Airbus denkt über Flugzeuge aus 3D-Druckern nach
Bei Airbus denkt man darüber nach, in absehbarer Zeit komplette Flugzeuge mit 3D-Druckern in der Größe eines Hangars zu produzieren. In Verbindung mit Fertigungstechnologien, die sich aktuell in der Entwicklung befinden, könnte man die Maschinen nicht nur billiger, sondern auch stabiler machen.
Aktuell kennt man 3D-Drucker vor allem in der Größe eines Tisches. Mit ihnen können Bastler Alltagsgegenstände oder Skulpturen, die am Computer designed wurden, in die Realität bringen. Entsprechende Geräte sind aber vor allem auch bei der Fertigung von Prototypen im Einsatz, wo bestimmte Komponenten erst einmal nur in sehr kleinen Stückzahlen benötigt werden.
Auch bei der Airbus-Muttergesellschaft EADS forscht man an entsprechenden Technologien. So entwickelte man beispielsweise den Produktionsprozess Additive Layer Manufacturing, mit dem sich Komponenten bauen lassen, die bis zu 65 Prozent leichter sind, als wenn sie auf herkömmlichem Weg produziert worden wären, berichtete das US-Magazin 'Forbes'.
Bastian Schafer, der bei Airbus Flugzeug-Kabinen entwirft, hat diese Methode in größere Dimensionen weitergedacht und dabei die Ergebnisse von Kundenbefragungen mit einfließen lassen. Heraus kam ein Flugzeug, das eine sehr futuristische Form hat. Seine Besonderheit liegt außerdem in einer in weiten Teilen transparenten Hülle, die den Passagieren einen freien Blick nach außen gewährt.
Um die Maschine in dieser Form zu bauen, bedürfte es laut Schafer radikaler Änderungen in den Herstellungs-Methoden - wie beispielsweise eines sehr großen 3D-Druckers. "Er müsste 80 mal 80 Meter groß sein", so der Entwickler. Er ist sich sicher, dass sein Konzept umsetzbar ist. Allerdings werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen, bevor die benötigten Technologien ausreichend ausgereift sind. Schafer schätzt, dass entsprechende Methoden aber um 2050 herum bereits im Einsatz sein dürften.
Auch bei der Airbus-Muttergesellschaft EADS forscht man an entsprechenden Technologien. So entwickelte man beispielsweise den Produktionsprozess Additive Layer Manufacturing, mit dem sich Komponenten bauen lassen, die bis zu 65 Prozent leichter sind, als wenn sie auf herkömmlichem Weg produziert worden wären, berichtete das US-Magazin 'Forbes'.
Bastian Schafer, der bei Airbus Flugzeug-Kabinen entwirft, hat diese Methode in größere Dimensionen weitergedacht und dabei die Ergebnisse von Kundenbefragungen mit einfließen lassen. Heraus kam ein Flugzeug, das eine sehr futuristische Form hat. Seine Besonderheit liegt außerdem in einer in weiten Teilen transparenten Hülle, die den Passagieren einen freien Blick nach außen gewährt.
Um die Maschine in dieser Form zu bauen, bedürfte es laut Schafer radikaler Änderungen in den Herstellungs-Methoden - wie beispielsweise eines sehr großen 3D-Druckers. "Er müsste 80 mal 80 Meter groß sein", so der Entwickler. Er ist sich sicher, dass sein Konzept umsetzbar ist. Allerdings werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen, bevor die benötigten Technologien ausreichend ausgereift sind. Schafer schätzt, dass entsprechende Methoden aber um 2050 herum bereits im Einsatz sein dürften.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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