Eric Schmidt: TV-Kampf ist vorbei, YouTube ist Sieger
Der Aufsichtsratsvorsitzende des Suchmaschinenriesen Google, Eric Schmidt, ist überzeugt, dass sich die Video-Plattform YouTube mittlerweile gegen klassisches Fernsehen durchgesetzt habe - wenn es denn je einen derartigen Kampf gegeben habe.
Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtet, sagte Eric Schmidt bei einer an Werber gerichteten Präsentation nicht etwa, dass Internet-Videos klassischen Fernsehkonsum immer weiter verdrängten. Schmidt ging nämlich weiter: "Das ist bereits passiert", so der Executive Chairman von Google.
Die Zukunft passiere bereits jetzt, meint Schmidt im Hinblick auf YouTube, wo man vor kurzem den Meilenstein von einer Milliarde Besuchern (Unique User wohlgemerkt) in einem Monat feiern konnte. Das sei aber erst der Anfang, ist Schmidt überzeugt. Denn er sagte, dass jeder, der glaubt, dass das eine große Zahl ist, warten soll, bis die Video-Plattform "sechs oder sieben Milliarden" Besucher pro Monat aufweisen könne.
Eine Plattform wie YouTube sei aber nach Ansicht des Google-Managers kein Ersatz für etwas, das wir bereits kennen. Vielmehr sei es etwas Neues, über das man nach wie vor nachdenken müsse. Das betonte auch Robert Kyncl, der bei YouTube für die weltweiten Inhalte verantwortlich ist: "Ich dachte anfangs, dass YouTube wie Fernsehen ist, aber das ist es nicht, ich lag falsch", so Kyncl. "TV ist eine Einbahnstraße, während YouTube zurückspricht."
Auch die "Währungen" der beiden Plattformen unterscheiden sich deutlich, meint Kyncl. "Fernsehen bedeutet Reichweite, YouTube hingegen Engagement." Als Beweis für die zuvor aufgestellten Thesen wurde beispielsweise die Tatsache genannt, dass 18-bis 34-jährige US-Amerikaner mittlerweile mehr Zeit vor YouTube verbringen als bei jedem Kabelkanal im US-Fernsehen.
Siehe auch: YouTube knackt Rekord-Marke von 1 Mrd. Nutzern
Die Zukunft passiere bereits jetzt, meint Schmidt im Hinblick auf YouTube, wo man vor kurzem den Meilenstein von einer Milliarde Besuchern (Unique User wohlgemerkt) in einem Monat feiern konnte. Das sei aber erst der Anfang, ist Schmidt überzeugt. Denn er sagte, dass jeder, der glaubt, dass das eine große Zahl ist, warten soll, bis die Video-Plattform "sechs oder sieben Milliarden" Besucher pro Monat aufweisen könne.
Eine Plattform wie YouTube sei aber nach Ansicht des Google-Managers kein Ersatz für etwas, das wir bereits kennen. Vielmehr sei es etwas Neues, über das man nach wie vor nachdenken müsse. Das betonte auch Robert Kyncl, der bei YouTube für die weltweiten Inhalte verantwortlich ist: "Ich dachte anfangs, dass YouTube wie Fernsehen ist, aber das ist es nicht, ich lag falsch", so Kyncl. "TV ist eine Einbahnstraße, während YouTube zurückspricht."
Auch die "Währungen" der beiden Plattformen unterscheiden sich deutlich, meint Kyncl. "Fernsehen bedeutet Reichweite, YouTube hingegen Engagement." Als Beweis für die zuvor aufgestellten Thesen wurde beispielsweise die Tatsache genannt, dass 18-bis 34-jährige US-Amerikaner mittlerweile mehr Zeit vor YouTube verbringen als bei jedem Kabelkanal im US-Fernsehen.
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