Roboter und Avatare sollen natürliche Gestik lernen
Roboter und Avatare sollen in der Kommunikation mit Menschen zukünftig intuitiver zu verstehen sein, indem sie die übermittelten Inhalte mit dazu passenden Gesten unterstreichen.
Bisher haben künstliche Systeme in der Regel keine oder nur eine rudimentäre Körpersprache. Wenn Menschen reden, sprechen die Hände und der Körper hingegen stets mit, was sogar einen wesentlichen Teil der Kommunikation ausmachen kann. Ein Forschungsteam von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld hat jetzt ein System entwickelt, das verbale Sprache von Maschinen ebenfalls sinnvoll mit Gesten unterstützt.
"Gesten sind wichtig für die Organisation der gesprochenen Inhalte", erklärte Stefan Kopp, der die entsprechende Forschungsgruppe leitet. Wenn Personen ihre Wohnung beschreiben, begleiten sie ihre Worte beispielsweise oft automatisch mit Gesten. "Auch Wegbeschreibungen sind gewöhnlich zu komplex, um sie in Sprache zu bringen", so Kopp.
Die Forscher haben in ihrem System modelliert, welche inneren Prozesse im Kopf ablaufen, wenn Menschen sprechen und gestikulieren. "Das kognitive Modell kann vorhersagen, welche Gesten zu einer geplanten Äußerung passen", erläuterte Kopp. Dabei berücksichtigt die neue Software, wie Menschen unter verschiedenen Bedingungen gestikulieren. Das Computerprogramm beherrscht ikonische Gesten, also bildhafte Bewegungen wie Kreise, Würfel oder Linien. Damit lässt sich bereits ein Großteil der Sprache untermalen.
Das in Bielefeld entwickelte System eignet sich unter anderem, um Robotern Gesten beizubringen. Es kann aber auch in Avataren eingesetzt werden, die in der Kommunikation bereits deutlich häufiger zum Einsatz kommen. Sie bildeten auch den Ausgangspunkt für die Entwicklung der neuen Software, da das Forschungs-Team eigentlich solche virtuellen Assistenten entwickelte und sie nun so gestalten wollte, dass sie natürlicher empfunden werden.
"Gesten sind wichtig für die Organisation der gesprochenen Inhalte", erklärte Stefan Kopp, der die entsprechende Forschungsgruppe leitet. Wenn Personen ihre Wohnung beschreiben, begleiten sie ihre Worte beispielsweise oft automatisch mit Gesten. "Auch Wegbeschreibungen sind gewöhnlich zu komplex, um sie in Sprache zu bringen", so Kopp.
Die Forscher haben in ihrem System modelliert, welche inneren Prozesse im Kopf ablaufen, wenn Menschen sprechen und gestikulieren. "Das kognitive Modell kann vorhersagen, welche Gesten zu einer geplanten Äußerung passen", erläuterte Kopp. Dabei berücksichtigt die neue Software, wie Menschen unter verschiedenen Bedingungen gestikulieren. Das Computerprogramm beherrscht ikonische Gesten, also bildhafte Bewegungen wie Kreise, Würfel oder Linien. Damit lässt sich bereits ein Großteil der Sprache untermalen.
Das in Bielefeld entwickelte System eignet sich unter anderem, um Robotern Gesten beizubringen. Es kann aber auch in Avataren eingesetzt werden, die in der Kommunikation bereits deutlich häufiger zum Einsatz kommen. Sie bildeten auch den Ausgangspunkt für die Entwicklung der neuen Software, da das Forschungs-Team eigentlich solche virtuellen Assistenten entwickelte und sie nun so gestalten wollte, dass sie natürlicher empfunden werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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