Vodafone will auf jeden Fall weiter Festnetz machen
Das Telekommunikations-Unternehmen Vodafone will in Deutschland auf jeden Fall neben dem Mobilfunkgeschäft am Festnetzgeschäft festhalten. Das erklärte der neue Deutschlandchef Jens Schulte-Bockum.
Zu Gerüchten, dass die von Vodafone 2008 integrierte Festnetztochter Arcor verkauft werden könnte, sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus': "Festnetz und Mobilfunk werden immer stärker aufeinander angewiesen bleiben. Wir glauben an den Technologiemix aus Mobilfunk und Festnetzlösungen."
Der 46-Jährige kritisierte dabei auch die zögerliche Haltung der Deutschen Telekom bei den Plänen, das alte Kupferkabel mit der schnelleren Vectoring-Technologie aufzurüsten. Für die Teilnahme am Vectoring liege Vodafone noch kein Angebot vor, "das für Telekom-Wettbewerber annehmbar wäre", so Schulte-Bockum.
Letztlich sei durch die neue Technologie, die der Telekom wieder die Netzhoheit beim Festnetz zurückgäbe, eine "Remonopolisierung des Festnetzgeschäftes" möglich, so der Manager. Denn die Geschwindigkeitssteigerung erfolgt durch eine deutlich verbesserte Fehlerkorrektur auf der letzten Meile. Dafür benötigt ein Anbieter aber die Kontrolle über alle Leitungen, die von einem Verteilerknoten abgehen. Sonst könnten die gegenseitigen Störungen nicht erkannt und ausgeglichen werden.
Beim Mobilfunkgeschäft nannte Schulte-Bockum erstmals Zahlen der wieder belebten Zweitmarke Otelo. "Wir haben übrigens derzeit 800.000 Otelokunden", sagte er. In der Vergangenheit hätte man die Marke vernachlässigt, jetzt investiere man wieder.
Der 46-Jährige kritisierte dabei auch die zögerliche Haltung der Deutschen Telekom bei den Plänen, das alte Kupferkabel mit der schnelleren Vectoring-Technologie aufzurüsten. Für die Teilnahme am Vectoring liege Vodafone noch kein Angebot vor, "das für Telekom-Wettbewerber annehmbar wäre", so Schulte-Bockum.
Letztlich sei durch die neue Technologie, die der Telekom wieder die Netzhoheit beim Festnetz zurückgäbe, eine "Remonopolisierung des Festnetzgeschäftes" möglich, so der Manager. Denn die Geschwindigkeitssteigerung erfolgt durch eine deutlich verbesserte Fehlerkorrektur auf der letzten Meile. Dafür benötigt ein Anbieter aber die Kontrolle über alle Leitungen, die von einem Verteilerknoten abgehen. Sonst könnten die gegenseitigen Störungen nicht erkannt und ausgeglichen werden.
Beim Mobilfunkgeschäft nannte Schulte-Bockum erstmals Zahlen der wieder belebten Zweitmarke Otelo. "Wir haben übrigens derzeit 800.000 Otelokunden", sagte er. In der Vergangenheit hätte man die Marke vernachlässigt, jetzt investiere man wieder.
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