Halbes Netz: Kampagne gegen Vodafone gestartet
Der Netzaktivistenverband Digitale Gesellschaft hat stellvertretend für die gesamte Mobilfunkbranche eine Kampagne gegen den Netzbetreiber Vodafone gestartet und will sich dabei für eine Stärkung der Netzneutralität einsetzen.
Unter dem Motto "Die Freiheit nehm ich Dir!" protestiert die Organisation gegen die Verletzungen der Prinzipien eines freien Netzes durch das Unternehmen. Die Konzentration auf den einen Anbieter soll dabei aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es die ganze Branche sei, "die heimlich, still und leise im Mobilfunk-Netz die Netzneutralität beerdigt", hieß es.
Die Aktivisten kritisieren, dass Vodafone den Nutzern seines Netzes intransparent verschiedene Internet-Dienste verbiete und damit ein "halbes Netz" als Internet-Zugang verkauft. So würde im Kleingedruckten beispielsweise die Verwendung von Instant Messaging, P2P-Verbindungen und Voice-over-IP untersagt.
Abgesehen davon, dass damit durchaus essenzielle Dienste des Netzes für Vodafone-Kunden nicht nutzbar sind, bleibe auch unklar, was mit diesen Einschränkungen im Einzelfall gemeint sei. So treffen die Bezeichnungen Instant Messaging und P2P beispielsweise beide für den dezentralen Jabber-Dienst zu, der auch hinter dem populären Facebook-Chat steht. Theoretisch müssten Nutzer des Social Networks also damit rechnen, dass der Konzern ihnen jederzeit kündigen kann.
Vodafone wurde den Angaben zufolge auch gerade deshalb ausgewählt, weil bei ihm erwogen wird, die bisherigen DSL-Kunden zukünftig auf den neuen Mobilfunkstandard LTE umzustellen. Rund vier Millionen Nutzer würden dann zusätzlich unter die bisher nur im Mobilfunk geltenden AGB fallen.
Im Rahmen der Kampagne soll aber nicht nur Druck auf die Netzbetreiber aufgebaut werden. "Die Politik muss Klarheit schaffen: es darf nur als Internet verkauft werden, was einen echten Internetzugang enthält. Alles andere ist eine Mogelpackung. Nutzer sollen die Freiheit haben, mit jeder Hard- und Software jede Anwendung nutzen zu können, die ihnen gefällt", hieß es.
Die zentrale Plattform bildet die Kampagnenseite "Halbes Netz", über die Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten angeboten werden sollen. Die Nutzer werden außerdem aufgerufen, Remixe der bekannten Mem-Bilder zu erstellen und so passende Motive zu der Aktion beizutragen, die sich dann im Netz verbreiten lassen.
Die Aktivisten kritisieren, dass Vodafone den Nutzern seines Netzes intransparent verschiedene Internet-Dienste verbiete und damit ein "halbes Netz" als Internet-Zugang verkauft. So würde im Kleingedruckten beispielsweise die Verwendung von Instant Messaging, P2P-Verbindungen und Voice-over-IP untersagt.
Abgesehen davon, dass damit durchaus essenzielle Dienste des Netzes für Vodafone-Kunden nicht nutzbar sind, bleibe auch unklar, was mit diesen Einschränkungen im Einzelfall gemeint sei. So treffen die Bezeichnungen Instant Messaging und P2P beispielsweise beide für den dezentralen Jabber-Dienst zu, der auch hinter dem populären Facebook-Chat steht. Theoretisch müssten Nutzer des Social Networks also damit rechnen, dass der Konzern ihnen jederzeit kündigen kann.
Vodafone wurde den Angaben zufolge auch gerade deshalb ausgewählt, weil bei ihm erwogen wird, die bisherigen DSL-Kunden zukünftig auf den neuen Mobilfunkstandard LTE umzustellen. Rund vier Millionen Nutzer würden dann zusätzlich unter die bisher nur im Mobilfunk geltenden AGB fallen.
Im Rahmen der Kampagne soll aber nicht nur Druck auf die Netzbetreiber aufgebaut werden. "Die Politik muss Klarheit schaffen: es darf nur als Internet verkauft werden, was einen echten Internetzugang enthält. Alles andere ist eine Mogelpackung. Nutzer sollen die Freiheit haben, mit jeder Hard- und Software jede Anwendung nutzen zu können, die ihnen gefällt", hieß es.
Die zentrale Plattform bildet die Kampagnenseite "Halbes Netz", über die Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten angeboten werden sollen. Die Nutzer werden außerdem aufgerufen, Remixe der bekannten Mem-Bilder zu erstellen und so passende Motive zu der Aktion beizutragen, die sich dann im Netz verbreiten lassen.
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Christian Kahle
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