Eric Schmidt: Zensur ist in zehn Jahren überwunden
Eric Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende des Suchmaschinenkonzerns Google, sieht die Menschheit vor einem großen Schritt: Binnen der kommenden zehn Jahre soll die Zensur weltweit ein Ende haben.
Die Grundlage dafür bildet eine Anbindung zahlreicher weiterer Menschen an das Internet. Hinzu kommt, dass auch die Technologien zur Überwachung der Kommunikation im Netz in den nächsten Jahren entscheidende Fortschritte machen werden. Dies soll dann in China und vielen anderen Ländern dazu führen, dass die Staaten faktisch keine Zensur mehr ausüben können.
Angelehnt an ein Mahatma Gandhi-Zitat sagte Schmidt laut einem Reuters-Bericht während eines Vortrags an der Johns Hopkins University in Baltimore: "Erst versuchen sie dich zu blockieren, als Zweites versuchen sie dich zu infiltrieren und als Drittes gewinnst du. Ich bin überzeugt, dass es so laufen wird, weil die Machtverhältnisse sich verschieben."
Die Lösung hinsichtlich der in letzter Zeit bekannt gewordenen Überwachungsmaßnahmen auch in den westlichen Ländern sieht Schmidt darin, alles zu verschlüsseln. Er räumte ein, dass Kryptographie durchaus gebrochen werden kann. Der Einsatz langer Schlüssel und deren regelmäßiger Wechsel biete aber einen guten Schutz, der zumindest den Preis für die Gewinnung von Informationen immer höher treibt.
Wie Schmidt weiter ausführte, sei er sich durchaus im Klaren darüber, dass die Regierungen mit der Überwachung nicht aufhören werden. Denn sie haben ein klares Interesse daran zu wissen, worüber sich die Menschen austauschen. Er zeigte sich aber auch überzeugt davon, dass die Zensoren den andauernden Wettlauf letztlich nicht gewinnen können und die Menschen sich immer weiter befähigen werden, um ihnen das Leben schwer zu machen.
Dass dies kein einfacher Weg sein wird, hat Schmidt bereits persönlich erfahren. Vor einiger Zeit reiste er beispielsweise persönlich nach Nordkorea, um bei den dortigen Machthabern für mehr Freiheiten zu werben. "Es steht außer Frage, dass wir das nicht geschafft haben. Wir werden es aber wieder versuchen", erklärte der Google-Manager.
Angelehnt an ein Mahatma Gandhi-Zitat sagte Schmidt laut einem Reuters-Bericht während eines Vortrags an der Johns Hopkins University in Baltimore: "Erst versuchen sie dich zu blockieren, als Zweites versuchen sie dich zu infiltrieren und als Drittes gewinnst du. Ich bin überzeugt, dass es so laufen wird, weil die Machtverhältnisse sich verschieben."
Die Lösung hinsichtlich der in letzter Zeit bekannt gewordenen Überwachungsmaßnahmen auch in den westlichen Ländern sieht Schmidt darin, alles zu verschlüsseln. Er räumte ein, dass Kryptographie durchaus gebrochen werden kann. Der Einsatz langer Schlüssel und deren regelmäßiger Wechsel biete aber einen guten Schutz, der zumindest den Preis für die Gewinnung von Informationen immer höher treibt.
Wie Schmidt weiter ausführte, sei er sich durchaus im Klaren darüber, dass die Regierungen mit der Überwachung nicht aufhören werden. Denn sie haben ein klares Interesse daran zu wissen, worüber sich die Menschen austauschen. Er zeigte sich aber auch überzeugt davon, dass die Zensoren den andauernden Wettlauf letztlich nicht gewinnen können und die Menschen sich immer weiter befähigen werden, um ihnen das Leben schwer zu machen.
Dass dies kein einfacher Weg sein wird, hat Schmidt bereits persönlich erfahren. Vor einiger Zeit reiste er beispielsweise persönlich nach Nordkorea, um bei den dortigen Machthabern für mehr Freiheiten zu werben. "Es steht außer Frage, dass wir das nicht geschafft haben. Wir werden es aber wieder versuchen", erklärte der Google-Manager.
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Christian Kahle
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