RoboEarth: Roboter erhalten ihr eigenes WWW
Robotern soll in Zukunft ein eigenes Netz zur Verfügung stehen, das für sie ähnliche Bedeutung erlangen soll, wie das World Wide Web für die menschlichen Nutzer. Entwickelt wurde es in den Niederlanden.
Nach vierjähriger Arbeit konnte man an der Universität Eindhoven jetzt einen ersten Ansatz dessen vorstellen, was in der Zukunft bedeutend größere Ausmaße annehmen soll: In einem nachgestellten Krankenhaus-Zimmer waren vier Roboter beauftragt, sich um einen Patienten zu kümmern. Dies umfasste beispielsweise Aufgaben, wie ihn bei Bedarf mit Getränken zu versorgen.
Der Knackpunkt dabei war es, dass die Roboter sich untereinander darüber abstimmen mussten, wer welche Aufgaben erledigt. Hinzu kam, dass die Maschinen dabei von den Fehlern der anderen lernen sollten. Dafür arbeitete im Hintergrund die neue RoboEarth-Technologie - ein Cloud-Service aus Datenbanken und anderen Diensten, mit dem die Roboter vernetzt sind.
Zukünftig soll das Projekt viel größere Dimensionen annehmen. "Im Kern ist RoboEarth ein World Wide Web für Roboter. Ein gigantisches Netzwerk und eine Datenbank, worüber die Roboter Informationen austauschen und voneinander lernen können", erklärte Projektleiter Rene van de Molengraft gegenüber der britischen BBC.
Das Grundprinzip konnten die vier vorgeführten Maschinen, die jeweils verschiedene Funktionalitäten aufwiesen, bereits verdeutlichen. So war nur einer in der Lage, eine Karte des Zimmers anzufertigen. Damit ein anderer dem Patienten nun ein Getränk bringen konnte, musste er auf diese Informationen zurückgreifen und den Weg planen.
"Das Problem besteht darin, dass Roboter heutzutage in der Regel für genau eine Aufgabe konzipiert sind", so van de Molengraft. Eine alltägliche Änderung der Anforderungen kann so dazu führen, dass die Programmierung weitgehend unbrauchbar geworden ist. Durch RoboEarth soll sich dies ändern. "Eine Aufgabe wie das Öffnen einer Tablette-Dose kann unter den Maschinen ausgetauscht werden, so dass automatisch alle mit diesem spezielle Behältnis umgehen können, wenn es nur einer gelernt hat", führte der Wissenschaftler aus.
Dies wäre eine wichtige Grundlage für einen breiten Einsatz von Assistenz-Robotern, die beispielsweise erst behinderten oder alten Menschen und dann immer mehr Nutzern im Haushalt zur Hand gehen. Bereits heute sind in einigen Wohnungen Staubsauger-Roboter zu finden und man geht davon aus, dass dies erst den Anfang einer weitaus größeren Entwicklung darstellt. Die Vernetzung der Systeme könnte dann dafür sorgen, dass diese weitaus flexibler werden und schneller mit neuen Situationen umgehen können.
Der Knackpunkt dabei war es, dass die Roboter sich untereinander darüber abstimmen mussten, wer welche Aufgaben erledigt. Hinzu kam, dass die Maschinen dabei von den Fehlern der anderen lernen sollten. Dafür arbeitete im Hintergrund die neue RoboEarth-Technologie - ein Cloud-Service aus Datenbanken und anderen Diensten, mit dem die Roboter vernetzt sind.
Zukünftig soll das Projekt viel größere Dimensionen annehmen. "Im Kern ist RoboEarth ein World Wide Web für Roboter. Ein gigantisches Netzwerk und eine Datenbank, worüber die Roboter Informationen austauschen und voneinander lernen können", erklärte Projektleiter Rene van de Molengraft gegenüber der britischen BBC.
Das Grundprinzip konnten die vier vorgeführten Maschinen, die jeweils verschiedene Funktionalitäten aufwiesen, bereits verdeutlichen. So war nur einer in der Lage, eine Karte des Zimmers anzufertigen. Damit ein anderer dem Patienten nun ein Getränk bringen konnte, musste er auf diese Informationen zurückgreifen und den Weg planen.
"Das Problem besteht darin, dass Roboter heutzutage in der Regel für genau eine Aufgabe konzipiert sind", so van de Molengraft. Eine alltägliche Änderung der Anforderungen kann so dazu führen, dass die Programmierung weitgehend unbrauchbar geworden ist. Durch RoboEarth soll sich dies ändern. "Eine Aufgabe wie das Öffnen einer Tablette-Dose kann unter den Maschinen ausgetauscht werden, so dass automatisch alle mit diesem spezielle Behältnis umgehen können, wenn es nur einer gelernt hat", führte der Wissenschaftler aus.
Dies wäre eine wichtige Grundlage für einen breiten Einsatz von Assistenz-Robotern, die beispielsweise erst behinderten oder alten Menschen und dann immer mehr Nutzern im Haushalt zur Hand gehen. Bereits heute sind in einigen Wohnungen Staubsauger-Roboter zu finden und man geht davon aus, dass dies erst den Anfang einer weitaus größeren Entwicklung darstellt. Die Vernetzung der Systeme könnte dann dafür sorgen, dass diese weitaus flexibler werden und schneller mit neuen Situationen umgehen können.
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