Widgets selbst bauen: Google startet eine neue Android-App
Die neue Google-App Create My Widget verspricht maßgeschneiderte Android-Bedienelemente ganz ohne Programmierkenntnisse. Doch der Komfort hat seinen Preis, denn die Gemini-basierte Software erfordert Cloud-Zwang und sperrt viele Geräte aus.
Die Software greift auf das Sprachmodell Gemini zurück, um die Wünsche der Anwender in funktionale Elemente umzuwandeln. Nutzer müssen keine Programmierkenntnisse besitzen, sondern beschreiben lediglich in natürlicher Sprache, welche Informationen das gewünschte Element anzeigen soll. Die künstliche Intelligenz übernimmt anschließend die grafische und technische Umsetzung.
Vor dem Hinzufügen auf den Homescreen lassen sich die generierten Entwürfe noch manuell anpassen. Wie 9to5Google berichtet, bietet die Anwendung verschiedene thematische Vorlagen als Ausgangspunkt. Sie sollen den Einstieg erleichtern und zeigen, welche Kombinationen möglich sind. Zu den Kategorien gehören Wetterwarnungen mit Windvorhersagen, tägliche Zusammenfassungen mit Rezepten, Finanzmärkte für Aktienkurse und Weltuhren.
Dadurch entstehen schlichte Anzeigen, die sich optisch in das bestehende Betriebssystem einfügen. Am unteren Bildschirmrand steht dabei stets ein Eingabefeld für eigene Textbefehle zur Verfügung. Trotz der offiziellen Listung im Play Store lässt sich die Software derzeit auf vielen Geräten noch nicht installieren.
Google hatte im Vorfeld angekündigt, das System zunächst exklusiv für eigene Pixel-Geräte und ausgewählte Galaxy-Smartphones bereitzustellen. Wann eine breite Verteilung für das gesamte Android-Ökosystem erfolgt, ließ der Entwickler bislang offen.
Was haltet ihr von Startbildschirm-Elementen per KI? Nutzt ihr stark angepasste Oberflächen oder reicht euch der Standard? Schreibt es in die Kommentare!
Siehe auch:
KI-App für den Startbildschirm
Google hat im hauseigenen Play Store eine Anwendung namens Create My Widget veröffentlicht. Das Programm ermöglicht es Nutzern von Android-Smartphones und Googlebooks, personalisierte Bedienelemente für den Startbildschirm zu entwerfen. Die Vorstellung des Konzepts erfolgte bereits im Mai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O. Nun liefert der offizielle App-Eintrag konkrete Details zur Funktionsweise.Die Software greift auf das Sprachmodell Gemini zurück, um die Wünsche der Anwender in funktionale Elemente umzuwandeln. Nutzer müssen keine Programmierkenntnisse besitzen, sondern beschreiben lediglich in natürlicher Sprache, welche Informationen das gewünschte Element anzeigen soll. Die künstliche Intelligenz übernimmt anschließend die grafische und technische Umsetzung.
Vor dem Hinzufügen auf den Homescreen lassen sich die generierten Entwürfe noch manuell anpassen. Wie 9to5Google berichtet, bietet die Anwendung verschiedene thematische Vorlagen als Ausgangspunkt. Sie sollen den Einstieg erleichtern und zeigen, welche Kombinationen möglich sind. Zu den Kategorien gehören Wetterwarnungen mit Windvorhersagen, tägliche Zusammenfassungen mit Rezepten, Finanzmärkte für Aktienkurse und Weltuhren.
Fokus auf neue Hardware-Klassen
Auf den neuen Googlebooks-Laptops stehen laut den veröffentlichten Screenshots weitere Rubriken wie Sport, Reiseplanung und tägliche Gewohnheiten zur Auswahl. Die aktuelle Version der App trägt den Zusatz Desktoprelease im Namen, der auf eine Optimierung für die bevorstehende Markteinführung der Notebooks hinweist. Das Design der Elemente orientiert sich an der Formensprache Material.Dadurch entstehen schlichte Anzeigen, die sich optisch in das bestehende Betriebssystem einfügen. Am unteren Bildschirmrand steht dabei stets ein Eingabefeld für eigene Textbefehle zur Verfügung. Trotz der offiziellen Listung im Play Store lässt sich die Software derzeit auf vielen Geräten noch nicht installieren.
Vorteile und Einschränkungen
Ein Vorteil der Automatisierung durch Gemini ist der geringere technische Aufwand für Endanwender. Bisher waren für solche Anpassungen oft Drittanbieter-Anwendungen mit Einarbeitungszeit notwendig. Die Abhängigkeit von Cloud-basierten Diensten erfordert jedoch eine ständige Internetverbindung. Zudem schließt die restriktive Gerätepolitik vorerst viele Nutzer anderer Marken aus.Google hatte im Vorfeld angekündigt, das System zunächst exklusiv für eigene Pixel-Geräte und ausgewählte Galaxy-Smartphones bereitzustellen. Wann eine breite Verteilung für das gesamte Android-Ökosystem erfolgt, ließ der Entwickler bislang offen.
Was haltet ihr von Startbildschirm-Elementen per KI? Nutzt ihr stark angepasste Oberflächen oder reicht euch der Standard? Schreibt es in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Google veröffentlicht Create My Widget für personalisierte Elemente
- Die neue Anwendung nutzt Gemini zur einfachen Gestaltung per Textbefehl
- Nutzer können generierte Entwürfe vor dem Platzieren noch anpassen
- Vorlagen erleichtern die Erstellung von Wetter- oder Finanzanzeigen
- Die Software ist für Googlebooks optimiert und nutzt Material-Design
- Die App benötigt für die Erstellung eine dauerhafte Internetverbindung
- Vorerst bleibt die Nutzung auf Pixel- und Galaxy-Geräte beschränkt
Siehe auch:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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