Apple macht Pro-Samsung-Urteil zum Bumerang
Beim südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung dürfte nach der Freude über ein kürzlich ergangenes Urteil im Patentstreit mit dem Rivalen Apple in Großbritannien nun Katerstimmung eintreten.
Im Berufungsverfahren wurde ein Urteil der vorherigen Instanz bestätigt, wonach Samsung mit seinen Tablets die Design-Patente von Apple nicht verletzt hat. Die britischen Richter sehen also keinen Anhaltspunkt dafür, dass Samsung das iPad kopiert hat. Apple wurde dazu verpflichtet, auf seiner Webseite ausdrücklich über dieses Urteil zu informieren.
Das hat das Unternehmen nun auch getan. Allerdings informiert Apple nicht nur über die Entscheidung an sich, sondern zitiert auch Auszüge aus der Urteilsbegründung. Und diese sind für Samsung nicht gerade schmeichelhaft und im Grunde eine so gute Werbung für das iPad, wie sie sich Apples Marketing-Abteilung wohl kaum besser ausdenken könnte.
"Die extreme Einfachheit von Apples Design ist auffällig", heißt es darin. "Das Design wirkt wie etwas, das der informierte Nutzer einfach nehmen und festhalten will. Es ist ein unauffälliges, flaches und einfaches Produkt. Es ist ein cooles Design."
Auch die Galaxy-Tablets von Samsung entsprechen von ihrem Äußeren dem, was für Geräte dieser Produktkategorie typisch ist, wie etwa die Glas-Vorderseite oder das Fehlen überflüssiger Details auf der Rückseite. Aber: "Sie haben nicht die gleiche unauffällige und extreme Einfachheit, wie sie das Apple-Design aufweist. Sie sind nicht so cool", heißt es in den Zitaten aus der Urteilsbegründung weiter.
Apple verweist des Weiteren aber auch darauf, dass das fragliche Urteil lediglich in Großbritannien in dieser Form gefällt wurde. Das Unternehmen führt aus, dass Gerichte in den USA, in Australien und in Deutschland durchaus zu der gegenteiligen Einschätzung kamen, wonach Samsung durchaus bewusst vom iPad kopiert habe.
Das hat das Unternehmen nun auch getan. Allerdings informiert Apple nicht nur über die Entscheidung an sich, sondern zitiert auch Auszüge aus der Urteilsbegründung. Und diese sind für Samsung nicht gerade schmeichelhaft und im Grunde eine so gute Werbung für das iPad, wie sie sich Apples Marketing-Abteilung wohl kaum besser ausdenken könnte.
"Die extreme Einfachheit von Apples Design ist auffällig", heißt es darin. "Das Design wirkt wie etwas, das der informierte Nutzer einfach nehmen und festhalten will. Es ist ein unauffälliges, flaches und einfaches Produkt. Es ist ein cooles Design."
Auch die Galaxy-Tablets von Samsung entsprechen von ihrem Äußeren dem, was für Geräte dieser Produktkategorie typisch ist, wie etwa die Glas-Vorderseite oder das Fehlen überflüssiger Details auf der Rückseite. Aber: "Sie haben nicht die gleiche unauffällige und extreme Einfachheit, wie sie das Apple-Design aufweist. Sie sind nicht so cool", heißt es in den Zitaten aus der Urteilsbegründung weiter.
Apple verweist des Weiteren aber auch darauf, dass das fragliche Urteil lediglich in Großbritannien in dieser Form gefällt wurde. Das Unternehmen führt aus, dass Gerichte in den USA, in Australien und in Deutschland durchaus zu der gegenteiligen Einschätzung kamen, wonach Samsung durchaus bewusst vom iPad kopiert habe.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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