Google geht auf Distanz zum Apple-Samsung-Urteil
Am vergangenen Wochenende fiel das Urteil im Fall Apple gegen Samsung, zu Ungunsten der Koreaner. Google, das mit Android die Basis für Samsungs Smartphones und Tablets liefert, hat nun reagiert und gemeint, dass die meisten Patente nichts mit dem Kern-System zu tun hätten.
1,051 Milliarden Dollar Schadenersatz muss der koreanische Hersteller Samsung an Apple zahlen, da das Unternehmen schuldig gesprochen worden ist, mit seinen Geräten etliche Apple-Patente zu verletzen. Google, Macher von Android, reagierte mit einer Verspätung auf die Entscheidung.
In der Nacht auf heute kommentierte das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View das Urteil eher vorsichtig. Wie 'The Next Web' berichtet, veröffentlichte Google ein Statement, in dem man festhält, das die "meisten" beteiligten Patente "nicht im Zusammenhang mit dem Kern-Android-Betriebssystem" stünden.
Siehe auch: Samsung wird Berufung im Patentstreit einlegen
Google verweist außerdem auf das Berufungsgericht, das "sowohl die Verstöße als auch die Gültigkeit der Patentansprüche noch untersuchen wird." Man hält außerdem fest, dass das US-Patentamt einige der beteiligten Patente neu prüfen werde. Die Samsung-Anpassungen an Android, die den Mittelpunkt des Falles darstellen, erwähnt der Suchmaschinenriese nicht.
Google schreibt generell, dass sich die "mobile Industrie schnell vorwärts" bewege und "alle Mitspieler, inklusive Newcomer, auf Ideen aufbauen, die es bereits seit Jahrzehnten gibt", so Google. "Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um Konsumenten innovative Produkte, die sie sich leisten können, zu liefern und wir wollen nicht, dass das auf irgendeine Weise limitiert wird."
Google bleibt also recht vage, allerdings lässt sich aus der "Ideen seit Jahrzehnten"-Passage schließen, dass man nicht unbedingt der gleichen Meinung ist wie die neunköpfige Jury, die ihr Urteil in der Nacht auf Samstag nach sehr kurzer Beratung gefällt hat.
Siehe auch: iPhone-Patente - Samsung soll 1,051 Mrd. $ zahlen
In der Nacht auf heute kommentierte das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View das Urteil eher vorsichtig. Wie 'The Next Web' berichtet, veröffentlichte Google ein Statement, in dem man festhält, das die "meisten" beteiligten Patente "nicht im Zusammenhang mit dem Kern-Android-Betriebssystem" stünden.
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Google verweist außerdem auf das Berufungsgericht, das "sowohl die Verstöße als auch die Gültigkeit der Patentansprüche noch untersuchen wird." Man hält außerdem fest, dass das US-Patentamt einige der beteiligten Patente neu prüfen werde. Die Samsung-Anpassungen an Android, die den Mittelpunkt des Falles darstellen, erwähnt der Suchmaschinenriese nicht.
Google schreibt generell, dass sich die "mobile Industrie schnell vorwärts" bewege und "alle Mitspieler, inklusive Newcomer, auf Ideen aufbauen, die es bereits seit Jahrzehnten gibt", so Google. "Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um Konsumenten innovative Produkte, die sie sich leisten können, zu liefern und wir wollen nicht, dass das auf irgendeine Weise limitiert wird."
Google bleibt also recht vage, allerdings lässt sich aus der "Ideen seit Jahrzehnten"-Passage schließen, dass man nicht unbedingt der gleichen Meinung ist wie die neunköpfige Jury, die ihr Urteil in der Nacht auf Samstag nach sehr kurzer Beratung gefällt hat.
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