Google stellt Googlebooks vor:
10 Jahre Updates, Start bei 1200 Euro
Google greift mit den neuen Googlebooks und dem eigens dafür entwickelten Googlebook OS den Premium-Markt an. Die Laptops vereinen Android und ChromeOS, um eine nahtlose Verbindung zum Smartphone zu schaffen. Mehrere Modelle stehen zum Start bereit.
Zum Start sind Modelle von Acer, Asus, HP und Lenovo verfügbar. Ein Gerät von Dell folgt etwas später. Zur grundlegenden Ausstattung der neuen Laptops gehören:
Alle Googlebooks laufen mit Googlebook OS
Die Preise beginnen momentan bei 1200 Euro für das HP-Modell und reichen bis zu 1700 Euro bei der Konkurrenz von Asus. Als optisches Detail sind sogenannte Glowbars im Gehäusedeckel verbaut, die den Akkustand in verschiedenen Farben anzeigen. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an das alte Chromebook Pixel aus dem Jahr 2013, das ebenfalls eine solche markante Lichtleiste besaß.
Ein großer Schwerpunkt liegt auf dem nahtlosen Zusammenspiel mit Android-Smartphones. Funktionen wie Continue On oder Cast My Apps erlauben es, laufende Aufgaben fließend zwischen Telefon und Laptop zu übergeben. Das Konzept ähnelt stark der bekannten Verbindung zwischen einem iPhone und einem MacBook.
Gleichzeitig integriert Google seine hauseigenen KI-Dienste tief in das System. So ruft etwa die Funktion Magic Pointer den Assistenten Gemini auf, während das Tool Rambler bei der präzisen Spracheingabe hilft. Für Entwickler steht zudem eine lokale Umgebung mit dem KI-Modell Claude zur Verfügung. Damit können Programmierer direkt auf den Geräten mit der KI arbeiten, ohne zwingend auf Cloud-Ressourcen angewiesen zu sein.
Die Googlebooks richten sich mit ihrer Hard- und Software im Gegensatz zu Chromebooks klar an anspruchsvolle Anwender und positionieren sich direkt gegen Windows-Ultrabooks. Die günstigen Google-Laptops für den Bildungssektor wird das neue System daher vorerst nicht ersetzen. Während die enge Verzahnung mit Android ein großer Vorteil ist, müssen Käufer für den Einstieg tief in die Tasche greifen.
Die neuen Laptops von Google zielen auf das Premium-Segment ab. Wie bewertet ihr die Verschmelzung von Android und ChromeOS auf dem Desktop? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Googlebooks offiziell vorgestellt
Nachdem Google seine Googlebooks bereits im Mai dieses Jahr angekündigt hatte, wurden die ersten Modelle der neuen Laptop-Reihe samt passendem Betriebssystem am heutigen 21. September 2026 im Detail präsentiert. Fünf namhafte Hersteller bringen die Geräte im weiteren Jahresverlauf auch in Deutschland auf den Markt. Das erklärte Ziel des Konzerns ist es, leistungsstarke Premium-Hardware mit einer tiefen Android-Integration zu verbinden.Zum Start sind Modelle von Acer, Asus, HP und Lenovo verfügbar. Ein Gerät von Dell folgt etwas später. Zur grundlegenden Ausstattung der neuen Laptops gehören:
- Prozessoren von Intel (Core Ultra 5/7) oder Qualcomm (Snapdragon X Elite)
- 16 bis 32 Gigabyte Arbeitsspeicher
- 256 Gigabyte bis 1 Terabyte interner Speicher
- Hochauflösende OLED- oder LCD-Bildschirme (2880 x 1800)
Alle Googlebooks laufen mit Googlebook OS
Die Preise beginnen momentan bei 1200 Euro für das HP-Modell und reichen bis zu 1700 Euro bei der Konkurrenz von Asus. Als optisches Detail sind sogenannte Glowbars im Gehäusedeckel verbaut, die den Akkustand in verschiedenen Farben anzeigen. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an das alte Chromebook Pixel aus dem Jahr 2013, das ebenfalls eine solche markante Lichtleiste besaß.
Fokus auf das Android-Ökosystem
Wie Google auf seiner Webseite erklärt, verschmelzen im neuen Betriebssystem Googlebook OS die bewährten Stärken von ChromeOS und Android. So profitieren Nutzer etwa von einem vollwertigen Chrome-Browser mit Erweiterungen sowie direktem Zugriff auf den Play Store.Ein großer Schwerpunkt liegt auf dem nahtlosen Zusammenspiel mit Android-Smartphones. Funktionen wie Continue On oder Cast My Apps erlauben es, laufende Aufgaben fließend zwischen Telefon und Laptop zu übergeben. Das Konzept ähnelt stark der bekannten Verbindung zwischen einem iPhone und einem MacBook.
Gleichzeitig integriert Google seine hauseigenen KI-Dienste tief in das System. So ruft etwa die Funktion Magic Pointer den Assistenten Gemini auf, während das Tool Rambler bei der präzisen Spracheingabe hilft. Für Entwickler steht zudem eine lokale Umgebung mit dem KI-Modell Claude zur Verfügung. Damit können Programmierer direkt auf den Geräten mit der KI arbeiten, ohne zwingend auf Cloud-Ressourcen angewiesen zu sein.
Lange Update-Garantie mit Haken
Google verspricht für die Laptops zehn Jahre lang regelmäßige Software-Updates. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass die Frist ab dem ursprünglichen Veröffentlichungsdatum des verbauten Prozessors gilt. Bei Googlebook-Modellen wie dem von HP mit einem Qualcomm Snapdragon X Elite X1E-80-100, der bereits im Juni 2024 startete, verkürzt sich die tatsächliche Support-Dauer für den Endkunden entsprechend.Die Googlebooks richten sich mit ihrer Hard- und Software im Gegensatz zu Chromebooks klar an anspruchsvolle Anwender und positionieren sich direkt gegen Windows-Ultrabooks. Die günstigen Google-Laptops für den Bildungssektor wird das neue System daher vorerst nicht ersetzen. Während die enge Verzahnung mit Android ein großer Vorteil ist, müssen Käufer für den Einstieg tief in die Tasche greifen.
Die neuen Laptops von Google zielen auf das Premium-Segment ab. Wie bewertet ihr die Verschmelzung von Android und ChromeOS auf dem Desktop? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google stellt Premium-Laptops mit neuem Googlebook OS offiziell vor
- Fünf Hersteller bringen Googlebooks auch nach Deutschland auf den Markt
- Das System verbindet bewährte Funktionen von ChromeOS und Android nahtlos
- KI-Dienste wie Gemini und Rambler sind fest im Betriebssystem integriert
- Die Preise für die neuen Geräte starten bei 1200 Euro zum Marktstart
- Google gewährt zehn Jahre Updates ab Prozessor-Release für alle Modelle
Siehe auch:
- Zero-Day wird ausgenutzt: Google rät Pixel-Usern dringend zum Update
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