pepper) in den Browser eingebunden werden. Mit der Abschaltung der NPAPI-Unterstützung unternimmt Google einen weiteren Schritt, um sich aus den Zeiten des "alten Webs" zu verabschieden. Microsoft hat mit Windows 8 bereits die Plug-In-Unterstützung im Internet Explorer weitgehend eingestellt.
Die Plug-In-Nutzung wird laut Schuh im Lauf des Jahres 2014 zurückgefahren. Dabei ist zu bedenken, dass hier nicht von den weit verbreiteten sogenannten Chrome Extensions die Rede ist. Die Sperrung beschränkt sich also auf die deutlich tiefergreifenden Plug-Ins auf Basis der sogenannten Netscape Plug-In Application Programming Interface Technologie (NPAPI).
Das Web habe sich weiterentwickelt, so dass die heutigen Browser schneller, sicherer und leistungsfähiger sind als ihre Ahnen, so Schuh. Mit der NPAPI werde aber weiterhin eine Architektur aus den Neunzigerjahren unterstützt, die inzwischen zu einer Hauptquelle von Abstürzen, Hängern, Code-Komplexität und Sicherheitsproblemen geworden ist. Daher werde die NPAPI-Unterstützung ab 2014 eingestellt.
Ab Januar werden nur noch einige wenige Plug-Ins unterstützt. Neben Microsofts Silverlight, das im August nur noch von 15 Prozent der Chrome-User gestartet, aber nicht unbedingt genutzt wurde, kommen auch noch Unity, Google Earth, Java, Google Talk und Facebook Video hinzu. Java ist aus Sicherheitsgründen ab Werk allerdings ohnehin deaktiviert.
Flash und einige Google-eigene Plug-Ins sind von der Abschaltung der NPAPI nicht betroffen, weil sie über das von Google selbst entwickelte PPAPI (Pepper) in den Browser eingebunden werden. Mit der Abschaltung der NPAPI-Unterstützung unternimmt Google einen weiteren Schritt, um sich aus den Zeiten des "alten Webs" zu verabschieden. Microsoft hat mit Windows 8 bereits die Plug-In-Unterstützung im Internet Explorer weitgehend eingestellt.
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